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bis 2007
Filmkritik

Trailer Datum Filmkritik Note
01.05.2014 The Other Woman - Die Schadenfreundinnen
Der notorische Fremdgeher und Unternehmer Mark (Nikolay Coster-Waldau) ist ein Supermacho. Doch als sich die taffe Staranwältin Carly (Cameron Diaz) ernsthaft in den Filou verguckt und leider herausfindet, dass er verheiratet ist, ist fertig lustig. Die coole Geliebte, die kämpferische Ehefrau (Leslie Mann) sowie eine andere, blutjunge Mark-Gespielin (Kate Upton) verbünden sich und geben ihm Saures. Eine überaus frische und witzige Story wo es für Frauen sowie auch für Männer (zugegebenermassen etwas mehr) zum Hingucken gibt.

8
01.05.2014 Snowpiercer
Die Welt ist durch Menschenhand von Eis bedeckt. Die letzten Überlebenden befinden sich in einem Zug, der niemals stoppt (wie beckloppt ist denn diese Idee). In diesem Zug herrscht ein rigides Klassensystem. Die Reichen (ganz vorne) leben auf Kosten der Armen (ganz hinten), bis diese den Aufstand proben. Ein sinnloses Abschlachten beginnt, denn die Truppe muss sich vom hintersten bis zum vordersten Wagen durchkämpfen. Die skurile Welt als eigenständiges Ökosystem aufgebaut ist zwar amüsant anzuschauen - aber ein totaler Stumpfsinn. Hinzu kommt, dass der Zug miserabel animiert ist. Da hilft auch das sehr kurze Highlight am Schluss des Films nichts mehr. Diesen Film bitte einfach ignorieren, es ist schade um jede Minute.
1
01.05.2014 One Chance
Paul Potts ist in Bristol geboren und singt seit seiner Kindheit und liebt klassische Musik über alles. Er hat aber eine sehr schwere Jugend, wird immer gedemütigt und gehänselt. Er muss viele Rückschläge in Kauf nehmen, bis er im Jahr 2003 in der Casting Show "Britain's Got Talent" den ersten Preis gewinnt. Ein kometenhafter Aufstieg beginnt und Paul wird ein gefeierter Star auf den Bühnen dieser Welt. Eine wahre Geschichte, die jeder kennt und die unter die Haut geht.
7
30.04.2014 Die Schöne und das Biest
Ein reicher Händler (André Dussollier) verliert all seine Schiffe und dadurch auch all sein Geld. So zieht er mit seinen 6 Kinder aufs Land. Eines Tages verirrt sich der Händler im magischen Revier des Biests (Vincent Cassel). Da er eine Rose stielt, wird er vom Biest zum Tode verurteilt. Doch seine jüngste Tochter Belle (Lea Sexdoux) entscheidet sich, den Platz ihres Vaters einzunehmen. Doch nicht der Tod, sondern ein einsames Leben mit viel Traurigkeit, Frust, Freude und Magie wartet auf Belle. Träume lüften allmählich das Geheimnis des Biests. Sie kämpft darum, das Biest vor seinem Fluch zu befreien und verliebt sich dabei. Nun, ein paar Special-Effects lockern das Märchen zwar auf und es gibt ein Happy End, ansonsten aber eher unspektakulär.
5
24.04.2014 irre sind männlich
Daniel (Fahri Yardim) ist krankhaft eifersüchtig. Deswegen verlässt ihn Mia (Josefine Preuss). Der beste, aber ganz sicher auch der nervigste Freund von Daniel, Thomas (Milan Peschel) entschliesst sich aus Solidarität mit ihm an einer Gruppentherapie teilzunehmen. Allerdings immer unter falschen Namen und erfundenen Problemen. Schnell verlieren die beiden den Überblick, denn in jeder Therapie schleppen sie andere Frauen ab. Bis dann die therapiesüchtige Anwältin Sylvie (Marie Bäumer) den beiden auf die Schliche kommt. Doch es kommt noch schlimmer. Daniel verliebt sich an einer Therapie in die bekannte Schauspielerin Bernadette (Peri Baumeister), die in Kürze heiraten will. Zwar etwas zu viele Therapien und Sexgeschichten, ansonsten aber eine ganz witzige deutsche Komödie mit einem sooo romantischem Ende.
7
24.04.2014 Transcendence
Dr. Will Caster (Johnny Depp) ist Forscher und eine Koryphäe auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Doch eine Gruppe von Skeptiker und Feinde des Forschritts machen auf Caster einen Anschlag und er wird von einer radioaktiv verseuchten Kugel getroffen. Sein Körper ist nicht mehr zu retten. Aber es müsste doch möglich sein, die von ihm selbst geschaffene künstliche Intelligenz mit Casters Verstand zu verknüpfen und so seine Persönlichkeit und sein Wissen überleben zu lassen? Nun ja, wenn man den Film mit "Her" vergleicht, ist Transcendence um einiges besser geworden. Auf jeden Fall um einiges spannender. In Transcendence stecken durchaus einige interessante Themen und Fragestellungen. Ist es Fiction oder ist es real. Wie lange geht es noch, bis wir wirklich so weit sind? Erschreckend, wenn sowas mal passieren würde.
5
17.04.2014 The Amazing Spiderman 2
Ein durchaus unterhaltsamer Film. Es passiert sehr viel, so dass nie Leerlauf oder Langeweile aufkommt. Die Handlung wird vorangetrieben, die Action ist vielfach atemberaubend und die Effekte sind mitreißend. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass man die manchmal überhäuften Effekte und Lichtblitze vom Supeerschurken Electro irgendwann einfach gesehen hat.
7
10.04.2014 Divergent - Die Bestimmung
Das zukünftige Chicago ist von unüberwindbaren Mauern umgeben. Dort gibt es 5 Gruppen von Menschen: Candor = die Ehrlichen, Abnegation = die Selbstlosen, Dauntless = die Mutigen, Amity = die Friedvollen und Erudite = die Intelligenten. Am Berufungstag muss die 16-jährige Tris (Shailene Woodley) entscheiden, welchem Lager sie angehören will. Die Entscheidung ist nicht einfach, ist diese doch fürs Leben. Eine weitere Serie à la Hunger Games, nur ein wenig spannender und mit etwas mehr Tempo. Trotzdem ist es mehr als fraglich, ob diese Trilogie erfolgreich sein wird. Die Story ist zu einfach und reisst nicht mit.
4
03.04.2014 Rio 2
Familienvater Blu unternimmt mit Frau und Kindern einen Ausflug ins Amazonasgebiet, wo er weitere Vögel seiner blaugefiederten Sippschaft vermutet. Dort bekommt er es allerdings mit einem skrupellosen Regenwald-Abholzer zu tun. Der Film hat viele Paralelen zum Film "Avatar", schon fast erschreckend viele. Nun ja, viel zu sagen gibt es nicht. ein liebevoll animierter Kinderfilm eben.
5
03.04.2014 Noah
Ein biblisch inspiriertes Fantasy Spektakel? Nun, wenn die ganze Zeit sogenannte Wächter in Form von riesigen Steinmenschen zuerst ihr Unwesen treiben, später aber dann Noah helfen, die Arche zu bauen, ist das zwar amüsant anzusehen, aber mit biblisch hat das nichts zu tun. Special Effects hat es wenige, und die, die es hat, sind absoluter Nonsens. Hinzu kommt die Filmlänge von 138 Minuten, was auch nicht eben förderlich ist. Der Film ist langfädig, tricktechnisch und bildgewaltig auf dem absoluten Nullpunkt. Wieder mal ein Film, den man vergessen kann.
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03.04.2014 A Long Way Down
Vier Menschen wollen sich in der Silvesternacht auf dem Dach eines Londoner Hochhauses das Leben nehmen. Überrumpelt von der unerwarteten Gesellschaft springt allerdings keiner. Alle schliessen einen Pakt: Neuer Selbstmordtermin ist der Valentinstag und bis dahin bringt sich niemand um. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam überlebt werden müssen. Trotz der bekannten Schauspieler kommt der Film ziemlich langatmig, harmlos und unentschlossen daher. Und es werden Themen eingebaut, die nicht das Geringste mit dem Film zu tun haben. Einfach irgend etwas und doch nichts.
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27.03.2014 The Return of the First Avenger
Gemeinsam mit Natasha Romanoff alias Black Widow (Scarlett Johansson) muss Steve Rogers (Chris Evans), besser bekannt als Captain America, eine Verschwörung innerhalb der geheimen Regierungsorganisation S.H.I.E.L.D aufklären. Beeindruckende und atemberaubende Actionsequenzen machen den Film zum unterhaltsamen Spektakel.
8
27.03.2014 Her
Ein ungewöhnliches aber doch nicht noch nie dagewesener Gedanke. Eine menschliche Beziehung scheint in unserer Welt, voll mit Smartphones, Tablets und Videospielen, überflüssig zu werden. Theodore (Joaquin Phoenix) zieht sich nach seiner Schweidung zurück und arbeitet in einer Firma, die Liebesbriefe für andere Leute mit viel Gefühl schreibt. Mit der Anschaffung eines neues Betriebssystems, das mit künstlicher Intelligenz und der sexy Stimme namens Samantha (Scarlett Johansson) ausgestattet ist, scheinen Theodores Probleme der Einsamkeit auf einen Schlag gelöst zu sein. Eine spannende Idee, die jedoch kläglich versagt. Theodore ist auf grossen Strecken des Films alleine auf der Leinwand zu sehen, spricht mit sich selbst oder eben mit Samantha. Aber es geschieht eben nichts. Mit einer guten Kollegin spricht er auch nur über die Computerbeziehung und sagt, wie toll er sich fühlt und am Schluss hat er auch noch wegen der Computerstimme Tränen in den Augen. Spätestens da wurde mir klar, dass der Film nicht mehr zu retten ist. Absoluter Nonsens.
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21.03.2014 Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Ein Hundertjähriger steigt aus einem Fenster eines Altersheims und verschwindet auf unerklärliche Weise und entgeht so seiner Geburtstagsfeier. Es beginnt ein neues, abenteuerliches Leben. Eine heitere, amüsante Zeitreise, mit trockenem, schwedischen Humor, welcher excellent mit dem schwedischen Komödianten Robert Gustaffsson, der den Ausreisser Allan von Jugendjahren bis ins hohe Alter verkörpert, präsentiert. Der Film hat sehr viel Witz, Charme und grossen Unterhaltungswert. Der Film war wirklich eine positive Ueberraschung für mich.
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20.03.2014 Need for Speed
Der Film zeigt viele Rennszenen, ganz so wie in den Videospielen. Man wird sozusagen als Zuschauer direkt hinter das Steuer katapultiert. Der grosse Unterschied zu den Videospielen ist allerdings die Tatsache, dass dieser Film ohne aufwändigen Computer Animationen auskommt. Da ist alles echt - Stunts vom Feinsten. Atemberaubende Kameraperspekiven inklusive. Zum Teil allerdings etwas langatmig. Die Story kann man auch vergessen. Aber wer will bei so super Schlitten noch eine Story?
8
13.03.2014 Non Stop
Bill Marks (Liam Neeson) trinkt zuviel und fliegt nicht unbedingt gern. Trotzdem ist er Air-Marshal. Schon bald bekommt er von einem Unbekannten Textnachrichten mit einer unmissverständlichen Drohung: 150 Millionen Dollar auf ein bestimmtes Konto oder alle 20 Minuten wird ein Passagier getötet. Liam Neeson ist ein geborener Action-Held. Gibt man ihm aber die Rolle als Säufer und zwängt ihn in ein Flugzeug, ist es mit der Action weitgehend vorbei. Neeson braucht Platz (z.B. 96 Hours) um sich voll entfalten zu können. Natürlich gibt es ein paar handfeste Actionmomente und schlecht ist der Film auch nicht. Aber ich hätte schon etwas mehr Spannung und Tempo erwartet - so etwa wie in den letzten 5 Minuten des Films.
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13.03.2014 The Book Thief - Die Bücherdiebin
Der Filmtitel ist wieder mal nur eine Randerscheinung. Eigentlich geht es um die Nazis im 2. Weltkrieg, Bücher die verbrannt und Juden die verfolgt werden. Die Kulisse überzeugt, der Film zieht sich aber unnötig in die Länge. Einzig Liesel (Sophie Nélisse) ein wissbegieriges junges Waisenmädchen, welches zu Pflegeeltern gebracht wird und dort aufwächst, bewältigt ihren Part überzeugend perfekt. Ansonsten ist alles so Bühnen- und Theatermässig gespielt. Die Bombardierung des Dorfes am Schluss des Films war wohl eher Einfallslosigkeit als dass man dies wirklich gebraucht hätte. Aber der sprechende Tod (was für eine dämliche Idee ist denn das) musste ja am Schluss auch noch sein Versprechen, das er zu beginn abgegeben hat, kommentieren und einlösen.
3
07.03.2014 Saving Mr. Banks
Walt Disney (Tom Hanks) versucht 20 Jahre erfolglos die Filmrechte des erfolgreichen Kinderbuches "Mary Poppins" zu bekommen. Erst als es der Mary Poppins-Autorin P.L. Travers (Emma Thompson) an Geld mangelt, nimmt sie 1964 Walt Disneys Einladung an, nach Hollywood zu reisen. Während dem Aufenthalt in der Filmmetropole macht die brüske und unbequeme Australierin das Leben von Disney und seinem Team allerdings zum Albtraum. Neben Tom Hanks überzeugt vor allem Emma Thompson in ihrer grossartigen Rolle. Die ewige Nörgelei und alles ändern wollende Travers, welche bis ganz zum Schluss das Veto-Recht am Drehbuch einräumte, ist einfach brillant gespielt.
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07.03.2014 300 - Rise of an Empire
Im zweiten Teil des blutigen Schlachtenepos bekommen es die Griechen auf hoher See mit den Persern zu tun. Ein paar geniale Specialeffects, zum Teil auch in Slow-Motion, die sich wirklich sehen lassen können. Choreografierten Kampfszenen, tonnenschweren Kriegsschiffe die aufeinander prallen, wuchtigen Bilder die einem in Staunen versetzen und natürlich jede Menge Blut - total übertrieben und unnatürlich. und warum muss im ganzen Film immer wieder Feuerglut-Partikel herumschwirren? Wenns nicht das Feuer ist, dann sind es kleine Partikel, die ständig herumfliegen. Extrem mühsam.
2
06.03.2014 The Grand Budapest Hotel
Wer die eigenartige Erzählweise nicht mag und wer von der Atmosphäre unbeeindruckt bleibt, wem ein Wiedersehen mit lauter Leinwand Promis egal ist, der wird diese Komödie nicht mögen. Ich bin eine von diesen Pesonen oder mit anderen Worten: ich fand den Zugang zu diesem Film nicht. Und was die abgehackten Finger und die geköpfte Frau in dieser "Komödie" zu suchen haben?
Ach ja, es geht um das in den 30er Jahren florierende Grand Budapest Hotel. Alles was Rang und Namen hatte kehrte dort ein. Es geht um den Concierge Gustave (Ralph Fiennes), der den Gästen jeden Wunsch von den Augen liest und für ältere Damen ein ganz besonderes Entspannungsprogramm parat hat. Es geht aber auch um ein wertvolles Renaissancegemälde, welches von einer alten Frau testamentarisch an Gustav vererbt wurde – sehr zum Unmut des Sohnes Dimitri (Adrien Brody).
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06.03.2014 Bibi & Tina
Eine TV Serie auf die Kinoleinwand zu bringen, ist nicht immer eine gute Idee. Zwar ist das farbenfrohe Werk unterhaltsam und kurzweilig. Eine Mischung aus Musical (geht gar nicht), Teenie-Abenteuer und Krimi. Aber eine soooo belanglose Geschichte, ein bisschen zaubern da, ein bisschen zaubern dort, es ist zum davon laufen, auch wenn sich der Film in erster Linie an 12 bis 15-jährige richtet.
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27.02.2014 Jack Ryan: Shadow Recruit
Jack Ryan wird von der CIA rekrutiert und arbeitet als Analyst. Er kommt einer perfiden Verschwörung auf die Schliche, deren Ziel es ist, die amerikanische Wirtschaft kollabieren zu lassen Jack Ryan will etwas zwischen James Bond und Jason Bourne sein. Aber Action gibt es zu wenig, Jason Bourne war schon immer langweilig und die Geschichte ist auch nicht besonders spektakulär.
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27.02.1014 Dallas Buyers Club
Als der sexsüchtige Ron Woodroof (Matthew McConaughey) erfährt, dass er Aids und gerade noch 30 Tage zu leben habe, will er sein Todesurteil in keiner Weise. Nachdem die Teststudie mit AZT Medikamenten wenig Erfolg verspricht und Ron ein überaus ungeduldiger Mensch ist beginnt er nicht zugelassene Medikamente in die USA zu schmugglen. Da er diese aber nicht verkaufen kann, gründet er kurzerhand mit der AIDS-kranken Transsexuellen Rayon (Jared Leto) den "Dallas Buyers Club". Die Mitgliedschaft kostet 400 Dollar im Monat, dafür verschenkt er die ilegalen Medikamente an die Mitglieder. Doch die Kontrollstellen der USA will da auch noch ein Wörtchen mitreden und gib nicht auf. Ein sehr amüsantes Katz- und Mausspiel mit einem brillianten Mc Conaughey.
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27.02.2014 Mr. Peabody & Sherman
Der Hund Mr. Peabody ist ein genialer Wissenschaftler, der die Zeitmaschine erfunden hat. Zusammen mit seinem menschlichen Adoptivsohn Sherman reist er in die Vergangenheit, um großen Ereignissen beizuwohnen. Sherman wiederum will ein Mädchen beeindrucken und stellt dabei historische Ereignisse auf den Kopf. Ein amüsante Familienfilm, wo natürlich in erster Linie die Kinder gemeint sind.
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22.02.2014 Tarzan 3D
Im Dschungel unter Gorillas aufgewachsen, begegnet Tarzan eines Tages der hübschen Jane Porter, die den skrupellosen Unternehmer William Clayton auf einer Urwaldexpedition begleitet. Er sucht nach einem vor Jahrmillionen eingeschlagenen Meteoriten, der beinahe unbegrenzte Energie liefern soll. Super 3D-Animation mit einer Prise Avatar und Fantacy.
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20.02.2014 Stromberg - Der Film
Nach fünf Staffeln findet die preisgekrönte deutsche TV-Serie Stromberg nun mit einem Kinofilm ihren gelungenen Abschluss. Mein Gott! Wie kann so ein Quatsch 5 Staffeln überleben? Wie kann sowas als "gelungener Abschluss" bezeichnet werden? Ich weiss nicht, wie die TV-Serien waren, aber der Kinofilm ist eine absolute Katastrophe. Und der ständige Kommentar in die Kamera nervt ebenfalls. Kann den Film absolut nicht empfehlen.
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13.02.2014 American Hustle
Es ist immer wieder dasselbe: ich habe einfach mit Filmen Mühe, welche Oskar Nominierungen erhalten. Und dieser Film hat gerade mal 10 Nominierungen erhalten - einiges zuviel für meinen Geschmack. Anwalt Irving Rosenfeld (Christian Bale) kassiert mit seiner Partnerin Sydney Prosser (Amy Adams) fleissig Auftragshonorare, das die Mandanten nie wieder sehen. Der Plan geht auf, bis die beiden FBI-Agent Richie DiMaso (Bradley Cooper) auf den Leim gehen. Der schlägt einen Deal vor und alsbald beginnt ein gefährliches Spiel um Macht, Korruption, Geld und Luxus. Elend lange Diskussionen. Keine Action, keine Schiesserei, keine Spannung - einfach nichts. Schöne Kostüme? Na und? Was hilft mir das? Fast 2 1/2 Stunden Langeweile - sonst nichts.
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13.02.2014 Winter's Tale
Der Trailer verspricht wie so oft auch hier mehr als es dann ist. Peter (Colin Farrell) ist Einbrecher. In einem Haus trifft er überraschend auf Beverly (Jessica Brown Findley) und verliebt sich in sie. Doch die kranke Beverly stirbt kurze Zeit darauf. Durch ein übernatürliches Ereignis landet Peter in New York der Zukunft und begibt sich dort auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Ich habe echt so etwas wie "Ghost" erwartet, mit viel Gefühl und Tränen. Herausgekommen ist ein verwirrender (verschiedene Zeitzonen), mit Dämonen gespickter Film, der nun wirklich zu kitschig ist.
5
06.02.2014 RoboCop
Ein Polizist, der nach einem Bombenanschlag arg verstümmelt und in einen Super-Cyborg verwandelt wird, der das Verbrechen bekämpfen soll. Das Remake kommt dank herausragenden Special-Effekten gut an. Allerdings auch ohne jeglichen Tiefgang. Einfach abschalten, Action und Popcorn geniessen - mehr nicht.
6
06.02.2014 Vaterfreuden
Dauersingle Felix (Matthias Schweighöfer) denkt noch lange nicht ans Kinderkriegen. Als ihn jedoch das Frettchen seines Bruders sterilisiert, entwickelt er ganz plötzlich Vatergefühle. Doch an sein Sperma, welches er einer Samenbank gespendet hat, kommt er auch nicht mehr ran. Die Gewissheit, niemals Vater zu werden, versetzt Felix plötzlich in Panik und lässt ihn nach der Empfängerin seiner Samenspende suchen: Es ist die hübsche Maren (Isabell Polak). Was eigentlich von Anfang an klar ist, dauert eine halbe Ewigkeit. 2 lieben sich und warten die ganze Spielzeit, bis sie sich dann 5 Minuten vor Schluss endlich, endlich den ersten Kuss geben. Unerträglich. Nun ja, wenigstens amusant, zum Teil auch lustig ist der Film.
6
06.02.2014 Free Birds
Zwei unerschrockene Truthähne reisen ins 17. Jahrhundert, um den Lauf der Geschichte zu ändern: sie wollen ein truthahnfreies Thanksgiving. Nun ja, es ist ein Trickfilm und es ist ein Kinderfilm. Keine Highlights, aber auch nichts negatives. Ein ganz normaler, unspektakulärer Film eben.
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23.01.2014 I, Frankenstein
Adam (Aaron Eckhart), die von Victor Frankenstein aus Leichenteilen erschaffene Kreatur, findet sich auf der Suche nach seiner Identität plötzlich in einer erbitterten Auseinandersetzung um das Schicksal der Menschheit wieder. Während der Gargoyle-Orden den Frieden auf der Erde sichern will, plant ein Dämonen-Clan die Vernichtung der Menschheit. Die Dämonen versuchen alles, um herauszufinden, wie Adam erschaffen wurde und vor allen, wie er schon 200 jahre überleben konnte. Ein paar coole Special-Effects, die dann leider 100 mal wiederholt werden, runden die spannende, einfache Story, aber leider mit zu wenig Biss ab.

6
23.01.2014 12 Years a Slave
Ein ganz eindrücklicher Film. Das Leben als Sklave muss wirklich sehr schlimm gewesen sein. Menschen wurden wie Tiere gehalten. Ist ein Sklave gestorben, wurde einfach ein neuer gekauft. Folterung, Demütigung, Hoffnungslosigkeit und Ausbeutung bis zum bitteren Ende. Alles wirklich z.T. brutal gezeigt. Doch warum der Film 3 Stunden geht, ist mir schleierhaft. Natürlich müssen 12 Jahre gezeigt werden, aber irgendwann habe ich Baumwollfelder, Wälder, Zuckerrohrfelder, wieder Baumwollfelder, Zuckerrohrfelder und nochmals Baumwollfelder wirklich gesehen. 12 Jahre könnte man auch in 2 Stunden zeigen.
6
16.01.2014 The Wolf of Wall Street
Börsengrünschnabel Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) entwickelt sich zum neuen Wunderkind der Wall Street.Partys, Drogen, schöne Frauen Statussymbole und ergebende Mitarbeiter – der junge Mann hat alles, bekommt jedoch nie genug und gerät so ins Fadenkreuz des FBI. DiCaprio spielt ohne Zweifel brillant. Warum man den Erfolg aber 3 Stunden zeigen muss - es ist einfach zu lange.
6
19.12.2013 Die schwarzen Brüder
Eine abenteuerliche Geschichte um Kaminfegerbuben aus dem Tessin, die wegen Armut nach Mailand verschleppt und auf dem Markt verkauft wurden, wo sie litten und schliesslich rebellierten. Im Prinzip ein etwas anderer Sklavenfilm. Statt schwarze sind es nun junge Buben, die sich "die schwarzen Brüder" nennen, die gegen eine andere Bande, aber auch um ihre Freiheit kämpfen.
2
28.11.2013 The Hunger Games - Catching Fire
Ein wahnsinnig spannender Film, doch. Alle werden auf das Schlachtfeld gelassen und sofort gibt es 2 Gruppen. Jede Gruppe wartet, bis sie die andere findet. Blöd nur, dass niemand den ersten Schritt machen will. Und die ganze Warterei geht eine Ewigkeit, eine absolute Katastrophe. Und dann der Schluss - der nächste Teil wird schon angedroht.
2
19.11.2013 Last Vegas
Vier alte Freunde feiern in Las Vegas Junggesellenabschied. Mit Michael Douglas, Robert De Niro, Morgan Freeman und Kevin Kline. Von einigen peinlichen Momenten und ein paar romantische Kurzanektoden abgesehen, bietet der Film nicht wirklich viel.Wer vier alt gewordene Hollywood-Stars in bester Partylaune, gespickt mit Bikini-Girls ohne jegliche Ansprüche erleben will, ist hier sicher richtig. Ansonsten wäre es für die 4 doch eher angebracht, sich über die Pensionierung gedanken zu machen.
3
19.11.2013 Captain Phillips
Tom Hanks als Kapitän eines amerikanischen Containerschiffs, das von somalischen Piraten überfallen wird. Der Film kommt schnell zum zentralen Thema. Die Szenen sind überaus packend, spannend und realistisch. Für alle eine sehr stressige Situation. Doch sind die Piraten einmal auf dem Schiff, bestehen die spannenden Momente einzig darin, dass die Piraten hyper nervös und gereizt sind und jederzeit unkontrolliert reagieren können. Den Kaptain als Geisel zu nehmen, macht es auch nicht spannender. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die Marine belebt den Film am Schluss nochmals etwas - Betonung auf etwas. Die Piratengruppe spielen sehr überzeugend, Captain Phillips (Tom Hanks) ist phänomenal. Alles in allem ist der Film ok.
4
31.10.2013   3
30.06.2013 The Host - Seelen
In einer nahen Zukunft werden die Menschen von ausserirdischen Parasiten vereinnahmt, die sich Seelen nennen und glauben, die Erde besser behandeln zu können. Ein zu langer und zu unspektakulärer Film. Das Katz- und Maus-Spiel zieht sich durch den ganzen Film, aber äusserst langweilig. Nicht zu empfehlen.
2
30.06.2013 World War Z
Zombies breiten sich auf dem Erdball aus, nur wenige Menschen überleben. UN-Mitarbeiter Gerry (Brad Pitt) sucht nach dem Auslöser der Epidemie und hofft einen Weg zu finden, der Seuche Einhalt zu gebieten, damit die Menschheit überleben kann. Seine Reise führt ihn quer über den Erdball. Dynamisch und unterhaltsam und sicher auch keine Minute langweilig.
4
20.06.2013 Superman, nicht neu erfunden, aber spektakulärer als jeder andere Superman-Film. Der über Superkräfte verfügende Clark Kent begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln und erfährt, dass er vom untergegangenen Planeten Krypton stammt. Als General Zod, ein früherer Widersacher seines leiblichen Vaters, auf der Erde erscheint, muss Clark seine Fähigkeiten einsetzen, um die Menschheit zu retten. Ein bildgewaltiges Action-Feuerwerk der Sonderklasse. Für Fans von cooler nonstop-Action (wenigstens im 2. Teil des Films) ein absolutes MUSS. 6
16.05.2013 The Great Gatsby
Eine tragische Liebesgeschichte, bunt und schrill inszeniert. Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio) ist ein schillernder und sehr reicher Emporkömmling. Gatsby war vor 5 Jahren mit Daisy (Carey Mulligan) liiert. Dann musste Gatsby in den Krieg und Daisy versprach zu warten. Doch als Gatsby nie heimkehrte, flüchtete Daisy in die Arme von Tom Buchanan (Joel Edgerton). Doch Gatsby ist immer noch unsterblich in Daisy verliebt, schmeisst wegen ihr unzählige opulente Partys auf seinem Anwesen auf Long Island, die an Größenwahn kaum zu übertreffen sind. Doch leider kommt Daisy nie an so eine Party. Die Geschichte nimmt seinen Lauf, aber nicht wie geplant. Ein weiterer Liebesfilm, der viel zu lange dauert (2:20h) und von Anfang an aussichtslos ist.
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16.05.2013 Epic
Ein junges Mädchen schrumpft und findet sich mitten im Weld in einer magischen Welt wieder, in der die Mächte der Natur gegen die der Fäulnis kämpfen. Doch das Gleichgewicht wird aus dem Lot gebracht, als der böse Mandrake eine Offensive startet. Ein Bildgewaltiges und amüsantes, aber mehr oder weniger unspektakuläres Abenteuer, das zwar mit Schwung daher kommt und für die ganze Familie etwas zu bieten hat, aber sich trotzdem nicht von der Masse an Animationsfilmen abhebt.
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20.04.2013 Kontiki
Der Abenteurer Thor Heyerdahl überquert 1947 auf einem Floß die 5'000 Meilen von Peru bis nach Polynesien. Unterwegs warten allerhand Gefahren auf die Crew. Der psychologische Aspekt bleibt leider auf der 101-tägigen Überfahrt sozusagen ganz auf der Strecke. Dafür gibts ein paar sehr spannende Momente mit Meerestieren (Wal, Hai, etc.) zu erleben, die stark an "Der weisse Hai" erinnern. Auch die Bilder sind in diesen Momenten stark. Alles in Allem eine sicher aussergewöhnliche Tat, welche ja tatsächlich stattgefunden hat. Aber grundsätzlich eben auch ein sehr langweiliger Film. Ich war froh, als irgendwann der Schnitt kam, und wir plötzlich und endlich der 101. Tag vor uns hatten - die Ankunft auf Polynesien.
3
20.04.2013 I Give it a Year - Das hält kein Jahr
Nun, mit dem britischen Humor stehe ich sowieso auf Kriegsfuss. Dieser Film brachte leider keine neuen Erkenntnisse. Es ist weder speziell lustig (jeder Streifen hat natürlich ein paar lustige Höhepunkte), noch merkt man irgendwo die Romantik und das Knistern. Der Film ist etwas undefinierbares zwischen Romantik und Komik, welche ich aber eben wahrscheinlich nicht verstehe, zu konservativ oder zu alt dafür bin. Ein Glück, dass der Streifen nur gut 1 1/2 Stunden geht. Denn 1 Stunde und 25 Minuten sieht man nichts anderes als 2 Paare die eigentlich beide den anderen Partner möchten aber sich nicht getrauen, einen Schlussstrich zu ziehen und glücklich neu anzufangen. Sorry, für mich eine unerträgliche Situation. Wie kann man nur sooooo lange etwas mitmachen, das man gar nicht will?
3
19.04.2013 Broken City
Bürgermeister Nicholas Hostetler (Russell Crowe) bietet Ex-Cop und Privatdetektiv Billy Taggert (Mark Wahlberg) 50'000 Dollar für die Beschattung seiner Frau (Catherine Zeta-Jones), die von ihm verdächtigt wird, dass sie fremd geht. Für Billy ein einfacher Routinejob, der sich allerdings zu einem gefährlichen Spiel um Macht und moralische Werte ausweitet. Crowe spielt den Politiker, der vor nichts zurückschreckt (auch vor Morden nicht), um seine Macht zu halten. Gewiss, der Film hat ein paar packende Action-Szenen. Und lange Zeit hat man auch nicht unbedingt eine Idee, was der Bürgermeister gegen Billy in der Hand hat und warum er ausgerechnet ihn engegierte. Das Rätsel wird zwar gelüftet. aber es geht dann auch alles so schnell und nicht unbedingt logisch dem Ende entgegen. Ein paar spannende Momente - insgesamt aber doch eher auf der langweiligen Seite.
3
19.04.2013 Mama
Fünf Jahre nach einem Mordfall werden zwei verwilderte Mädchen im Wald in einer verfallenen Hütte aufgefunden. Ihr Onkel und seine Freundin wollen die Kinder nun zurück in die Zivilisation begleiten. Doch dann taucht ein Alien-artiges, eifersüchtiges Wesen auf: Mama, eine unerlöste arme Seele. Sicher viele starke, spannende und unerträgliche Momente die einem durchaus in seinen Bann ziehen. Der Schluss allerdings ist dann einfach wieder zu banal. Und als Mama dann endlich "befriedigt" war - Schnitt - Ende. Man muss sich wieder einmal mehr selber überlegen, wie es jetzt wohl weiter geht.
4
11.04.2013 Oblivion
Tom Cruise ist Flugzeugdrohnen-Monteur und einer der letzten Bewohner auf der durch Alien zerstörten Erde. Er überwacht den Abbau lebenswichtiger Ressourcen. Sicher ein bildgewaltiges Science-Fiction-Spektakel, welches mit visueller Brillanz versucht, einem den Atem zu rauben. Das gelingt zwar auch, aber leider nicht 2 Stunden lang. Denn wenn man zehn mal die gleichen Bilder gesehen hat, wird es langsam aber sicher langweilig. Eine kürzere Fassung hätte sicher gut getan. Und dann noch der Schluss - ich habs nicht mehr gecheckt. Bin um jede Aufklärung dankbar.
4
03.04.2013 Beautiful Creatures
Statt Werwölfe und Vampire (Twilight Saga) sind es diesmal Hexen. Ethan (Alden Ehrenreich) wird Nachts immer wieder von demselben Traum heimgesucht. Verzweifelt versucht er darin ein geheimnisvolles Mädchen zu retten. Doch er wacht jedesmal auf, ohne je zu erfahren, wer sie ist. Doch eines Tages taucht eine seltsame, neue Mitschülerin in seiner Klasse auf. Schon kurze Zeit später hat sich Ethan in die 15-jährige Lena (Alice Englert) verliebt, ohne zu wissen, welches Geheimnis sie verbirgt. Ausser ein paar durchschnittlichen Special-Effects bringt dieser Film leider auch nicht mehr als die "Twilight-Serie". Entweder man liebt es oder findet es zum davonlaufen.
3
31.03.2013 Ostwind
Mika (Hanna Binke) ist in der Schule sitzen geblieben. Ihren Eltern schicken ihre Tochter daher zur Grossmutter auf das Land, statt mit der Freundin in die Ferien. Lernen, lernen, lernen ist angesagt. Doch Mika hat alles andere im Kopf. Ostwind, ein anscheinend gefährliches, unzähmbaren Pferd weckt die Aufmerksamkeit von Mika. Sie hat zwar keine Ahnung von Reiten, aber wie es scheint, die Gabe, mit Pferden zu reden und sie zu spüren und zu verstehen. Ein sehr gefühlsbetonter, atmosphärischer Film. Eine einfache Geschichte, aber so schön und unverschnörkelt erzählt, zusammen mit der genial dazu passenden Musik einfach ein Film zum Träumen (Tempo-Taschentücher nicht vergessen).
6
27.03.2013 G.I. Joe: Retaliation
Bewegung, Dynamik, Handkantenschläge, Schwertschwingerei, Geballer und Getöse. Das sind die Bestandteile dieses Films. Nie langweilig und eine einzige Action-Kaskade. Die Action steht denn auch über Sinn und Logik. Egal, der Film macht Spass. Mehr erwartet man hier auch nicht.
4
21.03.2013 The Croods
Im Prinzip schon fast Ice Age mit anderen Figuren. Auch hier ist die Welt um sie herum im Umbruch begriffen und sie selbst sind vom Aussterben bedroht. Was hier aber an Einfallsreichtum in Form von unglaublich vielen visuellen Datails niederschlägt, ist gewaltig. Phantasievolle Pflanzen und und Tiere und so viel Witziges - ein Feuerwerk von Eindrücken, die den Film zu einem gelungenen Familienerlebnis machen. Auch für die kleinsten Zuschauer problemlos konsumierbar
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14.03.2013 Jack the Giant Slayer
Jahrhunderte alte Sagen vom Bauernburschen Jack, der mit Mut und Zauberbohnen ein englisches Königreich verteidigt und die Gunst einer Prinzessin gewinnt. Anscheinend ein aufwändig inszeniertes Abenteuerspektakel in 3D. Nun ja, Special-Effects hat es. Eine Horde grausliger virtueller Riesen auch. Was Anfangs noch seinen Reiz hat, verliert aber schnell an Faszination: endlos repetierende Spezialeffekte verpuffen eben schnell. Die Handlung ist mager und schon zu Beginn klar.
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14.03.2013 Ghost Movie
Malcolm Johnson ist ein Glückspilz. Seine Freundin Kisha zieht endlich in sein Haus und dem gemeinsamen Glück - und einem geregelten Sexualleben - scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch ein Schäferstündchen im ersten gemeinsamen Bett lässt auf sich warten. Zuerst spukte es im Haus mal gehörig und Möbel und Geschirr fliegen von Geisterhand gesteuert durch die Luft. Das Ganze ist so schräg, blöd und primitiv, dass es schon fast wieder genial ist. Die Lacher sind jedenfalls im Publikum nicht ausgeblieben. Kurz gesagt einfach ein saublöder Film wo oft und herzlich gelacht werden kann. Der ganze Film hat noch ein zusätzliches Highlight: alles ist mit einer nicht ganz so zittriger Handy-Cam gefilmt. Hätte fast das Kino verlassen.
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14.03.2013 Rubinrot
Hilfe, dieser Film soll eine Trilogie sein - da muss aber noch mächtig aufgedreht werden, wenn das noch was werden soll. Gwendolyn hat ein Zeitreise-Gen. Ihre Mutter bringt sie zur Loge, einer Geheimorganisation, wo man mit Hilfe des Chronographen Zeitreisen auch steuern kann, was zuerst nicht möglich war und willkürlich geschah. Doch diese Zeitreisen sind so unspektakulär wie der tägliche Kaffee. Keine Spannung und laienhafte Filmschauspieler. Die Romanze zwischen den beiden Hauptfiguren ist schlicht nicht spürbar. Die Chemie fehlt einfach.
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07.03.2013 Shootout - keine Gnade
Sylvester Stallone spielt in "Shootout" den eiskalten Auftragskiller Jimmy Bobo, der den Mord an seinem jungen Partner rächen will. Kompromisslos knallt er jeden über den Haufen. Um auf die Spur der Täter zu kommen, schliesst er sich mit dem Grünschnabel-Partner-Polizist (Sung Kang) zusammen. Gemeinsam ballern sie sich über die Leinwand. Kompromisslose, schnörkellose Action-Kost, nur für hartgesottene Stallone-Fans geeignet.
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04.03.2013 The Impossible
Naomi Watts überzeugt mit Ihrer schauspielerischen Leistung als geschundene, kämpferische Mama. Überzeugend ist auch Tom Holland als ältester Sohn in seiner ersten Filmrolle. Auch ein Leckerbissen ist die Flutwelle mit ihrer zerstörerischen Kraft. Aber das wars dann leider auc schon. Obschon der Film auf Tatsachen beruht, wird hier eine einziges Familienschicksal fast 2 Stunden lang bis zum Exzess gezeigt. Überlebenskampf, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, überfüllte Spitäler, mangelnde Hygiene - alles furchtbar realistisch und tragisch- aber eben auch sehr langweilig.
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28.02.2013 Hansel and Gretel: Witch Hunters - Hänsel und Gretel: Hexenjäger
Es vergeht kaum eine Minute, in der nicht gekämpft und verfolgt und ums Überleben gefochten wird. Auch die Special Effects lassen sich sehen, Speziell erwähnenswert ist die automatische Armbrust, ein cooles Gerät. Wie gesagt, es geht rasant vorwärts im Film. Die Geschichte ist aber einfach und vorhersehbar.Und die Hexen und special Effects hat man dann nach etwa 20 mal auch gesehen - es ist immer wieder das Gleiche.

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28.02.2013 3096 Tage
Wer kennt den Fall Natascha Kampusch nicht. Mit 10 Jahren entführt und 8 Jahre in Gefangenschaft gehalten, wo Gewalt und Terror, aber auch zwischendurch ein Lächeln, oder sogar ein Glücksmoment vorkommt. Doch die Jahre sind meistens trist und zermürbend. In einem kleinen Bunker fristet das Mädchen fortan ein abgedichtetes Dasein, stets zurechtgewiesen von ihrem Peiniger, mit Worten und mit Schlägen. Man kann nur erahnen, was Natascha all die Jahre durchgemacht hat. Ein bedrückendes Werk, das durchaus schauspielerische Qualitäten aufweist. In erster Linie natürlich von Natascha selbst (stark gespielt von Antonia Campbell-Hughes). Es ist aber auch eine elend lange, nie aufhörende Geschichte, was den Film dann eher langweilig macht.
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21.02.2013 Les Misérables
Die, die mich kennen, verstehen nicht, warum ich diesen Film gesehen habe - ich ehrlich gesagt auch nicht. Und doch ist dieser Film etwas ganz Spezielles. Während die Schauspieler normalerweise den Gesang im Voraus aufnehmen und dann beim Filmdreh im Playback agieren, läuft hier alles umgekehrt. Hier singen die Schauspieler direkt am Set, den Ton bekommen sie über einen Knopf im Ohr, die Orchestermusik passt sich nachträglich dem Gesang an. Alles ist so viel authentischer. Auch wenn die Schauspieler keine wirklichen Sänger sind, überzeugen diese doch durchs Band. Wer Musical-begeistert ist, sollte den Film sicher sehen - ein ganz spezielles Erlebnis. Da ich das leider nicht bin, fällt die Note auch ein bisschen mager aus. Daher beachtet die Bewertung hier einfach nicht. Es könnte ebenso gut eine 5 oder 6 stehen.
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13.02.2013 A Good Day to Die Hard
Hirn ausschalten und zum 5. Mal die grandiose Action mit John McClane (Bruce Willis) geniessen. Wie immer ist John zur falschen Zeit am falschen Ort. Und obschon Willis ein paar Jahre älter geworden ist, merkt man ihm das in keiner Weise an (im Gegensatz zu Schwarzenegger). Schauplatz ist dieses Mal Moskau, wo John mit seinem Sohn Jack (Courtney), der ihm über die Jahre fremd geworden ist, sich wieder näher kommen und als unschlagbares Team gegen die russische Unterwelt kämpfen. Als absolutes Highlight kann die minutenlange Verfolgungsjagt durch Moskau hervorgehoben werden. Absolut phenomenal. Da geht glaube ich mehr Material kaputt als im ganzen Rest des Filmes. Action vom Feinsten also. Zur Topnote hats nicht ganz gereicht, hat der Film doch ein paar kleine Hänger. Das ist man von "Die Hard" nicht gewohnt.
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07.02.2013 Parker
Leslie (Jennifer Lopez) verkauft in Florida Villen, die sie sich selber nie leisten könnte. Parker (Jason Statham) gibt sich als Ölmulti aus und zeigt an den Immobilien interesse. Doch in Wahrheit ist er hinter seinen Ex-Kollegen her, die ihn um die Beute geprellt und beinahe zu Tode geschossen und geprügelt haben. Doch Leslie fällt Parkers geheimnisvolles Benehmen schnell auf. Und auch schnell wird klar, dass Parker es auf die nächste Beute seiner Ex-Kollegen abgesehen hat. Leslie möchte da auch einsteigen, stellt aber bald fest, dass sie sich übernommen hat. Die Parade-Rolle für Statham. Mit einer tolle Partnerin auf Rachefeldzug. Statham ist ok, der Film ist unterhaltend- aber ein Knaller ist es nicht geworden.
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31.01.2013 Jagten
Alles fängt vielversprechend an: Lucas (Mads Mikkelsen) ist Kindergärtner mit Leib und Seele. Zwar ist er von seiner Frau frisch geschieden, aber er beginnt, das Leben in den Griff zu kriegen und neu anzufangen. Doch plötzlich läuft alles falsch: Lucas wird verdächtigt, ein Mädchen missbraucht zu haben. Schon bald ist das ganze Dorf und auch sein bester Freund gegen ihn. Es beginnt ein langer, nie endender Kampf um sein Leben und seine Würde zu retten. Aber der Kampf ist langweilig und will nie aufhören. Dan Schnitt, ein Jahr später, fast alles ist wieder wie vorher - Friede, Freude, Eierkuchen. Dann noch eine kurze Sequenz, wie jemand versucht, Lucas umzubringen. Dann ist Schluss. Keine Erklärung, keine Lösung, einfach nur gähnende Leere. So ein Quatsch. Das hätte man wirklich spannender machen können.
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25.01.2013 Flight
Flugkapitän Whip Whitaker (Denzel Washington) gerät mit dem Flugzeug in arge Turbulenzen, verhindert aber dank einem tollkühnen Manöver einen Totalcrash. Es gibt zwar sozusagen keine Opfer und im erstem Moment wird Whip als Held gefeiert. Dumm nur, dass Whip vor dem Start Alkohol und Kokain konsumierte. Was kurzweilig und spannend begann, endet schon bald in einer Endlosschlaufe eines Alkoholikers. Dass Alkoholiker das Trinken immer abstreiten und wenn man sie dann doch erwischt, hoch und heilig versprechen, nicht mehr zu trinken, es aber ja dann doch nicht können, ist alt bekannt. Da kann uns der Film nichts beibringen. Dazu kommt noch die einschlafende Länge des Films, die ohne jegliche Spannung ein wenigstens doch noch gerechtes Ende bekommt. Wer gerne im Kino ein Nickerchen machen möchte, kann "Flight" und "Lincoln" zusammen buchen.
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25.01.2013 Lincoln
Es geht um die 4 letzten Monate vom 16. Amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln (Daniel Day-Lewis). Im Wesentlichen geht es darum, den Bürgerkrieg zu beenden und gleichzeitig das Verbot der Sklaverei im Senat durchzubringen. Dass Steven Spielberg bewusst auf Action und visuelle Höhenflüge verzichtet hat, wusste man bereits. Daher war mir auch bewusst, dass der Film eigentlich nichts für mich war. Die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller sind zwar überdurchschnittlich. In erster Linie sieht man aber bärtige Männer die reden. Die sehr viel reden. Die einfach definitiv zu viel reden. Das macht den Film vielmals auch schmerzvoll langatmig. Sicher gibt es Leute, die dieses Gequatsche toll finden. Ich kann herzlich wenig damit anfangen.
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24.01.2013 The Gangster Squad
Drogenhandel, Prostitution, Glücksspiele und ein Haufen Stars. Das ist Los Angeles im Jahre 1949. Sergeant John O'Mara (Josh Brolin) soll den Gangsterboss Mickey Cohen (Sean Penn) überführen. Er stellt ein Team von Spezialisten zusammen, das die Gangster mit ihren eigenen Methoden überführen soll. Stil und Look stimmem perfekt. Ansonsten hat der Film, ausser immer wiederkehrende Schiessereien, haufenweise prügelnde Cops mit lahmen Sprüchen, nicht viel zu bieten. Auch die Auto-Verfolgungsjagd durch Hollywood kann den Film nicht retten. Nicht einmal die geheime Affäre zwischen dem Cop (Ryan Gosling) und der Gangsterbraut (Emma Stone) führt zu einem Showdown. Auch dieser Film ist einfach viel zu lang geraten.



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24.01.2013 Chasing Mavericks
Jay Moriarty (Jonny Weston) liebt das Surfen über alles. Als er entdeckt, dass nicht weit von zuhause die sagenumwobenen Riesenwellen, sogenante Mavericks zu finden sind, "nervt" er den Surfer Frosty so lange, bis dieser sich entschliesst, Jay zu trainieren, damit er den Wellenritt auch überleben kann. Chasing Mavericks basiert auf der wahren Geschichte des Surfstars Jay Moriarty, dem seine Leidenschaft schon mit 22 Jahren zum Verhängnis geworden ist. Eine einfache aber beeindruckende Geschichte, die zeigt, dass eiserner Wille schlussendlich zum Ziel führt. Das Gewalltigste an diesem Film sind natürlich die 10-15 Meter hohen Wellen und die Surfer, die sie reiten können. Wirklich atemberaubend.
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18.01.2013 Django Unchained
Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz) will die berüchtigten Brittle-Brüder aufspüren und töten. Dazu muss er zuerst den Sklaven Django (Jamie Foxx) suchen und aus seiner Gefangenschaft befreien, denn nur Django weiss, wie die Brittle-Brüder aussehen. Alles läuft erfolgreich, Schultz und der Ex-Sklave Django werden Partner. Aber Schultz will Django auch helfen, seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) zu finden, welche sich im Besitze des sadistischen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) befindet. Der Film ist ein Meisterwerk. Natürlich spritzt auch hier gehörig Blut (ist man von Quentin Tarantino ja auch nicht anders gewohnt), aber sicher im erträglichen Rahmen. Christoph Waltz ist als Schauspieler in seiner absoluter Höchstform. Auch Django und der Butler von Candie (Samuel L. Jackson) sind phenomenal. Alles wird dann noch mit grandiosen Bildern, cooler Kameraführung und passender Musik perfektioniert. Einziger Abzug: Der Film ist definitiv zu lang geraten. Ich glaube es nicht - ich bin tatsächlich Tarantino begeistert.
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11.01.2013 Schlussmacher
Paul (Matthias Schweighöfer) ist von Beruf "Schlussmacher", d.h. er beendet auf Bestellung Beziehungen. Es geht so lange alles gut, bis Paul auf einen sensibler junger Mann namens Toto (Milan Peschel) trifft, der in keiner Weise gewillt ist, von seiner Freundin den Laufpass zu bekommen. Toto folgt von nun an Paul, der ihm gefälligst aus der Patsche helfen soll. Paul hingegen ist unter Zeitdruck, muss er doch in einer Woche noch 11 Trennungen hinter sich bringen, damit der als Geschäftspartner und erfolgreichster Mitarbeiter aller Zeiten aufgenommen wird. Leider ist das mit Toto ein Ding der Unmöglichkeit, ihm ist die Nervensäge auf den Leib geschrieben. Pauls ganzes Leben gerät aus den Fugen. Gute Unterhaltung mit mehr oder weniger viel Klamauk und und Witz, locker aufgetischt.
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11.01.2013 Silent Hill: Revelation
Schon seit Jahren sind Heather (Adelaide Clemens) und ihr Vater Harry (Sean Bean) auf der Flucht, um gewissen dunklen Mächten zu entfliehen. Heather hat auch immer wieder Albträume, die sie nicht versteht. Eines Morgens ist ihr Vater spurlos verschwunden. Die Suche nach ihrem Vater führt sie nach Silent Hill, in die dämonische Zentrale sozusagen. Eigentlich war es ja klar: wieder so ein Schocker-Film mit null Inhalt. Ein paar gute Special Effects dank 3D (kommt ja selten genug vor) und ein paar gelungene Mensch-Monster-Kreaturen. Na ja, die Hauptdarstellerin ist nicht nur hübsch, sie überzeugt auch. Aber trotzdem noch lange kein Grund, sich den Film reinzuziehen.
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03.01.2013 The Silver Linings Playbook
Der Film ist von Beginn bis zum Schluss sehr wirr und abgefahren, aber auch sehr amüsant und lustig. Pat (Bradley Cooper) wird zu Beginn von seinen Eltern (Robert De Niro und Jackie Weaver) nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie zurück nach Hause geholt. Pat freut sich auf einen Neuanfang. Vor allem will er seine Ex-Frau zurückerobern, die verständlicherweise jeden Kontakt abgebrochen hat. Mit der Zufallsbekanntschaft Tiffany (Jennifer Lawrence) nimmt die Geschichte aber einen anderen Lauf. Besonders Jennifer Lawrence überzeugt mit ihrer offenen, ehrlichen und bestimmten Kommunikation. Ein Film der durchaus Spass macht, aber nicht überall der Realität entspricht.
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03.01.2013 End of Watch
Zwei Cops auf Streiffe. Es geht um zufällig entdeckte Drogendealer und Menschenhändler, die natürlich nicht gerne entdeckt und sich schon gar nicht von der Polizei ausnehmen lassen. Auf der einen Seite kurzweilige Unterhaltung, auf der anderen Seite widerum künstlich erzeugte totlangweilige Passagen, die dem Film mehr schaden als nützen. Sehr ätzend auch das ständige Filmen mit einer Handy-Cam. Sogar im Film selbst nervt man sich darüber. Komisch ist auch, dass bei jedem Einsatz ausnahmslos die geforderte Verstärkung oder der Helikopter für die Luftüberwachung beinahe Sekunden später anwesend ist, beim letzten, alles entscheidenden Einsatz hingegen einfach keine Verstärkung kommt - bis es dann zu spät ist.
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Trailer Datum Titel / Filmkritik Note
05.08.2012 Ted
Na ja, es hat ja durchaus witzige Szenen, aber einen Grossteil davon haben wir ja bereits im Trailer gesehen. Am Anfang ist ja der saufende und kiffende Ted ganz niedlich, aber mit der Zeit wird es nur noch blöd und geschmacklos. Eine zwar gute Idee. Nur wenn ein Film wegen ein paar sexistischen Sprüchen, andauerndes Gekiffe und ein paar heissen Frauen auf ein Mindestalter von 16 Jahren gesetzt wird, ist schlicht etwas nicht in Ordnung.
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04.08.2012 Brave - Merida - Legende der Highlands
Eine gute Animation. Allerdings kann man sich auch hier 3D ohne weiteres sparen. Ein süsses und "härziges" Märchen über eine Prinzessin, die sich nicht um Traditionen schert und ihren eigenen Weg geht. Zum Leidwesen der Mutter, die alles versucht, um ihre Tochter mit den königlichen Pflichten vertraut zu machen. Ein Film nur für Kinder.
Note 4.0
The Dark Knight Rises
26.07.2012
Ein wirklich blöder Film. Zuerst hat Batman Schuldgefühle und kann die Vergangenheit nicht verarbeiten. Er getraut sich nicht mehr, in die Welt hinaus zu gehen und bemitleidet sich die ganze Zeit selbst. Dann, als er endlich doch noch auf die Idee kommt, die Welt zu retten, wird er andauernd vom Bösewicht zusammengeschlagen bis ihm der Rücken bricht. Weiter bleibt Batman dadurch wieder eine Ewigkeit total hilflos liegen und kann sich nicht bewegen. Jetzt sind schon mind. 2 Stunden Film vorbei. Die restlichen paar Minuten kann er dann doch noch den Helden spielen. Ein erbärmlicher Film. Dank Special-Effects eine Note besser. Note 3.0
The Lorax - Der Lorax
19.07.2012
Ein Kinderfilm, wie er im Buche steht. In Thneedville wachsen keine Bäume mehr. So floriert der Verkauf von Sauerstoff in Flaschen. Einzig Audrey würde gerne einen Baum sehen. Weil Ted in sie verliebt ist, wagt er sich aus der Stadt, um vom Once-ler zu erfahren, wieso es keine Bäume mehr gibt. Alles in Allem eine fröhliche aber eher langweilige Abenteuerkomödie die klar die Umweltzerstörung kritisiert. So kritisiere ich denn all die Musical-Einlagen, die sich durch den ganzen Film durchziehen und absolut nervig und überflüssig sind. Note 3.0
Escape from Tibet
17.07.2012
Die deutsche Bergsteigerin Johanna (Hannah Herzsprung) will eigentlich einen Achttausender besteigen, gerät aber in ein Abenteuer mit politischem Hintergrund und wird zur aktiven Fluchthelferin. Zwei Flüchtlingskarawanen aus Tibet suchen ihr Heil jenseits des Himalayas. Die eine Karawane versucht den «Golden Boy», welcher als Nachfolger des Dalai Lama bestimmt ist und somit eine unerwünschte Person der chinesischen Machthaber ist, vor deren Verfolger zu retten. in der zweiten Karawane läuft u.a. Johanna, welche sich auch gegen die chinesischen Verfolger wehrt. Sie gewinnt und verliert. Eine berührende Geschichte, die auf Tatsachen beruhen soll, wirkt packend und schicksalhaft. Note 4.0
Entrelobos - Wolfsbrüder
12.07.2012
Eine rührende Geschichte über eine Familie, die irgendwo in Spanien ums Überleben kämpft, da einfach kein Geld vorhanden ist. In der Verzweiflung verkauft der Vater seinen Sohn Marcos an einen Grossgrundbesitzer. Das Kind lernt in den abgelegenen Bergen mit einem alten Mann, wie man in der Wildnis überleben kann. Doch alsbald stirbt der alte Mann und Marcos ist auf sich alleine gestellt. Er freundet sich mit einem Rudel Wölfe an. Zwölf Jahre lebt er so in völliger Isolation. Eine rührende aber belanglose Geschichte. Note 3.0
Ice Age: Continental Drift - Ice Age 4: Voll verschoben
02.07.2012
Der 4. Teil schliesst nahtlos an seine 3 Vorgänger an. Alles irgendwie schon einmal gehabt, nur eine andere Bühne und ein paar andere schrullige Figuren (z.B. Sid's Oma, die frischen Wind in die Geschichte bringt). Aber auch hier darf Scart, der in gewohnt turbulenter Manier seiner Eichel hinterher jagt, auf keinen Fall fehlen. Ein sehenswerter Animationsspaß.
Note 4.0
The Amazing Spider-Man
28.06.2012
Ich bin ja absolut schon fast ein Gegner von Spider-Man. Was hier aber gezeigt wird, hat mich überaus positiv überrascht. Spider-Man (Andrew Garfield) ist ein cooler Typ mit Charm und einem gewissen Schalk. Viele Gags und lustige Szenen. Seine Freundin (Emma Stone) wird auch schon bald klar, dass ihr Freund Spider-Man ist. Der Film beginnt zwar wieder bei Null (hat also nichts mehr mit seinen 3 vorgänger zu tun) aber gerade das macht es aus. Originelle Ideen, eine Liebesgeschichte mit Krise und einer super Lösung dazu und vor allem ein Held, der auch ein Held spielen kann und nicht die ganze Zeit ein Versager ist. Toller, erfrischender Film. Note 5.0
Rock of Ages
14.06.2012
Wer sich wieder einmal in die 80er Jahre versetzen möchte, guten Sound aus diese Epoche hören möchte - hier sind sie richtg. Satte Rockmusik wie man es gerne hört. Alles Andere ist Nebensache. Note 5.0
Safe - Todsicher
14.06.2012
Jason Statham als fast gefühlvoller Vater - geht gar nicht. Zwar ein paar super Action-Szenen, aber an sonsten ein fast schon langweiliger Film. Ein Riesengeheimnis um eine ellenlange Nummer, und am Schluss ist es simpel ein Tresor mit Geld und eine CD. Die Spannung ist total auf der Strecke geblieben. Note 3.0
A Few Best Men - Die Trauzeugen
14.06.2012
Hangover 1 und 2 lassen grüssen. Man liebt es, oder man liebt es nicht. Einfach alles noch etwas mit mehr Biss und eine Spur krasser, bis zur Unerträglichkeit. Note 4.0
Street Dance 2
07.06.2012
Im Prinzip ist es einfach eine Kopie von Street Dance 1. Vorher war es Ballet, jetzt soll es Salsa sein. Nur: Weniger Battles, weniger Musik, weniger Beats, weniger Liebe, weniger Akrobatik, weniger, weniger, weniger. Vergesst diesen Film. Vergesst auch den 1. Teil. Eine Kopie kann einfach nicht besser sein. Note 2.0
21 Jump Street
07.06.2012
Plumpe Schwanzwitze und exzessive Drogenräusche. Der eine oder andere Gag mag ja ganz lustig sein. Aber alles in Allem eine einzige Katastrophe. Note 2.0
Snow White and the Huntsman
31.05.2012
Jetzt hatten wir doch erst "Mirror, Mirror" und jetzt kommt schon wieder ein Schneewittchen-Film, Alles zusammengewürfelt aus Herr der Ringe, Unendliche Geschichte, Krabat und wahrscheinlich noch anderen Filmen. Zwar auch hier ein paar coole Spezialeffekte, aber ansonsten ist der Film trotz aller Action doch eher langweilig. Note 3.0
LOL
31.05.2012
Teenagerprobleme und eine allein erziehende Mutter (Demis Moore) die nicht wahrhaben will, dass ihre Tochter langsam aber sicher erwachsen wird. Belanglose und banale Story, ein paar Lacher, aber sonst, wie man liest, eine mehr oder weniger identische Kopie des vor 4 Jahre erstellten Originals. Einfach mit weniger Charme und Wärme. Note 3.0
Men in Black 3
24.05.2012
Durchschnittskost. Die Special-Effects sind natürlich, wie immer in so einem Film, genial. Aber obschon eine Rückblede ins Jahr 1969 stattfindet um zu erzählen, was mit Agent K (Tommy Lee Jones) vor mehr als 40 Jahren geschah, und Agent K in diesen jungen Jahren von Josh Brolin beeindruckend gespielt wird (man hat wirklich teilweise das Gefühl, die beiden Männer seien ein und dieselbe Persons .Aber man hat immer wieder das Gefühl, dass sich alles ein bisschen wiederholt. Film 3 kommt denn auch in keiner weise an die beiden Vorgänger heran.
Note 4.0
Salmon Fishing in the Yemen - Lachsfischen im Jemen
21.05.2012
Eine witzige Geschichte, die eigentlich totaler Schwachsinn ist. Aber gerade die Unmöglichkeit eines Projekts inspiriert. Ewan McGregor ist seine Rolle auf den Leib geschnitten. Er überzeugt mit viel Charme und Humor. Die Romantik kommt aber zu kurz. Da hilft auch die super Filmkulisse wenig. Es knistert nur zaghaft zwischen Emily Blunt und Ewan McGregor. Eine lange, verkorkste Liebesgeschichte, die eigentlich zum Happy End kommt, wäre da nicht der verschollene Soldat, der unverhofft doch wieder auftaucht und das Liebespaar auf die Probe stellt. Da gibts dann doch noch die Taschentuch-Szene. Note 4.0
The Dictator - Der Diktator
19.05.2012
Extrem rassistisch und sehr frauenfeindlich. Aber das war einem eigentlich schon auf Grund seiner anderen Filme bekannt. So ist eben Sacha Baron Cohen. Entweder man liebt ihn oder eben nicht. Der Film mag ja ganz witzig sein. Am Schluss, beim Auftreiben eines Bartes, scheiden sich dann allerdings wohl die Geschmäcker: Für mich jedenfalls des Guten zuviel - einfach nur geschmacklos. Note 3.0
Dark Shadows
10.05.2012
Der Trailer zeigt schon viel vom Film. Und irgendwie wird Johnny zum Deppen gemacht. Man versucht, zu viele Genre zu verschmelzen (Kömedie, Thriller, Spannung, Horror). Das alles zusammen ist einfach noch nie gegangen und überzeugt gar nicht. Note 3.0
We bought a Zoo - Wir kaufen einen Zoo
03.05.2012
Mee (Matt Damon) gibt alles auf und zieht mit seinen Kindern aufs Land, um ein neues Leben anzufangen. Was anfangs idyllisch und harmlos erscheint, entpuppt sich bald als Zoo, wo die Tiere gehegt und gepflegt und wo das Ganze auch noch finanziert werden muss. Ohne Einnahmen geht das aber schlecht. Töchterchen Rosie (Maggie Elizabeth Jones) heitert den ganzen Film zum Glück etwas auf. Zwischen Mee und der Tierpflegerin Kelly (Scarlett Johansson) knistert es auch. Aber alles in so einem unspektakulären und soooo langsamen Tempo - man kann es nicht fassen. So ein richtig einfacher Feel-Good-Movie für die ganze Familie.

Note 4.0
Project X
27.04.2012
Drei Jugendliche, einer davon hat Geburtstag, wollen eine Party geben, die unvergesslich bleiben soll. Die Eltern sind ausgeflogen. Also DIE Gelegenheit, es so richtig krachen zu lassen. Facebook und Co sei Dank werden aus den 50 geladenen Gästen schnell 1000 oder mehr. Bald gerät alles ausser Kontrolle, der Sachschaden ist immens. Kurzweilige Partystimmung, die zusätzlich noch durch einen Irren mit Flammenwerfer ein ganzes Quartier in bürgerkriegsähnliche Stimmung versetzt. Am Tage danach für die Eltern wohl der Albtraum par excellence. Im Film haben es die Eltern aber eigentlich noch cool genommen. Ich glaube, ich wäre da ausgerasstet.
Note 4.0
The Lucky One - für immer der Deine
26.04.2012
Nach dem Einsatz im Irak sucht ein US-Marine eine Frau, die ihm das Leben gerettet hat, weil er zufälligerweise ein Foto von Ihr im Krieg gefunden hat. Als er das Foto aufheben wollte, sind seine Kollegen in unmittelbarer Umgebung von einer Granate getroffen worden. Der Film trumpft zwar mit schönen Landschaftsbildern und man kommt ab und zu ins Träumen. Aber die Suche nach dieser Frau geht viel zu kurz und zu glatt über die Bühne. Dafür entwickelt sich die Liebesgeschichte viel zu langsam. Einfach gestrickte Liebesgeschichte, aus der man definitiv mehr hätte machen können. Note 3.5
American Pie: Reunion - Das Klassentreffen
26.04.2012
Da ich ohne grosse Erwartungen ins Kino ging, wurde ich doch positiv überrascht. Kurzweilige, spassige Unterhaltung. Nichts tiefsinniges, aber doch irgendwie eine kleine Geschichte mit Herz. Zuoberst auf der Hitliste ist natürlich Stifler, der nur Party machen möchte und so allerlei Lustiges auf Lager hat. Manchmal etwas übertrieben und natürlich (das gehört zu American Pie) haben alle mehr oder weniger sexuellen Notstand. Note 4.0
The Avengers
26.04.2012
Zuviele Köche verderben bekanntlich das Essen. Gut, es hat schon etwas zuviel der Superhelden auf einem Haufen, das lässt aber nichts auf die Qualität schliessen. Kurzweiliges Kräftemessen zwischen gut und böse mit viel cooler Action. Obschon über 2 Stunden, gibt es keinen Durchhänger. Ein Film einfach zum Abschalten und geniessen. Note 5.0
Chronicle
19.04.2012
Drei Jugendliche entdecken im Wald eine Art Höhle. In dieser Höhle befindet sich ein Kristall, der den drei übermenschliche Kraft verleiht. Was mit kleinen und harmlosen Streichen beginnt, artet am Schluss völlig aus. Zuerst ist es ein Teddy, der laufen kann. dann wir ein Auto mittels Gedanken verschoben. Doch schon bald werden die Kräfte stärker und die drei können sogar fliegen. Immer öfter werden die Kräfte dann auch bei und auf Menschen eingesetzt. Die Tricks sind amüsant und unterhaltend. Was bei der Kameraführung zu Beginn alles verwackelt gezeigt wird (das wusste ich leider), nervt schon. Als die 3 Jugendlichen die Kamera dann aber schweben lassen können, wird das Bild glücklicherweise ruhig. Im Prinzip ist es Superman in einer neuen, etwas spannenderen Form und gleich im Dreierpack. Note 4.0
Das Haus Anubis - Pfad der 7 Sünden
19.04.2012
Es geht um 2 alte Ringe, mit denen ein Liebespaar seine unendliche und wahre Liebe beweisen will. Doch die Ringe öffnen ein magisches Tor zu einer mittelalterlichen Welt. Die Freundin Nina wird von einem Ritter entführt, ihr Freund hat bis Sonnernuntergang Zeit, den Pad der 7 Sünden zu bestehen, welcher aus 7 Prüfungen besteht. Eine ganz banale, langweilige Jugendliebe, die leider mit viel zu wenig Special-Effects daherkommt. Eine kleine Fantasy-Geschichte für 6-8 jährige Kinder eben. Note 3.0
Battleship
12.04.2012
Ein cooler und actiongeladener Film. Die Raumschiffe (oder sind es Boote) sehen natürlich genial aus. Wirklich ein Film ganz à la Transformers. Nur ist die Geschichte zu banal (wenn es überhaupt eine gibt). Die Special-Effects sind zwar erstklassig, aber es hat zu wenig Abwechslung, z.B werden die Schussszenen immer wieder wiederholt. Taktisch wird, mit Ausnahme vom Schluss (genial) leider nichts geboten. Gute, absolut sehenswerte Unterhaltung, Transformers ist aber auf jeden Fall einiges abwechslungsreicher. Note 5.0
The Lady
12.04.2012
The Lady, wie Aung San Suu Kyi von ihrem Volk genannt wird, ist ein beeindruckender, faszinierender aber gleichzeitig brutaler Film, der leider sehr überzeugend das Leben, oder wenigstens ein Teil von Suu's Leben zeigt. Was der Vater von Suu angefangen hat, nämlich Burma in die Demokratie zu führen, setzt Suu als Lebensaufgabe fort. Dafür verlässt Sie sogar Mann und Kinder in England, als ihre Mutter krank und pflegebedürftig wird. Ihr Weg ist steinig, die Erfolge spärlich. Blutige Aufstände sind an der Tagesordnung. Als Suu endlich dem Ziel nahe ist und einen Wahlsieg erkämpft, wird sie - mit Unterbrüchen - fast 15 Jahre unter Hausarest gestellt. Ein sehr eindrücklicher und sehr nachdenklicher Film. Note 5.0
Iron Sky
05.04.2012
Wer "Mars Attacks" liebte, dem wird wahrscheinlich auch dieser Streifen gefallen. Zwar erstaunlich gute Special-Effects, die durchaus auch mit Hollywood mithalten können. Ebenso viele politische Sticheleien und einschlägige Pointen, aber alles ist einfach eine Spur zu schräg. Wer mit Trash Filmen etwas anfangen kann, ist hier sicher bestens unterhalten.
Note 3.0
Mirror, Mirror - Spieglein, Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
05.04.2012
Das Märchen ist ja altbekannt und kann nicht mehr neu erfunden werden. Daher gibt es eigentlich auch keine grossen Überraschungen mehr. Nachdem Schneewittchens Vater, der König, verschwunden ist, verbringt Schneewittchen (Lily Collins) ihre Jugend eingesperrt im Schloss, während ihre fiese Stiefmutter (Julia Roberts) das Land mit kaltem Herz regiert. Versuchter Mord an Schneewittchen, die sieben Zwerge, der schöne Prinz, das Monster im Wald, alles wie gesagt ist ja bekannt. Zuwenig Pointen, zuwenig Special-Effects, keine Spannung - einfach nur eine Geschichte langweilig und emotionslos erzählt. Note 3.0
Wrath of the Titans - Kampf der Titanen
02.04.2012
Ich bin ja wieder einmal überrascht worden, wie gut ein überarbeiteter 3D-Film sein kann. Die Special-Effects sind atemberaubend. Und es sind auch nur diese Special-Effects, die der Grund sind, wenn man ins Kino geht. Keine Story, keine hervorragenden schauspielerischen Leistungen, einfach nur Action und Special-Effects. Popcornkino vom Feinsten. Die Note ist allerdings schon aufgerundet. Note 5.0
Türkisch für Anfänger
30.03.2012
Wenn die zickige und umweltbewusste Lena (Josefine Preuß) auf den türkischen Macho Cem (Elyas M'Barek) trifft, fliegen die Fetzen. Schon im Flugzeug nach Thailand geraten sich die beiden in die Haare. Als dann das Flugzeug Notwassern muss, die Jugendlichen dabei von den Eltern getrennt werden und schlussendlich auf einer Insel stranden, wird die Situation auch nicht entspannter. Ausser eine schöne Insel, ein paar flotte Sprüche der natürlich-frech spielenden Jugendlichen gibt es aber nichts Weltbewegendes. Note 3.0
The Woman in Black - Die Frau in Schwarz
29.03.2012
Radcliffe schlägt sich in seinem ersten Film nach dem Ende der Harry Potter-Saga überzeugend. Als noch recht unerfahrener Anwalt Kipp wird aufs Land geschickt, um einen Nachlass zu regeln. Ein altes, verwahrlostes Haus soll verkauft werden, wo die Türen knacksen, und wo ein Geist, die Schwarze Frau, ihr Unwesen treibt. Die Dorfbewohner blicken finster und heissen Kipp alles andere als willkommen. Hin und wieder gibt's auch tatsächlich ein paar richtig gute Schreckmomente. Ein ganz normaler Film über ein spukendes Haus, wie es schon viele gibt und alle etwa nach dem gleichen Schema ablaufen. Nichts Neues also. Ausser dass die länge des Films wohl eher als unerträglich bezeichnet werden kann. Note 3.0-3-01
Take Shelter - ein Sturm zieht auf
25.03.2012
Ein Mann hat apokalyptische Visionen, fürchtet um seine Familie und baut einen Erdbunker zum Überleben. Strassenbauarbeiter Curtis LaForche (Michael Shannon) wird von apokalyptischen Bildern und Visionen heimgesucht. Er nimmt sie ernst, handelt und baut einen Schutzbunker, um gegen Naturkatastrophen gewappnet zu sein. Allgemeines Kopfschütteln bei Kollegen und Nachbarn. Ist er das Opfer seiner Alpträume oder sind bei Curtis alle Sicherungen durchgebrannt?Wie Besessen kämpft der Mann ums Überleben und gibt dabei seine Existenz auf. Er glaubt an seine Vorahnungen. Zwar wird zum Teil durchaus beängstigte Spannung aufgebaut, aber der Film ist mit fast 2 Stunden zu lang. Note 3.0-3-01
The Hunger Games - Die Tribute von Panem
22.03.2012
Ich war ja gespannt, als eine Art "Nachfolger" der Twiglight-Saga habe ich ja nicht allzu viel erwartet. Aber dass der Film gerade eine so krasse Schlaftablette ist, hätte ich ja dann doch nicht für möglich gehalten. 1 1/2 Stunden Vorbereitungen auf einen Kampf, wo 24 Jugendliche auf Leben und Tod kämpfen müssen, bis nur noch einer übrig ist. Beim Start dann ein kurzes Gemetzel (wo man absolut nichts sieht) und dann noch eine weitere Stunde das lange warten und verstecken und hoffen, jemand getraut sich aus seiner Deckung hervor zu kriechen. Mit billigen Tricks wird versucht, die Show noch ein wenig aufzupeppen. Und der Schluss wird ja auch schon früh klar und somit auch keine Überraschung mehr sein. Note 2.0-2-01
Contraband
20.03.2012
Solides Actionkino mit einer einfachen Geschichte, die aber spannend erzählt wird. Am Schluss darf man noch raten, was mit dem Falschgeld denn nun eigentlich genau passiert ist, rsp. wie es geschmuggelt wurde. Nein, entgegen aller Ahnnahme, die Lösung wird tatsächlich auch gezeigt. Und sogar mit Happy-End. Note 5.0-5-01
The Best Exotic Marigold Hotel
15.03.2012
Ein paar nicht mehr ganz so junge Leute wollen aus verschiedenen Gründen nach Indien reisen um einen Neuanfang beginnen. Im Hotel angekommen, gibt es dann die Ernüchterung. Das Hotel ist dem Zerfall nahe, auf Strom und Telefon ist kein Verlass. Einzig der junge Hotelmanager Sonny (Dev Patel), vermag noch mit ein paar Sprüchen zu trumpfen. Alles in allem wohl wieder mal ein paar alte, bekannte Filmschauspieler, die sich kurz vor ihrem Ableben nochmals auf der Leinwand zeigen wollten. Sie hätten es lieber bleiben lassen. Keine Spannung, belanglose Handlungen auf die niemand gewartet hat. Note 2.0-2-01
John Carter
08.03.2012
John Carter ist aus unerklärlichen Gründen auf dem Mars gelandet. Die Schwerkraft ist für ihn dort zum Teil aufgehoben, was ihm beachtliche Vorteile bringt. Es gibt Ungeheuer, komische und lustige Kreaturen, ein paar übernatürliche Gestalten, alles ein bisschen à la Star Wars und Avatar. Der Film hätte alles, um punkto Special-Effects ein Highlight nach dem anderen zu liefern. Aber irgendwie kommt der Film nicht auf Touren obschon das Sci-Fi-Märchen auch wirklich coole visuellen Effekte bietet. Aber um perfekt zu sein, braucht es noch etwas mehr. Note 4.0-4-01
Haywire
08.03.2012
Mallory Kane (Gina Carano) arbeitet als Sonderagentin und führt Aufträge aus, die sie offiziell nie bekommen hat. Noch eine kleine Mission in Dublin und dann gehts in die wohlverdiente Auszeit. Doch die Mission ist eine Falle. Mallory soll aus dem Weg geräumt werden. Sie kann aber entkommen und kämpft von nun an, ähnlich wie in Bourne oder James Bond gegen die Männer aus den eigenen Reihen. Zu viele Nahkämpfe und Verfolgungsjagten, die zwar nett anzusehen sind, aber irgendwann ermüden. Vor allem fehlen auch ein paar Special-Effects, oder wenigstens etwas mehr Action oder auch mal eine tolle Explosion. Note 3.0-3-01
Journey 2: The Mysterious Island - Die Reise zur geheimnisvollen Insel
04.03.2012
Spätestens jetzt ist mir klar geworden, warum Journey 1 im Kino gross angekündigt, aber nie ausgestrahlt wurde. Und Nummer 2 kommt nicht mal im Abendprogramm. "The Rock" Johnson ist zwar ein ansehnliches Muskelpaket, aber der Film ist schlicht nur ein harmloser Kinderfilm. Johnson reist mit seinem Stiefsohn zur geheimnisvoller Insel, wo die Zeit stehen geblieben ist und alles ein bisschen anders läuft. Bienen sind riesengross und Elefanten sind klein wie Hunde. Die Insel soll die versunkene Stadt Atlantis sein, welche einen Vulkan aus Gold hat aber leider in den nächsten Tagen unter geht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Aber eben, alles gemächlich und für Kinder absolut unbedenklich. Ein paar Stop-Motion-Sequenzen und ein einige tolle 3D-Effekte (endlich wieder einmal) runden das Fantasy-Abenteuer ab. Note 3.0-3-01
The Devil inside
01.03.2012
Die Exorzismus-Szenen im Film sind in etwa so das Einzige, das mitreissend, gruselig und shockierend ist. Ansonsten fallen die Augendeckel öfters beinahe zu. Hinzu kommt, und das ist eine einzige Katastrophe, dass alles mit einer mobilen, zum Teil sehr wackeligen Kamera im Stiel einer Dokumentation aufgezeichnet wird. Dies ist wirklich nervig. Ich war nahe daran, das Kino zu verlassen. Note 2.0-2-01
The Iron Lady - Die Eiserne Lady
01.03.2012
Margaret Thatcher (Meryl Streep) war Grossbritanniens erste Premierministerin und berühmt für ihren strikten Regierungsstil. Heute ist aus der einst eisernen Lady eine demente Greisin geworden, die sich nun an die wichtigsten Stationen und Ereignisse ihres Lebens zurück erinnert. Dabei glaubt sie immer wieder, dass ihr längst verstorbener Ehemann Denis noch bei ihr in der Wohnung sei. Meryl Streep hat in diesem Film sicher ausergewöhnliche Leistungen erbracht, spielt sie doch gleichzeitig die junge Thatcher während ihrer Amtszeit, aber auch die jetzige betagte Greisin, welche immer wieder Gedächtnislücken hat. Für den Film selbst braucht man Geduld und Durchhaltewillen. Die vielen Sprünge und Rückblenden in die Vergangenheit nerven mit der Zeit. Auch die Maskenbildner hätten zeitweise Besseres leisten können. Note 3.0-3-01
Safe House
23.02.2012
Action hat der Film zwar einiges zu bieten, aber das wars dann. Obwohl talentiert, habe ich von Denzel Washington schon besseres gesehen. Matt Weston (Ryan Reynolds) ist ein CIA-Neuling und hat in Kapstadt, im sogenannten Safe House, den Posten des Hauswarts inne. Das Safe House ist ein Zwischenlager für Gefangene von Geheimdiensten. Monate lang passiert absolut nichts, bis eines Tages Tobin Frost (Denzel Washington) eingeliefert wird. Während des Verhörs wird das Safe House gestürmt, alle werden umgebracht, ausser Weston und Frost, welche von nun an gemeinsam auf der Flucht sind und niemandem mehr trauen können. Note 4.0-4-01
Ghost Rider: Spirit of Vengeance
23.02.2012
Mein Gott, ähnliche Geschichte, gleicher Filmschauspieler (Nicolas Cage) aber im Gegensatz zu Teil 1 kommt hier nur noch Schrott. Der langen Rede kurzer Sinn: alles ein vielfaches schlechter und 3D bringt (wie beinahe immer) nix. Bei den Special-Effects kommt auch nichts Neues. Vergesst diesen Film einfach. Note 2.0-2-01
Headhunters
19.02.2012
Ein erfolgreicher Headhunter finanziert sich seinen luxuriösen Lebensstil, indem er seine Klienten während eines Bewerbungsgesprächs ausraubt. Das geht auch eine ganze Weile gut. Bis er ein Gemälde stielt, wo sich noch während der Tat herausstellt, dass dieser der Geliebte seiner Frau ist. Was gemächlich anfing artet schnell aus und gerät ausser Kontrolle. Der Headhunter wird plötzlich vom geliebten seiner Frau gejagt, nicht zuletzt wegen eines unsichtbaren, neuentwickeltes GPS-Empfängers, welches in seinem Haar als Gel haftet. Und dieser Geliebte will nur eins: den Tot des Headhunters. Dafür geht er über Leichen. Eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen, nordisch kühl aber rasant erzählt. Ein Thriller ganz à la Stieg Larson's Trilogie Note 5.0-5-01
Big Miracle - Der Ruf der Wale
19.02.2012
Hier gibt es eigentlich nicht gross etwas zu sagen. Ganz à la "Free Willy", diesmal einfach mit 3 Grauwalen, welche im Eis eingeschlossen sind. Anscheinend ein wahres Ereignis aus dem Jahr 1988. Das Drama in Alaska wird zum Mega Medienereigniss. Drew Barrymore kämpft als Greenpeace-Aktivistin gegen Politiker und Unternehmer, welche lieber Öl abbauen als 3 lächerliche Wale zu retten. Doch die Medienpräsenz zwingt diese zum Umdenken und zur Mithilfe an der Rettungsaktion. Note 3.0-3-01
Extremely Loud and Incredibly Close - Extrem Laut und Unglaublich Nah
17.02.2012
Oskars Vater (Tom Hanks) kommt bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center ums Leben. Der 11-jährige Oskar leidet sehr unter dem Verlust seiens Vaters. Zudem entfernt er sich emotional immer weiter von seiner Mutter (Sandra Bullock). Im Schrank seines Vaters findet Oskar ein Jahr später einen Schlüssel in einem Couvert auf welchem "Black" geschrieben ist. Eine endlose und kuriose Schnitzeljagd durch New York beginnt. Nichts gegen die schauspielerischen Leistungen des Jungen, die sind gut. Aber das Suchen, wo der Schlüssels denn nun passt ist aussichtslos und dauert einfach viel zu lange. Wenigstens gibt es am Schluss des Films eine Teillösung. Note 3.0-3-01
War Horse - Gefährten
16.02.2012
Joey ist der Traum von einem Pferd. Der Bauernjungen Albert (Jeremy Irvine) muss das junge Pferd innerhalb eines Monats einreiten und mit ihm einen steinharten Acker pflügen, damit sein trinkender Vater die Pacht nicht verliert. Doch der Erste Weltkrieg bricht aus, Joey wird an die Armee verkauft und schmerzlich von Albert getrennt. Für Joey beginnt als Offiziers-, dann als Kanonenzugpferd eine erschöpfende Odyssee zwischen den Fronten. Einmal verwickelt er sich vollkommen in Stacheldrähte, ein schmerzhafter, erschütternder Anblick. Eine schöne und eindrückliche Tiergeschichte, die einem ans Herz geht. Note 4.0-4-01
The Vow - Für immer Liebe
13.02.2012
Ein schwerer Crash reisst Leo (Channing Tatum) und Paige (Rachel McAdams) aus ihrem Glück. Während Leo mit leichten Blessuren davonkommt, erleidet seine Ehefrau einen Gedächtnisverlust. Die letzten Jahre sind wie weggeblasen. Sie erinnert sich besser an ihren Ex als an ihren Mann. Für Leo eine verzwickte Situation: Es muss als Ehemann kämpfen, dass seine Frau nach dem Spitalaufenthalt bei ihm bleibt. Doch Page kennt ihn nicht mehr, zieht zu ihren Eltern. Eine kitschige und zugleich tragische Geschichte. Man fragt sich, ob man die Nerven und Ausdauer von Leo haben würde, wenn einem das Gleiche passieren würde. Eine wahre Story mit Happy End.
Note 5.0-5-01
Star Wars: Episode I - The Phantom Menace 3D
09.02.2012
Hier brauche ich wohl nicht viel sagen. Star Wars ist schon fast Kult. Star Wars hat Geschichte geschrieben. Die Filme sind einfach super. 3D aber auch hier - vergesst es einfach. Geht nur hin, wenn Ihr den Film klasse findet. Es ist genau die gleiche Version wie vor 13 Jahren. Nur eben: es ist wieder mal ein Erlebnis, ein älterer Film im Kino auf Grossleinwand und mit Sound erleben zu können. Note 5.0-5-01
Hugo Cabret
09.02.2012
Man fühlt sich zwar durchaus zurück die 30er Jahre fersetzt. Doch die Geschichte ist langsam und endlos. Zu lange ist nicht klar, worum es eigentlich geht. Nicht endende Verfolgungsjagden durch den Pariser Bahnhof, in denen Hugo (Asa Butterfield) vor dem Inspektor (Sacha Baron Cohen) flüchtet. Hugo lebt als Waisenkind in den Wänden des Bahnhofgebäudes und hält das komplexe Uhrwerk in Schuss. Nachts versucht er einen Automaton, eine Art primitiver Roboter, zu reparieren. Erst ganz am Schluss wird klar, um was es eigentlich geht. Und das verlangt Geduld - sehr viel Geduld. Note 3.0-3-01
Underworld: Awakening - 3D
06.02.2012
Selene (Kate Beckinsale) erwacht nach jahrelangem Gefrierschlaf im Forschungslabor eines Biotech-Konzerns, erfährt, dass sie eine 12-jährige Tochter hat und nimmt als Vampir-Kriegerin den Kampf gegen die Menschheit und Lykanern (Werwölfen) auf. Doch die Story interessiert hier niemanden. Der ganze Film ist eine einzige Hetzjagd auf Selene. Gute, kurzweilige Action, die zeitweise auch etwas blutig werden kann. Und ich muss es hier wieder einmal sagen: 3D - vergesst es. Ich habe die Hälfte ohne Brille gesehen, habe nichts von 3D gemerkt.

Note 5.0-5-01
Tinker, Tailor, Soldier Spy - Dame, König, As, Spion
02.02.2012
Der Film ist sowas von langweilig wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Ich habe gelesen, man hätte sich auf den Film einlassen sollen. Wie soll das denn gehen, wenn ich mehrmals fast eingeschlafen wäre. Da nützen auch die angeblichen erstklassigen Darsteller nichts (was ich übrigens überhaupt nicht fand). Note 1.0-1-01
The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
31.01.2012
Matt King (George Clooney) wohnt in Hawaii und jeder denkt, dies sei das Paradies. Doch die Realität sieht anders aus. Seine Frau liegt bereits seit Wochen nach einem Bootsunfall im Spital im Koma. So muss er sich nicht nur um seine zwei frechen Teenie-Töchter kümmern, sondern ausgerechnet jetzt muss auch noch ein riesiges, paradiesisches Grundstück auf der Insel, auf Druck seiner vielen Cousins, verkauft werden. Zu guter Letzt "beichtet" ihm seine grössere Tochter, dass seine Frau vor dem Bootsunfall eine Affäre hatte. Matt setzt alle Hebel in Bewegung um den Liebhaber aufzuspüren. Nicht genug der negativen Schlagzeilen, machen ihm die Ärzte klar, dass für seine Frau keine Hoffnung mehr bestehe und sie deshalb die lebenserhaltenden Maschinen, der letzte Wille seiner Frau, abstellen und sie sterben lassen müssen. Die Begleitung seiner im Koma liegenden Frau, zusammen mit seinen beiden Töchtern, ist denn auch das zentrale Thema des Films. Eine beklemmende und erdrückende Situation. Eindrücklich und sehr überzeugend werden Gefühle und Emotionen gespielt. Überwältigt hat mich vor allem die schauspielerische Leistung der älteren Tochter (Shailene Woodley). Sie werden wir sicher nicht das letzte Mal gesehen haben - echt stark. Ansonsten ist der Film leider aber zu lang und auch zu langweilig geworden. Das gab Abzug. Note 4.0-4-01
Man on a Ledge
26.01.2012
Na ja, Note 5 ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber die Voraussetzungen, um diesen Film zu schauen, waren anders. Ich hatte weder den Trailer gesehen noch habe ich irgend etwas über die Story gelesen. So hatte ich keine Ahnung, um was es ging. Der Film hatte für mich so Überraschungen und Wendungen, die ich nicht kannte - und gerade das hatte seinen Reiz und machte den Film für mich zu einem gelungenen Kinoabend. Banale Story- spannend inszeniert und umgesetzt. Note 5.0-5-01
Jack and Jill
26.01.2012
Jack (Adam Sandler) hat ein erfolgreiches Leben: Guter Job, ein Haus, Familie, eigentlich alles perfekt. Bis auf seine Schwester Jill (auch von Adam Sandler gespielt). Jill hat eine sau nervige Art und treibt Jack innert Stunden in den Wahnsinn. Jill zu verkuppeln scheint der einzige Weg aus der Misere zu sein. Der Auserwählte soll erstaunlicherweise Al Pacino sein. Eine gähnende Unterhaltung, wo alle Gags bereits im Trailer zu sehen sind und ein Al Pacino, der sich nur lächerlich macht. Aber was solls: es ist ein Adam Sandler Film - da ist man sich nichts Anderes gewohnt. Note 2.0-2-01
J. Edgar
19.01.2012
Clint Eastwood verfilmt das Leben des FBI-Gründers J. Edgar Hoover (Leonardo DiCaprio). Fast 40 Jahre lang war J. Edgar Hoover FBI-Chef. Er überlebte acht Präsidenten und drei Kriege und war mit fragwürdigen Methoden für die Sicherheit seines Landes besorgt. Sicherlich eine gute Leistung von DiCaprio. Was allerdings die Maske von ihm, sowie jene von seinem Stellvertreter angeht, sind die wirklich sehr steiff und schlecht ausgefallen. Hinzu kommt, dass der Film extrem in die Länge gezogen wurde und entsprechend auch Müdungserscheinungen hervorruft. Note 3.0-3-01
Intouchables - Ziemlich beste Freunde
19.01.2012
Driss (Omar Sy) wird von Baron Philippe (François Cluzet), der querschnittgelähmt ist, als Krankenpfleger angestellt. Obschon Driss keinen Bock auf Arbeit hat, bei Philippe nur vorstellig wird, weil er für das Arbeitsamt einen Stempel braucht. Doch Driss nimmt die Herausforderung an. Eine locker wunderbare Freundschaft entsteht. Was Philippe immer wünschte - nämlich eine Person, die keine Rücksicht auf ihn nimmt - hat Driss einfach drauf. Er behandelt Philippe nicht als kranke Person, sondern sieht und behandelt ihn wie ein gesunder Mensch. Dabei geht es recht lustig und unterhaltend zu und her. Ein Feel-Good-Movie mit happy End. Note 5.0-5-01
The Girl with the Dragon Tattoo - Verblendung
12.01.2012
Das Intro ist eine Wucht. Super Bilder, starker Sound. Mikael, diesmal gespielt von (Daniel Craig) soll in der schwedischen Provinz das Verschwinden einer Lieblingsnichte eines Industriellen, das 40 Jahre zurückliegt, untersuchen und in dunklen Familiengeheimnissen wühlen. Schon bald macht er mysteriöse und gefährliche Entdeckungen. Unerwartete Unterstützung bekommt er von der Hackerin Lisbeth (Rooney Mara). Wer die schwedische Fassung 2009 gesehen hat, kennt den Film natürlich und Überraschungen wird es daher nicht mehr geben. In der schwedische Version sieht Lisbeth (Noomi Rapace) aber einfach cooler und besser aus. Mit 2 1/2 Stunden sind beide Filme etwa gleich lang. Beide Versionen sind gut, die 2009er Version ist vielleicht etwas autentischer. Schade auch, wird hier das Geheimnis von Lisbeth bereits bekannt gegeben. Note 4.0-4-01
Drive
05.01.2012
Ryan Gosling ist ein absolut cooler Typ und sieht auch gut aus. die Action ist soweit ok, der Film aber insgesamt eher langweilig. Der Driver hat ein aussergwöhnlichen Job mit Autos: Tagsüber arbeitet er als Stuntfahrer und Mechaniker, nachts dient er als Auftragsfahrer für Verbrecher. Er bewegt sich in einer Welt voller Gangster und Mörder, einziger Lichtblick ist die Nachbarin Irene mit ihrem Sohn. Wenn in diesem Film mal geredet wird, dann in einem äusserst blöden Art. Nach dem Prinzip: warte nach jeder Frage mindestens 15 Sekunden, bevor du was sagst. Schau gleichzeitig in die Leere des Raums als ob du abwesend bist. Das ist äusserst nervig. Gefahren wird in diesem Film mit dem Namen "Drive" zwar, aber viel zuwenig. Note 3.0-3-01
The Darkest Hour
29.12.2011
Ein paar coole Special Effects, gute Musik und wieder Special Effects, die sich immer wieder wiederholen und man irgendwann mal gesehen hat. Es dreht sich einfach zu lange alles auf die paar Überlebende und wie sie den Kampf gegen die Aliens aufnehmen. Irgendwann ist der Film dann einfach fertig. Man weiss weder warum die fremden Wesen auf die Welt kommen (na ja, schlussendlich um Energie zu klauen) und man sieht nur kurz, wie sie auch tatsächlich aussehen. Zwar kann dann auch mal so ein Ding getötet werden, wie die Zukunft auf dieser Welt aussieht (gehen sie wieder, gewinnt der Mensch die Schlacht) - Fehlanzeite. Den Schluss muss man sich selber vorstellen. Note 3.0-3-01
Sherlock Holmes: A Game of Shadows - Sherlock Holmes: Spiel im Schatten
22.12.2011
Nicht wirklich was neues in Teil 2. Die Filmkulisse stimmt immer noch bis ins kleinste Detail. Die Spezielle Begabung von Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.), zu sehen was in der Zukunft passieren wird, passt immer noch nicht in den Film und auch von wirklicher Detektivarbeit ist nicht viel zu sehen. Wer Teil 1 gut fand, wird sicherlich auch in diesem 2. Streifen Gefallen daran finden. Bei mir wars gute Unterhaltung, mehr nicht. Note 4.0-4-01
Rubbel die Katz
22.12.2011
Alexander (Matthias Schweighöfer) verwandelt sich, um bei einem Hollywoodfilm mitzuspielen, in eine Frau und kriegt auch tatsächlich die Rolle. Mit ausgestopftem BH und rasierten Beinen schummelt er sich überall mit Gags und Komik durch. Bis er sich dann in Superstar Sarah Voss (Alexandra Maria Lara) verliebt. Etwas weniger ruppig als bei Schweizer Filmschauspielern, aber an Rollentauschkomödien wie z.B. Tootsie kommt auch Rubbeldiekatz niemals heran. Unterhaltung für zwischendurch - mehr nicht. Note 4.0-4-01
Mission: Impossible - Phantom Protocol
15.12.2011
Ethan Hunt (Tom Cruise) ist wieder einmal mehr als Topagent unterwegs. An Action kann Film Nr. 4 sicher mit den Vorgängerausgaben mithalten Gewagte Stunts und coole Bilder. Zusätzlich ist positiv aufgefallen, dass die Dialoge vielfach locker und und zum schmunzeln witzig daherkommen, was dem Film sicherlich zu gute kommt. Viele überraschende Wendungen und sofortige Neuentscheidungen durch Ethan Hunt machen den Film zusätzlich aufregend und spannend. Note 5.0-5-01
New Year's Eve - Happy New Year
08.12.2011
Robert de Niro, Ashton Kutcher, Jessia Biel, Katherine Heigl, Sofia Vergara - alle haben etwas gemeinsam: Entweder sind sie unbekannt (geworden) oder zu alt oder haben ganz einfach zu wenig Erfolg. Und jetzt fällt denen nichts anderes ein als zusammen einen schönen Film über das Silvester/Neujahr zu machen. Was dachten die denn? Dass das ein riesen Knaller werden soll? Weit gefehlt. Feiert in Eurer Familie oder mit Freunden Silvester - ist viele spannender und interessanter. Note 2.0-2-01
Puss in Boots - Der gestiefelte Kater
08.12.2011
Was soll man da sagen: Ein normaler 3D Film ganz à la Shrek. Nichts das speziell aufgefallen wäre, aber auch nichts, das wirklich sauschlecht war. Einfach gute Unterhaltung, mehrheitlich natürlich für Kinder. Note 3.0-3-01
In Time
01.12.2011
Gross angepriesen, von allen Seiten nur Lob - ich fand den Film enttäuschend. Das Thema an und für sich wäre genial: Das Ganze Leben richtet sich nach der Zeit. Man arbeitet, um Zeit zu verdienen, man kauft mit Zeit und man stirbt nach genau 25 Jahren auf die Sekunde. Es sei denn, man ist in einer besseren Gesellschaft geboren oder handelt kriminell, denn die Zeit kann sehr einfach durch Händedruck übertragen werden, ganz nach dem Motto: Ich stehle dir die Zeit, du stiehlst mir die Zeit, ich gebe dir ein paar Stunden oder du schenkst mir etwas Zeit, damit ich überleben kann. Eine etwas langweilige Story, die sich den ganzen Film hindurch x-Fach wiederholt. Schade, man hätte mir mehr Phantasie an dieses Thema rangehen sollen. Note 3.0-3-01
Carnage - Der Gott des Gemetzels
01.12.2011
Eine ganz banale Geschichte: ein Junge schlägt einem anderen Jungen 2 Schneidezähne aus. Um das Ganze unter Erwachsenen friedlich zu klären, laden die Eltern des "Opfers" die Eltern des "Täters" zu sich nach Hause ein. Was mit Friede, Freude, Eierkuchen beginnt, endet in einem erbärmlichen aber unterhaltsamen Streit. Und während die Erwachsenen unter Alkoholeinfluss die Fassung verlieren, haben sich die 2 Jungen schon lange wieder versöhnt und spielen miteinander. Note 4.0-4-01
The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 1 - Biss zum Ende der Nacht
24.11.2011
Ich war vor über einem Jahr guter Hoffnung, dass Teil 4 nicht kommen würde. Und jetzt kommt der Streifen auch noch in 2 Teilen und kein BISSchen besser. Eigentlich wiederholt sich alles: Vampir Edward (Robert Pattinson) und Werwolf Jacob (Taylor Lautner) haben immer noch Bella (Kristen Stewart) als Liebhaberin. Auch jetzt noch, wo Bella Edward heiratet (wunderbare, kitschige Bilder) ist Bella zwischen den beiden hin- und hergerissen. Der ganze Film dreht sich eigentlich um die Schwangerschaft von Bella und die Problematik, wenn ein Vampir in einem Menschen heranwächst. Die Werwölfe mischen auch noch ein bisschen mit und versuchen, aus Ihrer Sicht, Schlimmes abzuwenden. Die letzten 5 Sekunden vom Film waren einzig genial - alles andere haben wir schon zu oft gesehen. Habe bei der Benotung grausam aufgerundet. Note 3.0-3-01
Arthur Christmas - Arthur Weihnachtsmann
17.11.2011
Wie schafft es der Weihnachtsmann eigentlich, in bloss einer Nacht zwei Milliarden Geschenke zu verteilen? Und noch viel schlimmer: Was passiert, wenn ein einziges Kind das Geschenk nicht bekommt, weil der Santa es vergessen hat. Warum werden die Pakete nicht mehr mit Schlitten und Rentieren, sondern mit einem Raumschiff und Millionen von Elfen ausgetragen? Wer all die Antworten wissen möchte, sollte den Film sehen. Einfach immer unter der Voraussetzung, dass man weiss, dass es ein Kinderfilm ist und 3D absolut nichts bringt (Die Benotung beinhaltet bereits den Kinderbonus). Note 3.0-3-01
Immortals - Krieg der Götter
11.11.2011
Wer den Film "300" gesehen hat (was ich nicht habe) wird sicherlich auch diesen Streifen toll finden. Was die Kunst des Abschlachtens von Menschen betrifft, mögen die angewandte Technik und die gezeigten Special-Effects blutig schön und atembreraubend einzigartig sein. Immer vorausgesetzt, man verkraftet solche Bilder. Ansonsten ist der Film (wie schon alle "Götter"-Filme zuvor) ohne viel Phantasie und Special-Effects gemacht. Und abgesehen davon: seit wann können Götter sterben - und gleich mehrere aufs mal. Schaut Euch den Trailer an, dann habt Ihr 90% des Films gesehen. Note 3.0-3-01
One Day - Zwei an einem Tag
10.11.2011
Wenn zwei sich lieben, dies aber rein freundschaftlich und auf keinen Fall mit Sex. Das ist die Geschichte mit Anne Hathaway und Jim Sturgess. Platonische Liebe wurde schon mehrmals gezeigt, meistens kam es dann aber wenigstens zum Happy End. Während über 10 Jahren liebt sich ein Paar. Er ist in sie verknallt und sie ist in ihn verknallt. Nur: keiner sagt es der anderen Person. Es ist eine Liebesgeschichte, die einem wahnsinnig werden lässt. So etwas kann doch einfach nicht sein. Und wenn es dann endlich, endlich doch noch so scheint, als komme alles gut, wird dem vermeintlichen Glück ein jähes Ende gesetzt. Das einzig Gute an diesem Film ist, dass sehr schön gezeigt wird, dass man sein Glück nicht unnötig aufschieben soll, denn schon am nächsten Tag könnte das Glück aufgehoben sein - aus der Traum, vorbei, Amen. Also: wenn Ihr auf der Strasse eure Traumfrau oder euren Traummann seht - unternehmt was, wartet nicht, bis der/die Andere Euch anspricht. Es ist nur heute die Gelegenheit, danach nie mehr wieder. Das Leben kann kürzer sein, als man glaubt. Note 4.0-4-01
Tower Heist - Aushilfsgangster
03.11.2011
Josh (Ben Stiller) und Slide (Eddie Murphy) spannen zusammen, was auch einiges an Spass verspricht. Josh hat es weit gebracht und ist nun Edel-Concierge in einem Tower in Manhattan, wo reiche Leute Luxuswohnungen besitzen und sich von Josh und seinem Team verwöhnen lassen. Leider legte Josh den Pensionsfond seiner Mitarbeiter in die Hände von Milo Krayne (Judd Hirsch), der das Penthouse bewohnt und Anteilseigner am Tower ist. Statt das Geld zu verdreifachen verspekuliert er die ihm anvertrauten Gelder und wird vom FBI verhaftet. Josh kocht vor Wut, weiß aber, dass Krayne irgendwo im Tower in einem Tresor schätzungsweise 20 Millionen versteckt hat. Allein kommt er da aber nicht ran. Ein kunterbunt zusammengetrommeltes Team versucht, das Unmögliche möglich zu machen. Ein recht amüsanter Film. Witzig ist vor allem der Schluss ist noch überraschend und kreativ. Note 5.0-5-01
Real Steel
03.11.2011
Na ja, es ist vielleicht nicht eine überzeugende Note 5, aber im Vergleich zu all den anderen Filmen, die ich in letzter Zeit gesehen habe, hebt er sich irgendwie doch von der Masse hervor. Der Box-Sport hat sich verändert. Nicht mehr Menschen, sondern Roboter kämpfen gegeneinander. Charlie (Hugh Jackman) ist ein kleiner Nobody, der mit Roboterkämpfen einfach kein Glück hat. Charlie braucht dringend Geld und erklärt sich bereit, seinen elfjährigen Sohn Max (Dakota Goyo) für ein paar Wochen bei sich aufzunehmen. Schon bald werden aus Vater und Sohn Freunde - und mit dem Roboter Atom, den Max auf einem Schrottplatz gefunden hat, bekommt Max die Chance, an einem Kampf teilzunehmen. Gute Familienunterhaltung, die nur Dank Dakota Goyo den Film auch sehenswert macht. Max zeigt deutlich, dass mit viel Willen immer ein Ziel erreicht werden kann. Note 5.0-5-01
Killer Elite
27.10.2011
Der Film kann zwar mit einigen bekannten Schauspielern punkten (Jason Statham, Robert De Niro, Clive Owen und Dominic Purcell) ansonsten ist der Film eher einfach gestrickt. Jason Statham, ein Auftragskiller muss nur ein Jahr nach seinem Ausstieg wieder aktiv werden. Sein Freund Hunter (Robert De Niro) wurde von einem arabischen Scheich entführt, der ihn nun zwingen, Jagd auf die drei Mörder seiner Söhne, die während des Oman-Kriegs ums Leben kamen, zu machen. Zwar jede Menge Achtion und vor allem Geballer, aber irgendwann hat man es dann gesehen. Note 4.0-4-01
The Change-up - wie ausgewechselt
24.10.2011
Mitch (Ryan Reynolds) und Dave (Jason Bateman) spielen die Hauptrollen in einer frechen Körpertausch-Komödie der Hangover-Autoren. Was wäre, wenn man das Leben eines anderen leben würde? Dave ist Familienvater und gestresster Anwalt, Mitch ein Single ohne Verantwortung und geniesst das Leben mit Frauen. Sicher hat es Pointen und den einen oder anderen Lacher. Aber es kommt eben von den Hangover-Autoren, und das bedeutet nicht unbedingt Gutes. Ach ja, Leslie Mann und Olivia Wilde sind da noch zu erwähnen. Sie müssen nicht viel machen, haben einfach nur schön und scharf auszusehen. Das gelingt ihnen ohne Zweifel. Warum Mitch (oder war es doch Dave) dann aber, wenn er endlich mal seine Phantasie ausleben könnte, sich mit dem Satz: "ich muss dringend nach Hause" verabschiedet, wer soll das noch begreiffen. Note 4.0-4-01
Abduction - Atemlos
20.10.2011
Nathan Harper (Taylor Lautner) findet sich plötzlich auf einer Website mit Fotos vermisster Kinder. Eine erschreckende Situation. Denn schlagartig wird ihm klar, dass sein ganzes Leben eine Lüge ist. Wer sind seine richtigen Eltern? Als Nathan beginnt, nach seiner wahren Identität zu forschen, sterben so ziemlich alle, die sich in seiner Umgebung befinden. Einzig seiner Klassenkameradin Karen (Lily Collins) kann er jetzt noch trauen. Zusammen auf der Flucht, suchen sie fieberhaft den Schlüssel zur Wahrheit. Ihnen bleibt nicht allzu viel Zeit, denn mehrere Gegner haben sich auf seine Spur geheftet. Einerseits wollen sie verhindern, dass Nathan die wahre Identität herausfindet, andererseits hat Nathan etwas, das sie unbedingt haben wollen. Eine durchaus spannende Geschichte. Etwas mehr Härte und Kaltblütigkeit seitens Nathan hätte aber nicht geschadet. Note 4.0-4-01
Footloose
15.10.2011
Bomont, ein verschlafenes Nest irgendwo in der Pampa, bekommt von Reverend Moor (Dennis Quaid) ein striktes, gesetzlich verankertes Musik- und Tanzverbot auferlegt. Dies nach einem tragischen Unfall, bei dem 5 Teenager nach einer Party ums Leben kommen. Als Ren MacCormack (Kenny Wormald) aus der Grossstadt in das verknorkste Provinzkaff zieht, Tanzen eine seiner grossen Leidenschaften ist, und sich ausgerechnet in die rebellische Tochter des Reverends verliebt, kommt es bald zu argen Spannungen. Zwei Generationen treffen aufeinander: die Alten bocken, die Jungen rebellieren. Ein Teeniefilm mit sehr viel Romantik, Herz- und Schmilz-Situationen (Tempo lässt grüssen). Ein richtiger Feel-Good-Movie, der zeigt, dass man mit Tanzen Dampf ablassen oder einander aufgeilen kann. Ohne Alkoholexzesse und eigentlich auch ohne Schlägereien. Miles Teller verdiehnt hier ein spezeilles Lob. Als absoluter Tanzmuffel mutiert er bis zum Schluss des Films zum absoluten Top-Dancer. Note 5.0-5-01
Lion King - König der Löwen 3D
06.10.2011
Einem Film, der 1994 in die Kinos kam, wird ein 3D-Kleid verpasst. Da stellt sich berechtigter Weise die Frage, ob da nicht dem Zuschauer schlicht das Geld aus der Tasche gezogen wird. Leute, die regelmässig meine Kommentare lesen, wissen ja, was ich von nachträglich aufgepeppten 3D Filmen halte - nämlich gar nichts. Das bestätigt sich auch hier voll und ganz. Die Note ist daher auch nur für den Film selbst, nicht aber für die angeblichen 3D Effekte. Glaubt mir, sie sind fast nicht vorhanden. Schade ums Geld. Schaut doch einfach zu Hause nochmals die DVD. Note 4.0-4-01
Johnny English - Reborn
06.10.2011
James Bond oder Mr. Bean - beide sind ok. Wenn aber Johnny English James Bond nachäffen will, mit Top-Gadgets herumhantiert, die er, wissentlich, nicht berühren sollte, weil sowieso nur Quatsch dabei herauskommt, sollte man das Filmen lieber lassen. Die Gags kann jeder im Trailer sehen, ansonsten ist der Film einfach zu blöd. Etwas tollpatschig mag absolut in Ordnung sein, wenn sich dann aber jemand ober sau doof benimmt, ist es schon eher zum Heulen und nicht mehr zum Lachen. Ein top-Agentenfilm - wo der Schuss in jeglicher Beziehung hinten raus geht. Note 3.0-3-01
Contagion
30.09.2011
Eine Pandemie kann sehr schnell ausbrechen und sehr überraschend kommen. So auch in diesem Film. Beth Emhoff (Gwyneth Paltrow) kehrt von einer Geschäftsreise in die USA zurück. Grippeähnliche Symptome begründet Beth mit einem Jetlag. Doch in nur wenigen Tagen stirbt sie. Mitch (Matt Damon) verliert so nicht nur seine Frau Beth sondern auch seinen Sohn. Die Pandemie schreitet rasend schnell voran und tötet Millionen von Menschen. Das wird im Film jedenfalls gesagt. Nur sehen tut man dies nicht wirklich. Was vielmehr beeindruckt ist die Tatsache, dass Forscher und Regierung mit allen Mitteln versuchen, einen Impfstoff zu entwickeln. Und wenn es dann einen Impfstoff gibt, wird mit allen Mitteln versucht, diesen aus Profitgier geheim zu halten. Der Mensch wird zum Tier, wenn es darum geht, einen der wenigen Impfstoffe zu ergattern. Hat man den Impfstoff, weiss man nie, ob dieser dann auch wirkt oder ob es ein Plazebo-Produkt ist. Der Film an und für sich ist aber eher zäh und langweilig. Note 3.0-3-01
Colombiana
22.09.2011
"Was möchtest du werden, wenn du gross bist?", fragt Onkel Emilio (Cliff Curtis). "Profikillerin", antwortet die neunjährige Cateleya (Zoe Saldana, die zuletzt mit Stimme und Gestik die blaue Häuptlingstochter in Avatar zum Leben erweckte). Cataleya will nicht grundlos Killerin werden, vor ihren Augen wurden ihre Eltern von Drogenbossen umgebracht, sie kann zu Emilio in die USA flüchten. Mit 23 Jahren ist sie die meist gesuchte Person in den USA. Zielstrebig, ohne Fehler, der Polizei oder dem Drogenring immer 2 Schritte voraus, rächt sie wie besessen den Mord an ihren Eltern. Als Als Don Luis, der Boss des kolumbianischen Dorgenrings, unter dem Schutz des CIA steht, wird Cateleya von allen Seiten bedroht und angegriffen. Kann sie sich da noch aus der Schlinge ziehen. Wieder einmal ein spannender Rachefilm, wo die Heldin noch Held sein darf. Note 5.0-5-01
The Debt - Eine offene Rechnung
22.09.2011
Drei Agenten (Helen Mirren, Tom Wilkinson und Ciarán Hinds) sind in Israel Volkshelden, seit sie eine Operation in Ost-Berlin durchführten. Doch ihr Ruhm beruht auf einer Lüge: 1966 wurden sie nach Ost-Berlin geschickt, um den "Schlächter von Birkenau" (Jesper Christensen) zu stellen. Anfangs läuft alles glatt, doch dann wird die Mission zum Fiasko. 30 Jahre danach droht die Wahrheit ans Licht zu kommen.The Debt setzt sich mit der Frage auseinander, wie Menschen leben, die sich schuldig gemacht haben. Es gibt wesentlich bessere Agentenfilme. Der Film ist zu lang und dadurch auch zäh und langweilig.
Note 3.0-3-01
One Way Trip 3D
15.09.2011
Sennentuntschi Teil 2. Einfach noch etwas brutaler, blutiger und noch sinnloser. Von Anfang bis zum Schluss wird zwar eine beängstigende, nicht endend wollende Spannung aufgebaut, aber schlussendlich ist es eine Abschlachterei einer Gruppe von Jugendlichen, die nur ein Wochenende irgendwo im hintersten Tal der Schweiz ein paar Pilze hereinziehen wollten. Stellt sich einzig am Schluss die Frage: War es real oder hatten die Jugendlichen durch die Pilze nur Wahnvorstellungen und ist alles gar nicht passiert? Oder haben sie sich selbst abgeschlachtet, aber in ihrem Rausch andere Personen gesehen oder wahrgenommen? Note 4.0-4-01
Männerherzen...und die ganz ganz grosse Liebe
15.09.2011
Teil 2 ist leider nicht viel besser als der erste Teil. Die Geschichte wird wirklich einfach nur weiter erzählt und alles mehr oder weniger kopiert. Zwar recht turbulent aber auch hier habe ich die Socken noch an. Die paar Lacher hatten wir ja auch schon im ersten Film. Einziger Lichtblick: Der aussergewöhnliche, schrille und schwule Schlagersänger Bruce Berger (Justus von Dohnanyi). Es zeigt sich einmal mehr, dass bei Filmen mit Til Schweiger jeweils nur der 1. Teil sehenswert ist. Der 2. Teil ist die Kopie vom 1. Teil, welche an den Erfolg knüpfen will, aber kläglich versagt. Note 3.0-3-01
Friends with Benefits
08.09.2011
Spritzig-freche Sex-Komödie mit Justin Timberlake und Mila Kunis. Bei beiden ist die Freundschaft in die Brüche gegangen. Mila Kunis eine New Yorker Headhunterin und Justin Timberlake, ein Art Director finden so unverhofft zueinander. Am Anfang wollen beide nur Sex und keine Liebe, doch irgendwann will Mila dann plötzlich Liebe ohne Sex. Wir wissens natürlich bereits: das kann nicht gut gehen. Das Gefühlskarussell dreht sich freilich unentwegt weiter. Coole Sprüche, ein paar freche Gags, nichts weiter. Ist aber trotzdem recht unterhaltend. Note 4.0-4-01
Horrible Bosses
30.08.2011
3 Männer, Jason Bateman, Jason Sudeikis und Charlie Day haben alle dasselbe Problem: Ihre Chefs machen ihnen das Leben zu Hölle. Das Trio beschliesst, etwas dagegen zu unternehmen. Ein abenteuerlicher Rachefeldzug gegen ihre Arbeitgeber beginnt. Ein recht lustiger und unterhaltsamer Film der in Richtung Hangover geht, aber wesentlich besser ist. Ein witziges Trio und viele bekannte Schauspieler (Jason Bateman, Jennifer Aniston, Jamie Foxx und Altmeister Donald Sutherland), eine turbulente Story, die am Anfang etwas gemächlich daher kommt, im 2. Teil aber dann so richtig aufdreht.

Note 5.0-5-01
Cowboys and Aliens
26.08.2011
Daniel Craig spielt sehr überzeugend den wortkargen Fremden ohne Namen, Harrison Ford ist erst sein Feind, dann wird er zum Verbündeten. Gemeinsam mit Olivia Wilde kämpft man gegen die Goldräuber-Aliens. Es werden zwar fantastische Landschaftsbilder gezeigt, aber irgendwie passen ausserirdische Wesen nicht in den wilden Westen. Das ist wie eine Faust aufs Auge. Man kann ja auch nicht Höhlenbewohner und Militärmaschinen mixen. Hinzu kommt, dass die erste Hälfte des Films eher schleppend vorankommt und eigentlich nichts passiert. Dabei hätte Daniel Craig eine Waffe am Arm, die er viel früher und effektiver hätte einsetzen können. Ich begreiffe nicht, warum die Stars des Film immer so lange als kränkelnd oder schwach dargestellt werden. Warum muss der ganze Erfolg konzentiriert immer im letzten Drittel erfolgen? Man hätte automatisch eine spannendere Ausgangslage. Die 2. Hälfte legt dann aber markant an Tempo zu. Mit diesem Tempo hätte der Film problemlos 5 Punkte erhalten. Als grosser Minuspunkt werte ich die Aliens und deren Raumschiffe. Alles ist sehr unklar und vielfach so schnell, dass man keine Details sieht. Nur ganz wenige Nahaufnahmen sind wirklich gut gelungen. Wenn ich da z.B. an Jurassic Park denke, hätte man da wesentlich mehr herausholen können. Note 4.0-4-01
Final Destination 5
25.08.2011
Kritiker von mir können jetzt wieder einmal sagen: Das ist ja typisch - je blutrünstiger, je besser. Blutig ist der Film ohne Zweifel. Es ist eben "Final Destiantion". Was aber hier zum Besten gegeben wird ist sowas wie eine "Special Edition". Regelmässige Leser meiner Kommentare wissen, dass ich 3D hasse, weil es zu wenig bringt. Was aber hier an 3D-Effekten geboten wird, ist eine wahre Freude für die Augen. Brutale Special Effekts vom Feinsten. Neu ist, dass man seinem Tod entgehen kann, indem man jemand anderes umbringt und dann dieses Leben, rsp. diese Lebenserwartung übernimmt. Was eigentlich gut tönt, kann fatal ausarten. Mehr sei hier nicht verraten. Kurz gesagt: Der Sensemann in seiner Höchstform. So nach dem Motto: und 2. kommt es anders als man denkt. Anspruchslos, aber an Spannung bis zu seiner Grenze ausgereizt. Note 6.0-6-01
The Infidel
25.08.2011
Mit dem Tod seiner Mutter erfährt Familienvater Mahmoud Nasir (britischer Stand-Up Comedian Omid Djalili), dass er adoptiert wurde. Nicht nur das: seine biologischen Eltern waren nicht wie er Muslime, sondern Juden und hiessen Shimshillewitz. Ein harmloser Film, der sich über den Rassismus zwischen Muslimen und Juden lustig macht. Ich habe ehrlich mehr Witz und Pointen erwartet. Mahmoud Nasir ist zwar grossartig, aber meistens bringt es nicht mehr als ein Schmunzeln. Es wird wahrscheinlich wieder mal so sein, dass ich den britischen Humor einfach zu wenig verstehe. Note 3.0-3-01
Midnight in Paris
22.08.2011
In Amerika mag der Film wohl der erfolgreichste Woody Allen Film aller Zeiten sein, aber der Film ist schon speziell. Gil (Owen Wilson) ist mit seiner Verlobten (Rachel McAdams) und ihren Eltern in Paris in den Ferien. Als auch noch ein alter Bekannter, der mit Bildung protzende Paul (Michael Sheen) zufälligerweise dazustösst, kann die Geschichte beginnen. Gil ist nicht so der Partymensch. Er schlendert Nachts lieber durch Paris. Wenn es dazu noch regnet, umso besser. Eines Nachts um Mitternacht hält vor ihm ein Auto aus den 20er Jahren und bittet ihn, mitzukommen. Was dann passiert ist verblüffend. Er befindet sich tatsächlich in dieser Epoche und lernt die bekanntesten Persöhnlichkeiten der damaligen Zeit kennen. Verlässt er dann das Lokal, ist er wieder in der heutigen Zeit. Am nächsten Abend wiederholt sich das Spiel. Gil weiss mit der Zeit nicht mehr, ob er mit seiner Verlobten oder mit einem Girl der 20er Jahren glücklich werden will. Warum diese Zeitreise allerdings stattfindet, weiss man nicht. Eine zwar amüsante Geschichte, die aber weder tiefsinnig, lustig noch romantisch daherkommt. Mehr ein Abspulen von Bildern von Paris aus den 20er Jahren. Note 3.0-3-01
Captain America: The First Avenger
19.08.2011
Der Film handelt im Jahre 1942. Steve Rogers (Chris Evans) möchte unbedingt ins Militär. Doch er ist schwach, dünn und hat Asthma und schafft es auch nach mehreren Versuchen nicht, von der Armee aufgenommen zu werden. Endlich wir dann sein Hartnäckigkeit doch noch belohnt und er wird für ein streng geheimes Experiment engagiert. Dem spindeldürren Jüngling wird eine blaue Flüssigkeit injiziert, die aus ihm ein rot-weiss-blaues Muskelpaket und eine Geheimwaffe gegen den Nazi-Psychopathen Johann Schmidt (Hugo Weaving) macht. Bis dann die Action mal anfängt Spass zu machen, sind auch schon 2/3 des Films vorbei. Schade, wäre alles in einem so rasanten Thempo wie die letzten 3/4 Stunden, hätte der Film problemlos eine bessere Benotung bekommen. So aber nur gut unterhaltender Durchschnitt.
Note 4.0-4-01
Crazy, Stupid, Love
19.08.2011
Cal (Steve Carell) fragt seine Frau Emily (Julianne Moore), was sie denn gerne zum Dessert hätte. Sie überlegt kurz und sagt: „Die Scheidung“. Cal fällt aus allen Wolken, denn Emily ist in ihren Arbeitskollegen (Kevin Bacon) verknallt. Cal sitzt nun also als neuer Single jeden Abend in einer Bar und labbert jeden an, dass seine Frau Sex mit jemandem hatte, der nicht er sei. Frauenheld Jacob (Ryan Gosling) bekommt dies ebenfalls mit und entschliesst sich, Cal beizubringen, wie man heute Frauen aufreisst. Jacobs ist Profi, bringt er doch jeden Abend ohne Probleme eine andere Frau zu sich nach Hause. Als Jacob jedoch Hannah (Emma Stone) kennen lernt, merkt er, was wahre Liebe ist. Dumm nur, dass Hannah die Tochter von Cal ist. Doch das weiss Jacobs nicht. Ebenso wenig weiss Cal, dass seine Tochter die Freundin von Jacobs ist. Hinzu kommt, dass Robbie (Jonah Bobo) der Sohn von Cal, bis über beide Ohren in die Nachbarstochter verknallt ist, diese sich aber beginnt, in seinen Vater Cal zu verlieben. Eine überaus turbulente und lustige Geschichte. Note 5.0-5-01
Planet der Affen Prevolution
12.08.2011
Will Rodman (James Franco) forscht für einen Pharma-Konzern. Bald gelingt ihm mit seinem Serum gegen Alzheimer der Durchbruch. Doch als ein Schimpansin einen Konzern-Mitarbeiter angreifft, werden die Tests auf Eis gelegt, die Affen getötet. Einzig das Baby Caesar wird verschont. Will nimmt Caesar heimlich nach Hause und zieht das Affenbaby wie sein eigen Kind gross. Alles geht gut, bis Caesar einen Nachbarn attackiert und die Polizei ihn in ein Heim bringt. Caesar gewinnt aber in diesem Heim bei seinen Artgenossen zusehends Respekt. Es geht nicht lange, bis Caesar zum Alpha-Tier wird und sich entschliesst, sich gegen die Menschen zur Wehr zu setzen. Dieser Film erklärt eindrücklich, wie die Affen die Oberhand über die Menschheit erlangten. Der Film braucht allerdings eine Unendlichkeit, bis er in Fahrt kommt. Dieser Umstand hat ihm glatt einen Punkt gekostet. Die zweite Hälfte geht dann aber flott über die Leinwand. Zum Schluss dann Action, die man sich mehr wünscht: Der Zusammenprall von Mensch und Affe auf der Golden Gate Bridge. Note 4.0-4-01
Resturlaub
12.08.2011
Pitschi Greulich findet sein Leben ... gräulich. Im Geschäft läufts nicht rund, sein bester Freund heiratet und seine langjährige Freundin Sabine will endlich Kinder. Das ist für Pitschi zuviel. Als es mit seinen Freunden (wieder einmal mehr) nach Mallorca gehen soll, täuscht er am Flughafen einen Überfall vor. Mit zerschlagenem Gesicht bleibt er aber nicht zu Hause. Stattdessen fliegt er nach Buenos Aires und will dort ein neues Leben anfangen. Ein paar nette Gags, eine coole Melanie Winiger (leider im falschen Film) und ein genialer schwarzer Pfarrer. Ansonsten herbeigewürgte Komik, zu steiff und nicht überzeugend. Der Schluss als separater Akt widerum genial kitschig und romantisch - aber einmal mehr - der falsche Film dazu. Note 3.0-3-01
Super 8
05.08.2011
E.T. lässt grüssen, allerdings diesmal als böses Alien. Im Zentrum stehen eine Gruppe Jugendlicher, die mit einer Super-8 Kamera eine Zombie-Film drehen wollen. Zufällig werden sie Zeugen eines verheerenden Zugunglücks, dessen Fracht alles andere als harmlos war. Schon bald verwandelt sich die ganze Gegend in ein Militärsperrgebiet, wo Menschen und Hunde auf seltsame Weise verschwinden. Neben dem spektakulären Zugunfall sind die Special-Effekte allerdings dünn gesäht. Im Film geht es aber auch in erster Linie viel mehr um den Verlust eines Elternteils, Konflikte mit den Vätern und die Romanze zwischen 2 Jugendlichen (u.a. grossartig gespielt von Elle Fanning). Der Film ist zwar nicht langweilig, da nicht nur Action, sondern auch eine Menge Gefühle mitspielen, aber das Alien hätte ganz gut auch eine halbe oder ganze Stunde früher wieder nach Hause fliegen können. Note 4.0-4-01
Schlümpfe
05.08.2011
Ach du heilger Schlumpf, das schumpft ja in allen Ecken gewaltig, so richtig zum davonschlumpfen. Der etwas tolpatschige Zauberer Gargamel möchte alle Schlümpfe verschlumpfen. Durch ein Zeitfenster schlumpfen die Schlümpfe vom magischen Zauberwald mitten nach New York. Ein schlupfliges Katz- und Mausspiel mit den Schlümpfen und dem Zauberer Gargamel beginnt. Dabei ist ganz speziell die Katze an seiner Seite zu erwähnen, zum Schlumpfen komisch - wirklich geschlumpft. Eine einfache, herzige Geschichte für die ganze Familie. Note 4.0-4-01
Cars 2
28.07.2011
Von der Presse zwar verrissen, ich fand den Film aber cool. Jede Explosion, jedes Feuer, jeder Rauch, alle Landschaften und Städte, einfach wirklich alles wurde ausnahmslos vom Computer generiert. Wirklich beeindruckend. Ein Spionage-Geschichte mit James-Bond-Touch. Zwar sind die immer gleichen Unfälle mit dem neuen Benzin etwas gar banal, aber der Film macht Spass, es läuft immer etwas. Gute und kurzweilige Unterhaltung. Note 5.0-5-01
Green Lantern
28.07.2011
Kurzweilige Geschichte mit gelungenen Special-Effects, die sich allerdings immer wieder nach dem gleichen Schema wiederholen, einfach in anderer Form. Eine absurde Geschichte über den Weltraum, welcher in mehr als 3600 Areale unterteilt ist und alle werden von einem Green Lantern bewacht. Zusammen sorgen sie für Gerechtigkeit und Frieden. Doch eine unheimliche Macht namens Parallax will die Herrschaft über das All an sich reissen. Pilot Hal (Ryan Reynolds) wird von einem Ausserirdischen auserwählt um die Welt zu retten. Note 4.5-4-02
  [Zambani]   Note 5
Beginners
28.07.2011
Schräg, total skuril und total überflüssig. Ewan McGregor erfährt von seinem Vater, dass dieser an Krebs erkrankt und eigentlich schwul ist. Nun wird diese Geschichte (wieder einmal mehr) nicht chronoligisch erzählt, sondern in zwei Abschnitten, wild durcheinandergemischt. Immer wieder sieht man Ewans Vater, der sein Schwulsein auslebt, dann aber auch immer wieder Ewans Leben nach dem Verlust seines Vaters. Also Vergangenheit und Gegenwart wild durcheinander gemischt - einfach grässlich. Nach Wochen der Traurigkeit findet Ewan eine neue Freundin. Die kann zuerst nicht reden, dann plötzlich doch (warum sie das macht weiss niemand), dann lieben sie sich (sexuell wahrscheinlich weniger, man weiss nie so genau), dann trennen sie sich, kommen wieder zusammen, wissen aber nicht, was sie jetzt machen wollen und ob es überhaupt gut gehen wird. Ein langweiliger, überflüssiger Film. Note 2.0-2-01
Insidious
21.07.2011
Renai und Josh Lambert (Rose Byrne und Patrick Wilson) ziehen mit ihren drei Kindern in ein neues Haus. Alles scheint perfekt. Doch schon fangen die Probleme an: Dalton (Ty Simpkins) mag sein neues Zimmer nicht da er sich vor Geräuschen auf dem Dachboden fürchtet. Tage später fällt Dalton über Nacht ins Koma. Die Ärzte sind machtlos und ohne Erklärungen. Dalton wacht nicht mehr auf. Nach mehreren Monaten im Spital entschliessen sich die Eltern, ihren Sohn zu Hause weiter zu pflegen. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Im Haus scheint es zu spuken. Es beginnt ein Albtraum zwischen Geisterwelt und Realität, in dem Dalton die tragende Rolle zu spielen scheint. Von den "SAW"-Effekten oder Ähnliches gibt es, entgegen den Berichten in den Medien, absolut nichts zu sehen. Der Film setzt einzig auf Schock und Spannung, dies aber sehr überzeugend. Note 4.0-4-01
Brides Maids - Brautalarm
21.07.2011
Bei Annie (Kristen Wiig) läuft nicht alles richtig rund. In diesem Moment kündigt ihre beste Freundin Lillian (Maya Rudolph) ihre bevorstehende Hochzeit an und möchte Annie unbedingt als Trauzeugin verpflichten. Leider möchte eine zweite beste Freundin, die Alleskönnerin, Besserwisserin und überaus reiche Helen (Rose Byrne) den Job als Trauzeugin ebenfalls an sich reissen. Es geht um Freundschaft, um das Chaos, das eine bevorstehende Hochzeit mit sich bringt, und um jede Menge Fettnäpfchen, Peinlichkeiten und Exzesse. Eine kurzweilige und unterhaltsame Geschichte.


Note 4.0-4-01
Zookeeper
18.07.2011
Griffin (Kevin James) ist Zoowärter. Stephanie (Leslie Bibb) die er einst liebte und heiraten wollte, aber ablehnte, verdreht im 5 Jahre später wieder den Kopf. Die Tiere merken, dass Sie dadurch Griffin als Zoowärter verlieren könnten und offenbaren ein Geheimnis: Sie können reden. Die Zoobewohner wollen nun Griffin beibringen, wie ein Alpha-Männchen ein Weibchen beeindrucken kann. Die Tipps von den Tieren setzt Griffin dann auch allzu genau in die Tat um, was dann auch mit einigen Problemen, Peinlichkeiten und Lacher verbunden ist. Alles in allem ein unspektakulärer, durch die Tiere (wenigstens in deutscher Sprache) aber doch recht amüsanter Film.
Note 3.5-4-02
  [Zambani]   Note 3
Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2 - Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2
14.07.2011
Obschon Teil 7.2 etwas mehr Action zu bieten hat als Teil 7.1, muss ja wohl jedem klar sein, dass rein finanzielle Gründe für die Splittung verantwortlich sind. Es hat sich nicht viel verändert und zieht sich durch alle Potter-Filme: Immer wieder viel zu lange, langweilige Passagen, alles sehr düster gehalten, ein schwächelnder Harry Potter und zaubern tut Harry schon lange nicht mehr. Schlangen hatten wir schon, Spinnen auch schon und dann noch eine Prise von "Lord of the Rings". Die Effekte sind toll, sonst aber auch hier nur normaler Durchschnittsfilm. Note 4.5-4-02
  [Zambani]   Note 5
Transformers 3 - Dark Side of Moon
30.06.2011
Nicht wirklich viel Neues, aber trotzdem punkto Action und Special-Effects wieder ein weiteres Highlight. Absolut geniale Tricks und Effekte, die das Herz eines jeden Sci Fi Fans höher schlagen lassen. Auch die Spezial-Slow-Motion-Sequenzen sind eine absolute Wucht. Wie Teil 1 und 2: einfach genial perfekt. Keine grosse Geschichte, Null Anspruch - einfach abschalten und 2 1/2 Stunden Action pur geniessen. Note 6.0-6-01
Larry Crown
30.06.2011
Tom Hanks und Julia Roberts das erste Mal gemeinsam auf der Leinwand. Was gross angekündigt wurde kommt nie recht auf Touren. Sicher auch hier und dort ein Gag oder eine lustige Einlage, aber sonst doch eher eine belanglose Liebesgeschichte wo einfach das Feuer fehlt. Langsam aber sicher werden eben auch die beiden alt. Note 3.0-3-01
The Lincoln Lawyer - Der Mandant
23.06.2011
Spannender Gerichtsthriller mit Mick Haller (Matthew McConaughey), der für seine erstklassigen Dienste bestens bezahlt wird und seine Geschäfte vom Rücksitz seines Lincolns aus organisiert. Sein Mandant, Louis Roulet (Ryan Phillippe), aus einer reichen Familie stammend, soll eine Prostituierte vergewaltigt und arg verprügelt haben. Eigentlich ein einfacher Fall für Mick. Doch schon bald stellt sich heraus, dass mit ihm ein bösartiges Spiel getrieben wird. Eine verzwickte Situationen - vor allem weiss man nie genau, auf welche Seite es Mick Haller denn nun schlägt. Viele spannende Konversationen, die zum Teil Konzentration erfordern (na ja, wenigstens bei mir). Daher war ich froh, den Film in der deutschen Fassung gesehen zu haben.
Note 5.0-5-01
Bad Teacher
23.06.2011
Elizabeth Halsey (Cameron Diaz) hasst ihren Job als Lehrerin inbrünstig. Meistens ist sie bekifft oder verkatert und hatte zu wenig Schlaf. In diesem Zustand werden den Schülern meist nur Filme gezeigt statt seriösen Unterricht geboten. Doch mit ihrer arroganten Zickigkeit (und natürlich auch mit Ihrem Körper) versucht sie alle Mittel, um doch noch die beste Lehrerin der Schule zu werden. Denn Elizabeth hat den Traum vom wohlhabenden Mann. Den gibt es bereits in Form von einem Vertretungslehrer (Justin Timberlake), doch der steht auf grosse Dinger und die kosten sehr viel Geld, welches Elisabeth fehlt. Aber mit dem Bonus als beste Lehrerin wäre sie dem Ziel, eine Superbusen zu haben, einen grossen Schritt weiter. Natürlich versucht man Elisabeth immer wieder, Steine in den Weg zu legen. Doch sie weiss sich geschickt zu wehren und schlägt doppelt zurück. Ein amusanter Film. Witzig, lustig, sexy. Note 4.0-4-01
Mr. Popper's Penguins
23.06.2011
Tom Popper (Jim Carrey) ist ein Karrieremensch. Alles andere steht an zweiter Stelle. Diese Einstellung kostet ihn die Ehe. Seine Kinder lieben ihn aber über alles, auch wenn er als Vater nicht wirklich eine gute Figur abgibt. Eines Tages gelangt er zu einem merkwürdigen Erbe: Aus zwei gekühlten Holzkisten flattern ihm sechs Pinguine entgegen, die alles andere als gezähmte Haustiere sind. Carrey möchte die Pinguine eigentlich möglichst schnell loswerden, doch seine Kinder halten die Tiere für ein Geschenk und verkomplizieren die Sache. Sicher ab und zu lustig, aber der Freund Computer hat bei der Animation der Pinguine einfach zu stark eingegriffen. Für Kinder sicher ok, man sollte aber bedenken, dass Pinguine keine Hautiere sind. Irgendwie passt das einfach nicht und wirkt befremdend und komisch. Note 3.0-3-01
Honey 2
23.06.2011
Maria (Katerina Graham) wird aus dem Knast entlassen und will ihr Leben neu ordnen, nicht gegen die Bewährungsauflagen verstoßen und an ihrem Traum arbeiten: dem Streetdance. Maria ist zwar nett, aber Ausser im Finale (coole Kostüme) hat der Film nicht wirklich viel zu bieten. Eigentlich eine Abkupferung von Streetdance 3D, nur hat dieser Film viel die bessere Powermusik und viel bessere Tanzgruppen mit viel besserer Performance. Note 3.0-3-01
Something Borrowed - Fremd Fischen
16.06.2011
Brautjungfer Rachel (Ginnifer Goodwin) schläft mit dem zukünfigen Mann ihrer besten Freundin (Kate Hudson). Eine alltägliche Geschichte, wie sie das Leben immer wieder schreibt. Keine komplizierte Geschichte, einfach nur überzeugend gespielt und mitfühlend unterhaltend. Note 5.0-5-01
Kung Fu Panda 2
16.06.2011
So ziemlich eine Kopie von Film 1. Zwar ist Po etwas erwachsener geworden. Wir erfahren etwas aus seiner Vergangenheit, es gibt mehr Emotionen und natürlich ist ein anderer Bösewicht zu besiegen. Die Action-Sequenzen sind aber auch hier vielfach einfach zu schnell. Die Zeitlupen-Sequenzen überzeugen hingegen auch hier wieder einmal mehr. Aber all das hatten wir schon im ersten Teil. Nicht wirklich was neues, tortzdem aber (vor allem für Kinder) ist “Kung Fu Panda“ sicher ein unterhaltsamer Film. Note 4.0-4-01
X-Men: First Class - X-Men: Erste Entscheidung
08.06.2011
Dieser Teil geht in die Vergangenheit. Der Mutant Shaw (Kevin Bacon) will die Herrschaft über die Welt erlangen. Charles Xavier (James McAvoy) ist ebenfalls ein Mutant. Er baut zusammen mit Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) eine Gruppe auf, die Shaw Paroli bieten soll. Sehr viele Special-Effects. Absolut genial ist natürlich die Szene mit der SR-71 und dem U-Boot. Aber es hat so viele Special-Effects die zum Teil so wirr durcheinander und aufeinander kommen, es wird einem schwindlig und man kann es dann auch nicht mehr geniessen, weil es einfach zu schnell geht. Und Filme, bei denen die Helden bis fast am Schluss immer die Schwachen sind, sind auch nicht wirklich witzig. Beinahe hätte es eine Punkt besser gegeben.

Note 4.0-4-01
Source Code
02.06.2011
Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) wacht in einem Zug auf - in einer anderen Person. Eine junge Frau (Michelle Monaghan) spricht ihn mit Sean an und kennt ihn. Doch warum sieht er beim Blick in den Spiegel ein ihm völlig fremdes Gesicht? Colter hat keine Zeit, Überlegungen zu machen, denn in genau acht Minuten fliegt der Zug in die Luft. Er muss die Bombe im Zug aufspüren um ein noch grösseres Unglück zu verhindern. Darum wird er immer wieder in den Zug zurückgeschickt, um den Bombenleger zu finden. Keine leichte Aufgabe, da jedesmal nach 8 Minuten der Zug in die Luft fliegt. Ein an und für sich spannender SiFi Actionthriller ganz à la "Déjà vu". Auch hier habe ich den Schluss nicht mehr verstanden. Diese Zeitverschiebungen und Leben in einem anderen Level liegen mir nicht. Trotz ewigen, immer wiederkehrender 8-Minuten Sequenzen, gute Unterhaltung. Note 4.0-4-01
The Hangover 2
02.06.2011
Nach Las Vegas ist das "Wolfsrudel" diesmal in Thailand. Stu will seine Freundin in deren Heimat heiraten. Natürlich dürfen seine Kumpels nicht fehlen. Statt zu feiern gibts am Abend vorher nur ein kleines Bier am Strand, das muss genügen. Doch dann wachen die Jungs am nächsten Morgen in Bangkok auf. Und wieder kann sich keiner erinnern, was in der letzten Nacht passiert ist. Das Puzzle setzt sich aber langsam zusammen. Haarsträubende Sachen kommen mit der Erinnerung zurück. Die vielen derben Sprüche dürfen auch nicht fehlen. Ich hatte null Erwartung und war angenehm überrascht. Note 4.0-4-01
  [Zambani]   Note 4
The Tree of Live
27.05.2011
Phantastische Bilder über die Entstehung des Lebens und der Erde, computergenerierten Bilder aus dem Universum, explodierende Sterne, blubbernde, fliessende und speiende Lava, und Landschaftsbilder, die einem den Atem rauben. Das wars! Der Rest ist nur noch sch..., sch... und nochmals sch.... Was um himmels Willen soll denn hier gezeigt werden? Abgesehen, dass ich mehrere Male beinahe eingenickt wäre (der Film geht ewige 138 Min, eine Zumutung), wird eine Familie mit 3 Kindern gezeigt, wo der Vater (Brad Pitt) ein absolut autoritäres Ekel ist. Er will den Kindern Liebe geben, rüber kommt nur Kälte, die Kinder empfinden nur Hass und Abneigung. So eine Familie soll der Baum des Lebens darstellen? Und was bitte sehr sucht Sean Penn in diesem Film? Man kann es zwar in den Medien lesen, aber eigentlich müsste man ja selber darauf kommen. Es ist alles einfach zu wirr, zu abgefahren und zu unnatürlich. Note 1.0-1-01
Hanna - Wer ist Hanna ?
26.05.2011
Ich hatte wirklich mehr erwartet von diesem Film. Hanna wird fernab jeglicher Zivilisation von ihrem Vater zur brutalen Kampfmaschine und Killerin ausgebildet. Was anfänglich spannend in der Kälte beginnt, verläuft sich allmählich buchstäblich im Sand. Hanna muss auf eine Mission. Was diese beinhaltet und warum überhaupt, ist eigentlich bis fast am Schluss nicht klar und macht auch nachher keinen grossen Sinn. Der ganze Film kommt relativ harmlos und ziellos daher. Und die paar erfolglosen Geheimagenten helfen auch nur, den Film unnötig in die Länge zu ziehen. Ein Rachefeldzug mit geschicktem und raffiniertem Teamwork zwischen Vater und Tochter - da hätte man wirklich was gutes hinkriegen können. Note 3.0-3-01
Pirates of the Caribbean 4: On Stranger Tides
18.05.2011
Johnny Depp als Captain Jack Sparrow sticht zum 4. mal in See und ist diesmal auf der Suche nach einem sagenumworbenen Jungbrunnen. Na ja, etwas besser als Nummer 3, aber dennoch nichts Weltbewegendes. Es läuft zwar immer was, aber nirgends kommt der WOW-Effekt. Wer 1-3 liebte, kann sich auch auf diesen vierten Teil freuen - er ist in etwa gleich wie all die anderen. Für mich war der Film eher enttäuschend. Die Meerjungfrauen bringen auch nicht wirklich die dringend, nötige Erfrischung. Die Serie hat sich tot gelaufen. Leider hat es noch niemand gemerkt. Note 3.0-3-02
  [Zambani]   Note 3
The Way Back - Der lange Weg
15.05.2011
Sieben Gefangene brechen 1940 aus einem sibirischen Arbeitslager aus. Die Story beruht anscheinend auf Tatsachen. Die Männer müssen zu Fuß eine schier unüberwindbare Strecke bis ins 6000 km entfernte Indien zurücklegen. Der Wille zu Überleben wird sicherlich eindrücklich gezeigt. Vor allem die sibirische Kälte und die Hitze in der Wüste Gobi bringen die Flüchtigen an die Grenze ihrer Kraft. Klar essen sie auch mal Fleisch - einmal durch Zufall sogar üppig. Wie aber (anfangs) 7 Menschen über eine so lange und beschwerliche Zeit ernährt werden können, wird zuwenig gezeigt. Wenn man an der Grenze der Kräfte ist, tagelang marschiert und dabei nie was isst und nur an einem feuchten Lappen nach Feuchtigkeit saugt, ist das wahrscheinlich nicht die Realität. Falls doch, wird der Überlebenswille des Menschen in ausserordentlicher Weise veranschaulicht. Alles in allem ein eindrücklicher Film mit unendlichen Weiten, die es zu überwinden gilt. Allerdings etwas zu lange geraten (133 Min). Note 4.0-4-01
Scream 4
05.05.2011
Man weiss, wenn man diese Sorte von Filmen anschaut, dass es eine sinnlose Messerstecherei und blutiges Gemetzel gibt. Man kann wissen, dass sämtliche Schauspieler, die im letzten Scream-Film vor 11 Jahren mitspielten, jetzt allesamt wieder dabei sind. Da ich noch keinen der Scream-Filme gesehen habe wusste ich nicht und war überrascht, wie spannend und unterhaltend der Film ist - ein überraschender Schluss inklusive. Note 4.0-4-01
Benvenuti al Sud
05.05.2011
Bienvenue chez les Ch'tis hats vorgemacht. Daher ist der Film exakt eine Kopie davon. Nur diesmal spielt die Geschichte in Italien und nicht in Frankreich. Auch hier wird mit dem "erdigen" Dialekt des Südens gespielt. sicher alles witzige Wortspielereien, aber man müsste dann eben italienisch verstehen. Wie gesagt, es ist eine Kopie in einer anderen Sprache. Wer noch keinen Film gesehen hat, ist mit dem Original besser bedient. Note 3.0-3-01
Thor
30.04.2011
Sicherlich nicht der schlechteste "Götter"-Film, aber von gut oder gar überragend kann trotzdem nicht gesprochen werden. Ein kleiner Machtkampf zwischen 2 Brüder und deren Vater, ein kleiner Krieg auf einer fremden Welt, die Verbannung eines Sohnes auf die Erde - spätestens jetzt wird es langweilig, denn durch die Verbannung verliert Thor (Chris Hemsworth) auch seine göttlichen Kräfte. Um den Film weiter am Laufen zu halten, verliebt sich Thor dann eben in die Wissenschaftlerin Jane (Natalie Portman). Zum Schluss dann noch ein kurzes Gastspiel von "Ironman", um sich anschliessend von Jane zu verabschieden - mit dem Hinweis, dass er (Thor) wieder kommen werde. Leider wurde das Tor zur anderen Welt zerstört und eine Rückkehr zur Erde war für Thor nicht mehr möglich. Es wurde aber gesagt, dass es wieder geflickt werden kann (im 2. Teil).
Note 3.0-3-01
Water for Elephants
29.04.2011
Jacob (Robert Pattinson) verliert auf tragische Weise seine Eltern durch einen Unfall. Und damit auch das Haus wo er wohnt. Auf der Suche nach einem neuen Leben springt er auf einen fahrenden Zirkuszug, wo er überraschend vom Direktor August (Christoph Waltz) und seiner Frau Marlena (Reese Witherspoon) einen Job als Tierarzt bekommt. Was anfangs romantisch beginnt (mit dem Zirkuszug von Stadt zu Stadt fahren) endet umso tragischer (Mord und Todschlag). Jacob deckt die dunklen Machenschaften des Zirkusdirektors auf und verliebt sich gleichzeitig in seine Frau. Doch bis es endlich dann zum ersten Kuss kommt, ist der Film auch schon beinahe fertig. Obschon Marlena als Star der Manege gefeiert wird, ist es doch die alte Elefantendame, welche schlussendlich allen die Show stielt. Überzeugender Christoph Waltz in einer düsteren und dramatischen Zirkusgeschichte sowie ein verliebtes Paar, die sich nie getrauen, obschon beide so gerne möchten. Die Funken wollen einfach nie sprühen. Wer Dramen liebt, ist hier sicherlich am richtigen Platz. Wer eine Liebesgeschichte oder gar eine Romanze erwartet, soll dem Film bitte fernbleiben. Note 4.0-4-01
Fast and Furious Five
27.04.2011
Simple Handlung, was aber niemanden interessiert. Hier ist noch echte Action angesagt. In diesem furiosen 5. Teil sind Dominic Toretto (Vin Diesel) und Federal Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson, The Rock) die unbestrittenen Stars. Während Vin Diesel und Brian O'Conner (Paul Walker) einen korrupten Unternehmer ausschalten wollen, werden diese und ihr Team gleichzeitig von Dwayne Johnson gejagt, ein ernst zu nehmender und überzeugender Gegner, vor allem für Diesel. Obschon es auch um heisse Schlitten und Girls geht (z.B. Jordana Brewster), wo die Miniröcke noch etwas kürzer sind, stehen doch in erster Linie keine Autorennen, sondern der grösste Bruch aller Zeiten auf dem Programm. Und am Schluss geht dann auch gewaltig die Post ab. Brian und Dom ziehen mit 2 Autos einen tonnenschweren Safe durch Rio's Strassen und richten abartigen Schaden an. Die Action ist mit Abstand die beste die ich seit langem gesehen habe. Für Action- und Autofans ein absolutes Muss. Note 6.0-6-01
The Mechanic
23.04.2011
Vergesst die die ganzen Crank-Filme. Jason Statham ist zu seinen Transporter-Wurzeln zurückgekehrt. Ein guter Actionfilm der alten Schule. Jeder Job wird ohne Fehler perfekt ausgeführt. Nur etwas blutiger und spektakulärer. Als Jason unfreiwillig einen "Schüler" bekommt, passieren Fehler. Hat Jason trotzdem den Durchblick und die Kontrolle? Ein kurzweiliges und spannendes Vergnügen ohne Anspruch. Note 5.0-5-01
World Invasion - Battle Los Angeles
18.04.2011
Das Publikum wird während zwei Stunden mit chaotischen Bildern und ohrenbetäubendem Sound bombardiert. Die Aliens bekommt man nie mit einem klaren Bild zu Gesicht, zuviele verwackelte Bilder von laufenden Kamera-Männern und am Schluss hat man vom ewigen Geballer dermassen genug, dass man froh ist, das Kino verlassen zu können. Ganz zu schweigen von der plumpen Idee, wie die Aliens besiegt werden. Ausser ein paar genialen Bilder ist der Film absoluter Schrott. Note 2.0-2-01
Paul
14.04.2011
Zwei Comic-Junkies pilgern ins UFO-Mekka von Nevada. Sie wollen die Area 51 und all jene legendären Orte abklappern, um die sich bis heute Alien-Mythen behaupten. Die Rundreise nimmt allerdings eine unerwartete Wendung, als ihnen tatsächlich ein vorwitziges, unverbesserliches grünes Männchen begegnet. Paul ist auf der Flucht vor der Regierung und will wieder nach Hause. Ein sympathischer, amüsanter Film zum Schmunzeln, ein paar Pointen und eine christliche Tochter, welche Aufklärung und Lebenserfahrung im Eiltempo bekommt. Note 3.0-3-01
Limitless - Ohne Limit
08.04.2011
Eddie (Bradley Cooper), ein Schriftsteller, kann dank einer Wunderpille sämtliche Kapazitäten seines Gehirns innert Sekunden nutzen. Innert 4 Tagen schreibt er ein Buch, lernt in Tagen x Sprachen und macht in 10 Tagen an der Börse Millionengewinne. , Aus dem erfolglosen Schreiberling wird innert kürzester Zeit ein Finanzgenie. Doch sein Aufstieg bleibt nicht unbemerkt. Schon bald riskiert Eddie Kopf und Kragen. Was am Anfang zu langsam auf Touren kommt, wird im zweiten Teil zum spannenden Actionstreifen. Eine gelungene Idee, die zum Denken anregt. Note 4.0-4-01
Rio
07.04.2011
Schon x-mal erwähnt: wenn möglich, vergesst 3D - der Aufpreis ist fortgeschmissenes Geld. Ansonsten ein ganz akzeptabler Tierfilm über einen blauen Papagei, der am aussterben ist. Herzig, z.T. lustig und noch ein ganz klein wenig spannend. Aber es ist eben schon so, wie Alex Oberholzer (Filmkritiker am Radio) gesagt hat: All diese Trickfilme sind mehr oder weniger nach dem gleichen Strickmuster gestrickt. Ganz amüsant - aber nichts neues. Note 4.0-4-01
Sucker Punch
01.04.2011
Wieder einmal ein ganz cleverer Film. Man nehme ein Shooter-Game, setze ein paar Schauspieler rein und spicke alles noch mit ein paar wenigen (zugegebenermassen guten) Special-Effekten und meine dann wahrscheinlich, ein Jahrhundertwerk sei entstanden. Ich glaube, die Filmindustrie ist am verblöden. Note 1.0-1-01
Season of the Witch - der letzte Tempelritter
28.03.2011
Kreuzritter Behman (Nicolas Cage) eskortiert mit seinem loyalen Gefährten Felson (Ron Perlman) eine junge Hexe (Clair Foy), die angeblich an der Pest schuld ist, die das gesamte Land überzieht. Die "Hexe" soll in ein entlegenes Kloster gebracht werden, wo sie durch Rituale von ihren teuflischen Fähigkeiten befreit werden soll. Eine langweilige Reise durch eine Fantasiewelt beginnt. Ich frage mich ernsthaft, ob die Schauspieler die Drehbücher gelegentlich auch noch lesen oder ob sie nur noch am Honorar interessiert sind. Nicolas Cage ist tief gefallen, dass er solch schlechte Rollen annehmen muss. Jede Minute ist absolute Verschwendung. Note 1.0-1-01
Conviction
20.03.2011
Eine junge Frau (Hilary Swank) kämpft knapp zwanzig Jahre lang für die Freilassung ihres Bruders (Sam Rockwell), der wegen Mordes unschuldig im Gefängnis sitzt. Die unglaubliche, aber (anscheinend) wahre Geschichte wurde mit viel zu wenig Biss umgesetzt. Zwar wird einem bewusst, wie lange es geht, bis man Anwalt ist, wie lange 20 Jahre sein können, zum anderen macht es den Film aber auch einfach zu wenig spannend. Die Schauspieler können noch so überzeugend spielen, wenn der Film nicht mitreisst, wenn in einer Gerichtsverhandlung nicht geschickte und überzeugende Wortgefechte stattfinden - stattdessen schlicht nur der Schuldspruch gezeigt wird - reicht das einfach nicht. Es gibt zwar ein Happyend, aber wenn erst am Schluss des Films 2 Geständnisse schlicht nur widerrufen werden, weil Zeugen erpresst wurden, so tröstet nur noch die rührende Szene, wo der Bruders (Sam Rockwell) nach der Freilassung seine Tochter wieder trifft. Note 3.0-3-01
I Am Number Four - Ich bin Nummer vier
17.03.2011
Auch hier dauerts im ersten Teil des Films doch etwas zu lange, bis es zur Sache kommt und etwas passiert. Doch im zweiten Teil fliegen einem buchstäblich die Trümmer um die Ohren. John Smith (Alex Pettyfer) sieht eigentlich wie ein Mensch aus, ist aber ein Ausserirdischer. Er ist auf der Flucht vor den fürchterlichen Mogadorians, die John und seine Artgenossen (total deren 9) in einer bestimmten Reihenfolge töten. John ist Nummer 4. Coole Explosionen und Geballer mit hochtechnischen Waffen und wütigen Tierkreationen. Doch je länger die Flucht geht, desto mehr entwickelt John spezielle Kräfte, die er gegen die mogadorians einsetzen kann. Als ihm dann noch Nr. 6 zu Hilfe kommt, können sie gemeinsam mit geballter Kraft zuschlagen. Um noch mehr Power zu bekommen, werden die noch fehlenden 4 Nummern gesucht. Nur zusammen sind sie in der Lage, die Mogadorians zu besiegen - das wird allerdings erst im Teli 2 geschehen - falls er denn kommt. Beste Unterhaltung à la "The Fantastic Four", "Twilight" und noch eine Kleinigkeit "Jurassic Park". Note 5.0-5-01
Unknown Identity
11.03.2011
Die erste Hälfte Note 4, die zweite Hälfte Note 5 - ich musste mich entscheiden. Dr. Martin Harris (Liam Neeson) überzeugt wieder einmal als Actionheld. Obschon - dieser Film ist bei weitem nicht "96 Hours", dort brilliert Liam Neeson richtig. Und schlussendlich ist es nichts weiter als eine Kopie von Bourne, einfach diesmal umgekehrt: die Anderen wissen nicht, wer Liam Neeson ist. Berlin ist zwar eine tolle Stadt, aber so toll, wie überall behauptet wird, wurde die Stadt auch nicht in Szene gesetzt (es käme mir jetzt nie in den Sinn, auf Grund dieses Films Berlin zu besuchen). Nur dank den Mördern, die ihn arg bedrängen und immer wieder versuchen, ihn umzubringen, wird der 2 Teil des Film doch recht spannend und kuzrweilig. Aber irgendwie hat der Wow-Effekt gefehlt. Note 4.0-4-01
The Adjustment Bureau - Der Plan
10.03.2011
Ein Sci-Fi-Thriller?! Was versucht uns da die Filmindustrie wieder aufzutischen? Sci-Fi? Na ja, es gibt da irgend so eine fremde Macht, die das Leben jedes einzelnen in einem Plan verewigt hat. Thriller? Ein Vita-Parcour mit Hindernissen und ein paar Überraschungen wäre sicherlich spannender gewesen. Matt Damon ist zwar im Kino im Moment sehr präsent, das heisst aber noch lange nicht, dass seine Filme auch gut sind. Und von "Matrix" konnte ich auch nichts ausfindig machen. Gute Idee - sehr billig umgesetzt. Die paar Special Effects sind nicht der Rede wert. Note 2.0-2-01
Rango
04.03.2011
Die erst halbe Stunde hätte eine glatte Note 6 gegeben. Coole Action, perfekte Animation und eine Serie von Lachern, es war einfach genial. Doch dann wurde nur noch abgekupfert: Lord of the Rings, Star Wars, Indiana Jones, Zombies, um nur einige Filme zu nennen, die vorgekommen sind. Und das Wasserproblem, um das es eigentlich im ganzen Film geht, wird am Schluss mit einem simplen Aufdrehen eines Wasserhahnen gelöst. Etwas gar plump. Note 4.0-4-01
True Grit
25.02.2011
Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist ein 14-jähriges Mädchen, sehr selbständig und nicht auf den Mund gefallen. Nachdem der Gauner Tom Chaney (Josh Brolin) ihren Vater getötet hatte, niemand aber bereit ist, den Flüchtigen zu stellen, nimmt sie die Sache selbst in die Hand. Als Begleiter heuert sie für 100 Dollar den griesgrämigen Marshal Rooster Cogburn (Jeff Bridges) an. Als Dauerbetrunkener lässt dessen Zuverlässigkeit allerdings zu wünschen übrig. Zwar spielt Jeff Bridges überzeugend, aber sein "in den Bart-Gemurmel" ist schwer verständlich. Im Schlepptau haben die beiden dann noch den Texas Ranger Labeouf (Matt Damon), der selbst noch eine Rechnung mit Chaney offen hat. Der Film wird in den Medien gelobt. Ich kann diese Meinung nicht teilen. Der Film ist zu langweilig, hat weder grosse Action noch ist er witzig. Ein planloses Umherreiten ohne Ziel, ein zum Teil brutales Morden ohne Sinn. Note 3.0-3-01
Drive Angry
24.02.2011
Gibt es eigentlich nur noch Filme, wo der Trailer top, der Film selbst aber flopp ist. Na ja, es gibt jede Menge Action und schräge Kreaturen. Das fäng mit Nicolas Cage an, der aus der Hölle flüchtet, um den Tod seiner Tochter zu rächen und gleichzeitig noch ihr Baby retten will, welches bei Vollmond von einem durchgeknallten Satanist geopfert werden soll, um ewiges Leben zu erlangen. Ein smarter Herr namens "Buchhalter" der auch vom Teufel kommt, all die Satanisten sowie die Polizei machen Nicolas Cage zwar ein schweres Leben, aber der Teil 2 von Gost Rider wäre sicher viel besser geworden. Einziger Lichtblick ist nur noch die Kellnerin Piper (Amber Heard) an seiner Seite. Zwei schöne Augen und Beine, die nie enden wollen.
Note 3.0-3-01
The King's Speech
28.02.2011
Der englische König George VI. (gespielt von Colin Firth) will mit Hilfe seines Sprachtrainers (Geoffrey Rush) sein Stottern bei öffentlichen Reden überwinden. Die Sprüche und Pointen von Geoffrey Rush sind sehr trocken und dezent gesetzt und absolute Spitze. Er trägt einen Hauptteil dazu bei, dass der Film witzig ist. Aber auch Colin Firth überzeugt mit seinem Stottern absolut. Der Film ist keinesfalls langweilig, aber die ganze Länge des Films dreht sich doch hauptsächlich um die 2 Hauptdarsteller. Es wird sozusagen nie Kommentare, Bemerkungen oder Gefühle seitens der Verwandschaft oder der Bevölkerung geben. Das Höchste der Gefühle ist, wenn die Anwesenden Personen, welche die desolaten Versuche des Königs mitverfolgen, beschämt beiseite schauen. Note 5.5-5-02
  [Urs] Mir hat der Film sehr gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere sind wunderbar gespielt und das Tüpfelchen auf dem i war Winston Churchill. Das Wechselspiel zwischen Freundschaft und "majestätischer" Distanz macht den Film absolut sehenswert. Note 6
No Strings Attached
14.02.2011
Emma Franklin (Natalie Portman) und Adam Kurtzman (Ashton Kutcher) kennen sich seit sie Teenager sind, haben sich aber aus den Augen verloren. Jahre später treffen sie sich wieder und landen dann auch im Bett. Doch Emma hat nur ihren Beruf als angehende Ärztin im Kopf und deshalb keine Zeit für eine Beziehung. Sie will einfach nur Sex. Der Traum jeden Mannes - blöd nur, dass sich Adam in Emma verliebt und alles aufs Spiel setzt. Im ganzen Film geht es um das Thema: platonische Liebe, nur eine Sexbeziehung oder doch beides? Ausser dem höchst herzzerreissenden Schluss (geht nicht viel mehr als 1 Minute), läuft leider viel zu wenig, um dem Film eine gute Note zu geben. Das anscheinend neue Film-Liebespaar aus Hollywood passt nicht zusammen. Natalie Portmann ist die feine, hübsche, natürliche und reife Lady, Ashton Kutcher ist leider immer noch nicht erwachsen geworden. Note 3.0-3-01
Gulliver's Travels
10.02.2011
Reiseautor Lemuel Gulliver (Jack Black) nimmt einen Auftrag im Bermuda-Dreieck an und wird plötzlich im Zwergenland Liliput angespült. Eine ganz amüsante Geschichte mit ein paar wenigen Specialeffects, mehr nicht. Jack Black sollte mal von seinem Rock'n'Roll Image wegkommen und das Herumgehopse sein lassen. man hätte wirklich mehraus diesem Film machen können. Note 3.0-3-01
Kokowääh
06.02.2011
Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) kommt beruflich auf keinen grünen Zweig. Wie aus heiterem Himmel erhält er ein sensationelles Angebot: er soll als Co-Autor an einer Bestsellerverfilmung arbeiten - zusammen mit der Autorin, seiner Ex-Freundin und großen Liebe Katharina (Jasmin Gerat). Zur selben zeit taucht plötzlich die 8-jährige Magdalena (Emma Tiger Schweiger) vor seiner Wohnungstür auf und stellt sein Leben auf den Kopf. Sie ist seine Tochter aus einem vergessenen One-Night-Stand. Ein typischer Til Schweiger Film. Wer Til Schweiger mag, wird garantiert nicht enttäuscht. Vor allem seine Tochter Emma Schweiger ist eine Wucht. Nicht wirklich anspruchsvoll, aber überzeugend und natürlich gespielt, mit vielen witzigen Szenen und Sprüchen und mit einem gewissen jöööh-Faktor. Note 5.0-5-01
The Next Three Days - 72 Stunden
03.02.2011
Erzählt wird die Geschichte eines Familienvaters, der sein Leben Schritt für Schritt demontiert, um seine Frau, welche des Mordes angeklagt und zu 20 jahren Haft verurteilt wird, aus dem Gefängnis zu holen. John Brennan (Russell Crowe) muss alles bis ins letzte Detail Planen. Hindernisse sind unter anderem sein 6 jähriger Sohn sowie die Tatsache, dass er selbst noch nie in einem Gefängnis war. Er muss lernen, wenn es denn sein muss, töten zu können. Er muss seinen Sohn zurücklassen können, wenn es die Umstände erfordern würden. Nur so kann sein Vorhaben erfolgreich sein. Bis es allerdings soweit ist, vergeht eine lange Zeit. Über 2 Stunden, das ist einfach viel zu lang. Wenn die Befreiungsaktion dann aber mal los geht, gibts ein spannendes Katz- und Mausspiel mit der Polizei. Schade, ist nicht der ganze Film in diesem Tempo. Note 4.0-4-01
Hereafter
01.02.2011
Hereafter beginn imposant mit einem genial animierten Tsunami, welcher alles dem Erdboden gleichmacht. Eine französische TV-Moderatorin überlebt nur knapp. Andere Szene: Ein Knabe verliert überraschend seinen Bruder bei einem Autounfall und kann dessen Tod nicht verarbeiten. Nochmals Szenenwechsel: Matt Damon hat hellseherische Fähigkeiten und kann mit Personen aus dem Jenseits Kontakt aufnehmen und mit ihnen reden. Alle 3 finden irgendwann, irgendwie zusammen. Matt Damon spielt seine Hellseher-Rolle zwar überzeugend, doch die 129 Minuten sind elendiglich, quälend langweilig. Es fehlt eindeutig an Spannung und einem befriedigenden Schluss. Note 2.0-2-01
Tron Legacy
28.01.2011
Kevin Flynn (Jeff Bridges) ist seit 20 Jahren spurlos verschwunden. Sein 27-jähriger Sohn Sam (Garret Hedlund) erhält eines Tages eine mysteriöse Textnachricht seines Vaters. Sam schafft es, sich in die Computerwelt «The Grid» einzuspeisen. Die Suche nach dem Vater beginnt - willkommen in der floureszierenden Welt von Bits und Bytes. Teilweise ein visueller Rausch voller digitaler Ästhetik, Wunderwelten in Türkis und Orange, die den Film zu einem Spektakel machen. Die Musik gibt noch einen extra Punkt. Das französische DJ-Duo Daft Punk hat die komplette Filmmusik geschrieben. Wirklich cooler Power-Sound. Diese CD muss ich unbedingt haben. Note 5.0-5-01
Black Swan
24.01.2011
Ich wusste ja schon zum Voraus, dass Ballett nicht mein Ding ist. Eigentlich ging ich diesen Film ja nur schauen, da in den Medien durchwegs nur excellente Kommentare verbreitet wurden. Daher ist meine Note auch nicht aussagekräftig. Der Film verweist immer wieder thematisch wie musikalisch auf die "Schwanensee"-Vorlage, welche mir natürlich nichts sagt. Aber die Leistungen von Natalie Portmann sind zweifels ohne aussergewöhnlich. Vor allem dann, wenn man bedenkt, das sie sich durch 12 Monate härtestes Training in eine überzeugende Ballett-Tänzerin verwandelt hat. Der Film zeigt deutlich, wie hart Ballett ist, denn nur die absolut Besten sind erfolgreich. Die Grenzen verwischen in Black Swan immer wieder zwischen Realität und Wahnvorstellungen. Es werden Elemente aus Horrorthriller und Gruselfilm, Melodrama sowie Psycho vermischt. Grauen und Komik liegen erschreckend nahe beieieinander. Ballettliebhaber müssen diesen Film gesehen haben

Note 3.0-3-01
Devil
20.01.2011
Ein unerklärlicher Selbstmord reisst einem schon zu Beginn vom Sessel. Kurze Zeit später bleiben 5 wildfremde Personen im gleichen Gebäude in einem Lift stecken. Der Lift ist mit Kameras überwacht, so dass schnell versucht wird, Hilfe zu organisieren. Wie man weiss, ist im Lift ja der Teufel höchstpersönlich, welcher sich mit brutaler Gewalt ein Opfer nach dem anderen holt. Das Überwachungspersonal und der beigezogene Detective müssen alles hilflos mit ansehen, denn die Rettungskräfte kommen und kommen nicht voran. Das Gute am Film ist, dass sich die Story nicht nur im Lift selbst abspielt, sondern dass man auch von ausserhalb des Lifts und Gebäudes mit einbezogen wird und sieht, was geschieht oder geplant ist. Eine beklemmender aber spannender und kurzweiliger Film, da man bis zum Schluss nicht weiss, wer denn der Teufel nun ist. Das Finale ist denn auch recht überraschend. Note 4.0-4-01
How Do You Know - Woher weisst Du, dass es Liebe ist
20.01.2011
Lisa (Reese Witherspoon) ist eine erfolgreiche Softball-Spielerin, rsp. war es. Denn in der nächsten Spielsaison ist sie nicht mehr dabei. Ihr Coach findet sie zu alt. Trost sucht Lisa bei Matty (Owen Wilson), einem punkto Liebe und Beziehungen etwas tolpatschigen Basketball-Star. Zur gleichen Zeit wird Lisa von George (Paul Rudd) um ein Blind Date gebeten. George hat finanzielle Probleme, zudem droht ihm eine Anzeige, da die Firma, die er für seinen Vater (Jack Nicholson) leitet, zwielichtige Geschäfte abgewickelt hat. Obwohl das erste Date mit Lisa eine absolute Katastrophe ist, sehen sich Georg und Lisa trotzdem wieder. Lisa ist hin- und hergerissen zwischen George und Matty. Doch wie es solche Filme immer wieder haben: Alle sind irgendwie verliebt, aber irgendwie getraut sich bis zum Schluss niemand, mal einfach "ich liebe Dich" zu sagen. Es ist einfach furchtbar, wenn man immer wieder denkt: Macht doch endlich mal was! Küsst Euch, zieht Euch aus oder geht miteinander ins Bett, aber macht doch mal was. Aber nichts geschieht. Solche "romantischen Liebesfilme" hat es in letzter Zeit viel zu viele gegeben. Zu lange Laufzeit (130 Min.), zu langweilig und ohne jegliche Konflikte. Note 3.0-3-01
Morning Glory
13.01.2011
Mornig Glory lebt vor allem von Becky (Rachel McAdams) welche mit reichlich Arbeitswut und Ambitionen ausgestattet ist. Doch nützt ihr das wenig, denn schon bald wird sie wegrationalisiert. Doch dank ihrer Hartnäckigkeit (was zwischendurch auch nervig sein kann), bekommt sie schon bald eine letzte Chance bei einem großen Sender in New York. Dort übernimmt sie die morgendliche Sendung "Daybreak". An der Zuschauerquote muss aber noch hart gearbeitet werden. Der Stress hinter der Kamera ist riesig. Harrison Ford, eine Journalismus-Legende wird als Moderator zwangsverpflichtet, was dem mürrischen Ford aber überhaupt nicht passt. Entsprechend bockt er durch den ganzen Film, macht keine Anstalten, etwas daran zu ändern. Langweiliger und blöder gehts ja wohl nicht mehr. Diane Keaton verursacht da auch nur noch ein müdes Lächeln. Note 3.0-3-01
The Green Hornet
13.01.2011
Britt Reid (Seth Rogen), das verwöhnte Einzelkind, erbt das Zeitungsimperium "The Daily Sentinel". Überfordert mit der Verantwortung, befreundet er sich mit Kato (Jay Chou) dem fleißigsten Angestellten seines verstorbenen Vaters. Kato beherrscht die asiatische Kampfkunst und ist ein absoluter Autofreak und Erfinder. Zusammen beschliessen sie Gutes für die Menschheit zu tun. Zwar haben sie ein super Auto mit allen technischen Raffinessen, aber ihre Aktionen bleiben planlos und verwirrt. Britt Reid ist von Anfang an ein überheblicher Idiot, ein absoluter Besserwisser und er hat penetrant das Gefühl, er mache die ganze Arbeit und er sei der Grösste, obschon nur Kato die führende Kraft ist. Das geht mächtig auf die Nerven. Auch der Bösewicht Chudnofsky (Christoph Waltz) ist als Unterwelt-Boss eine absolut lächerliche und unglaubwürdige Person. Der Film hat zwar coole Action und ist kurzweilig, für mehr reicht es aber nicht. Die Note 4 gabs mit ach und krach. Note 4.0-4-01
Love and other Drugs - Nebenwirkung inklusive
06.01.2011
Wieder einmal eine romantische Liebeskomödie, die sich sehen lassen kann. Vor allem Maggie (Anne Hathaway) überzeugt voll und ganz. Nebst all den witzigen Einlagen spielt die Parkinson-Krankheit von Maggie in diesem Film eine zentrale, dramatische Rolle. Jamie (Jake Gyllenhaal), totaler Frauenheld, der eine nach der anderen flach legt, verliebt sich denn auch unverhofft in Maggie. Die will aber partout nur den schnellen Sex. Einerseits lehnt sie Zuneigung ab, aus Angst, dies würde nur aus Mitleid geschehen. Andererseits sehnt sie sich nach Geborgenheit. Ein Teufelskreis der Gefühle. Einmal total glücklich, am nächsten Tag wieder total am Boden zerstört. Trotz der tödlichen Krankheit kämpft Jamie unermüdlich um Maggie. Eine ernst genommene Krankheit, gespickt mit Softsex und Humor - wirklich kurzweilig. Und wie gesagt: Anne Hathaway spielt sehr gefühlsbetont und absolut überzeugend. Note 5.0-5-01
Burlesque
06.01.2011
Ali (Christina Aguilera) kauft sich ein Ticket nach Los Angeles, wo sie hofft, ihr Tanztalent und ihre Stimme gewinnbringend einzusetzen. Träume werden dann auch schon bald im verruchten Varieté Nachtclub "Burlesque" Tatsachen. Natürlich gibt es noch ein paar Hindernisse wie z.B. den Zickenkrieg und die schlechten finanziellen Verhältnisse der Chefin (Cher) zu überstehen. Aber Christina Aguilera lässt sich von nichts aufhalten und überzeugt mit ihren Tanzeinlagen, aber vor allem mit ihrer gewaltigen Stimme. Echt stark. Note 4.0-4-01
Skyline
06.01.2011
Ein guter Sci-Fi-Durchschnittsfilm. Die 10-minütige Einleitung wäre allerdings nicht nötig gewesen. Man wüsste auch so schon nach der 1. Minute, dass die Frau schwanger ist. Der Film ist relativ spannend. Die Special-Effects gespickt mit 2-3 Shock-Szenen können sich absolut sehen lassen. Gestört hat mich (nicht das erste Mal), dass es im ganzen Film nur um eine kleine Gruppe Leute geht, obschon die ganze Welt betroffen ist. Das Militär ist zwar im Einsatz, aber was geplant ist und welche Strategie sie verfolgen - Fehlanzeige. Ebensowenig ist bekannt, was die Alien schlussendlich bezwecken. Und der Schluss ist wieder einmal nach dem Motto: Der Film ist jetzt fertig - im 2. Teil gehts dann aber weiter. Für Sci-Fi Fans ein muss. Note 4.0-4-01