bis 2012
2010
2009
2008
bis 2007
2008

  Filmtitel und Datum Kritik Benotung
Australia
25.12.2008
Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges erbt die britische Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) eine Farm in Australien mit 1500 Rindern. Rivalisierende Rinderbarone haben es auf ihren Besitz abgesehen. Um das Erbe zu retten, muss sie sich mit dem raubeinigen Viehtreiber Drover (Hugh Jackman) verbünden. Eine zaghafte Liebesgeschichte mit Unterbruch beginnt. Eine wichtige Rolle spielt auch der ca. 12-jährige Mischling Nullah (Brandon Walters), der seine Rolle brilliant spielt. Hugh Jackman wird natürlich als "Sexiest Man alive 2008" übertrieben in Szene gesetzt. Entgegen meiner ersten Aussage sieht er aber wirklich toll aus (muss wohl ein schlechtes Bild gewesen sein). Nicole Kidman, na ja, ihr damenhaftes Getue ist und war noch nie mein Geschmack. Als Lady passt sie einfach nicht in den Outback, auch wenn sie es krampfhaft versucht. Bei den magischen Kräften der Aborigines und dem Einflechten der Kriegsszenen muss ich doch wenigstens ein Fragezeichen setzen. Hätte ganz gut auch ohne funktioniert. Gefühlsvoller Schluss mit Happy End und trotz fast 3 Stunden eher kurzweilig. Note 4.0-4-01
Bedtime Stories
25.12.2008
Wie schreibt doch die Presse: Es ist wieder einmal mehr ein ganz privater Adam Sandler Film. Und Adam Sandler hat mich noch nie wirklich überzeugt. Es geht zwar um Bettgeschichten, diese werden aber nicht erlebt, sondern einfach wärend dem Erzählen als Film gezeigt. Am nächsten Tag passieren dann auch tatsächlich gewisse Erzählungssequenzen, aber mit anderen Personen und zum Teil aus anderen Blickwinkeln. Die Geschichten arten als manipulierte Wunschlisten aus, was dann billig und nur beschränkt aufgeht. Die Kinder haben sicher etwas mehr Freude an diesem Film als die Erwachsenen. Da ist dann "Tintenherz" doch noch eine Spur besser. Note 2.7-2-03
Vicky Christina Barcelona
22.12.2008
Vicky (Rebecca Hall) und Christina (Scarlett Johansson) verbringen den Sommer in Barcelona, wo sie den Künstler Juan Antonio (Javier Bardem) kennen lernen. Er möchte auch sofort mit ihnen ein Wochenende in Oviedo verbringen. Neben Sehenswürdigkeiten, guter Wein und Essen soll natürlich auch Sex nicht zu kurz kommen. Wärend Vicky empört über das Angebot ist, ist Christina begeistert und überredet ihre beste Freundin schlussendlich doch, mitzukommen. Natürlich entstehen Gefühle und Emotionen, auch Leidenschaft. Während sich Christina verliebt, entwickelt auch Vicky Gefühle für den Künstler und weiss nicht mehr, wie ihr geschieht, ist sie doch verlobt und will in den nächsten paar Wochen heiraten. Alles wird dann plötzlich noch komplizierter, als Juna Antonios Exfrau (Penélope Cruz) wieder in sein Leben drängt. Eine amüsante, verwirrende, etwas lustige und zum Teil auch temperamentvolle Story (die wütende Penélope Cruz ist Spitze). Note 4.0-4-01
The Women
29.12.2008
Zugegeben, es hat viele witzige Momente. Aber ansonsten ein richtiger Frauenfilm, wo Männer nichts verloren haben. Klatsch und Tratsch in konzentrierter Form. Die Wortgefechte, das Geschrei und das hysterische Getue, wenn ein paar Frauen zusammen sind, nerven. Und die Kosmetikerin hat auch ein Tonband geschluckt. Ansonsten der "ganz normale Alltag": die Modedesignerin Mary (Meg Ryan) erfährt, dass ihr Mann mit der Parfüm-Verkäuferin (Eva Mendes) fremd geht. Ausser dass Eva Mendes ihren sündigen Körper zeigen darf, hat sie nicht gerade eine Glanzrolle. Mary leidet, ihre Tochter leidet und Ihr Mann, der Hauptgrund der Krise, bekommt man nur am Telefon mit. Das Ganze wird dann noch kräftig von den Kolleginnen von Mary aufgeheizt. Note 4.0-3-02
  [Gastkritik] Dieser Film geniesst man am besten mit dem besten Freund und einem leckeren Eis in der Hand... "The women" zeigt schöne Frauen, tolle Mode und das reale Leben von New York (oder besser gesagt von der ganzen Welt). Die Realität kann gemein sein. In diesem Film wird es am Anfang mit einer humorvollen Art präsentiert. Zuerst dachte ich, es wäre eine normale Frauen-Komödie, die man nach einmal schauen wieder vergisst, aber ich hatte mich getäuscht. Es kommen Szenen vor, die im richtigen Leben LEIDER vorkommen. Von diesem Film kann man etwas gewisses lernen... Super, oder? Note 5
The Day the Earth Stood Still - Der Tag an dem die Erde stillstand
12.12.2008
Keanu Reeves als Alien Klaatu. Diese Rolle ist perfekt für ihn gemacht. Schon in seinen früheren Rollen scheint er nicht von dieser Welt zu sein. Die Botschaft des Films ist gut umgesetzt und gibt gleichzeitig mehr als zu denken, weil wir Menschen leider genau so sind. Krieg und Zerstörung der Menschen und der Natur, ohne jede Rücksicht auf Verluste. Klaatu will denn auch die Erde vor den Menschen und nicht die Menschen selbst retten. Gewissenskonflikte sind vorprogrammiert (soweit ein Alien die haben kann). Die Special-Effects sind natürlich sehr gelungen, aber ein paar mehr hätten nicht geschadet. Gute Unterhaltung, zum Teil etwas langatmig. Note 4.5-4-02
Inkheart - Tintenherz
15.12.2008
Das Lesen von Büchern macht die Geschichten lebendig und kann Menschen verzaubern. Entsteigt jemand aus dem Buch, muss jemand aus der realen Welt ins Buch hinein. Dies passiert zu Beginn des Films auch mit Breda (Eliza Bennett) der Frau von Mo (Brendan Fraser), als dieser seinem Baby Geschichten vorliest, was man aber kaum mitbekommt. 10 Jahre später sucht Mo mit seiner Tochter die Mutter und das Märchenbuch. Der Schurke Capricorn zieht die Geschichte mit seinen bösen Kumpanen unendlich in die Länge. Beinahe der ganze Film spielt auf der Burg. Das Buch wird viel zu wenig benutzt. Und wenn, geschehen nur kleine, unwichtige Ereignisse. Die Special-Effects sind mit Ausnahme der letzten viertel Stunde eher dünn gesät (das dunkle Aschenmonster ist genial). Note 3.5-3-02
  [Gastbenotung]   Note 4
Anywhere But Home
11.12.2008
[Gastbenotung]
  Note 2.0-No-01
Madagascar 2
08.12.2008
Die Pinguine machen zwar einiges wett, aber der Film hat zu wenig Witz, eine zu einfache, ähnliche Story wie schon in Madagascar 1, nur dass diesmal die 4 gleichen Tiere sich jetzt in Afrika statt in New York aufhalten. Ein absoluter Kinderfilm. Note 3.0-3-02
Max Payne
27.11.2008
Ein unterkühlter Polizeibeamter, ein blaues Serum, der dazugehörige Konzern mitsamt korrupter Chefetage, ein paar halluzinierte Todesengel, die irgendwie trotzdem greifbar sind und ein paar Shooting-Szenen in Slow Motion. Ein eigenartiger und skuriler Film. Wenn man das Game nicht kennt, wahrscheinlich ein Nachteil. Aber trotzdem: mehr schlecht als recht. Zum Glück hatte ich Bonuspunte und musste nichts bezahlen. Note 2.0-2-01
Body of Lies - Der Mann, der niemals lebte
24.11.2008
Leonardo DiCaprio spielt den CIA-Agenten Roger Ferris, der in Jordanien auf der Spur des gesuchten Terroristen Al-Salim ist. Gesteuert wird seine Arbeit aus den USA, vom Laptop und Handy via Satellit seines Vorgesetzen Ed Hoffman (Russell Crowe). All die arabischen Bösewichte und Terroristen haben wir schon in mehreren Filmen gesehen. Das angstvolle Leben in solchen Ländern ebenfalls. DiCaprio spielt seine Rolle gut, aber nicht hervorragend. Russell Crowe hätte ohne weiteres auch mit einem weniger bekannten Schauspieler ersetzt werden können. Absolut sehenswert ist aber der Chef des jordanischen Geheimdienstes (Mark Strong). Ansonsten: ein paar Folterungen, ein paar Bombenexplosionen, zwei Befreiungsaktionen, viel Misstrauen und absolut kein Vertrauen. Zuwenig Action, zuviele Schauplätze. Note 3.0-3-01
Krabat
17.11.2008
Nach 3 Wochen bereits im Kino Abaton 10 sagt schon viel aus. Entsprechend hatte ich auch keine Erwartungen. Es geht um schwarze Magie, komische Burschen in einer Mühle und einem Meister, der alles unter Kontrolle hat. Nur um was es eigentlich geht und warum in der Mühle nicht nur Korn gemahlen wird, bleibt unbeantwortet. Ausser ein paar eindrückliche Landschaftsbilder und einigen, wenigen Verwandlungen in Raben bietet der Film nichts. Note 2.0-2-01
Quantum of Solace
10.11.2008
Schon 10 x gehört, aber ich sage es trotzdem nochmals: Es ist bloss noch ein Action-Film, kein James Bond mehr. Kein Charme, kein Witz, keine Klasse, keine Gadgets, einfach gar nichts mehr. Zum Film selbst: Kein wirklicher Auftrag, sondern nur ein Rachezug und alles irgendwie konfus. Unter Bösewicht stelle ich mir ein bisschen mehr Biss und Härte vor. Was zu Beginn mit einem Feuerwerk an Action beginnt (und man fast nicht mehr nachkommt mit schauen) flacht dann im zweiten Teil des Films merklich ab. Die Action-Szenen können sich aber sehen lassen, wirklich Spitze. Habe ehrlich gesagt mehr erwartet. "Casino Royal" war einiges besser. Note 4.0-4-05
  [Gastkritik] "Mein Name ist Bond, James Bond" - solche klassische Sprüche hört man in diesem Film gar nicht mehr. Es stört zwar auch nicht gross... Aber dieser Film war mit dem letzten James Bond verglichen, nicht der Wahnsinn... Es war echt (wie viele andere auch sagen) nur ein Action-Film. Ich hatte das Gefühl, dass sich der liebe Marc ganz von den typischen James Bond-Szenen trennen wollte... Ich hoffe, der nächste wird wieder besser... Note 4
  [Gastkritik] Ich stimmt meinen Vorkritikern voll und ganz zu. Zusätzlich dazu hat mich auch bei diesem Film wieder der schnelle Schnitt bei den Actionszenen gestört. Dies scheint immer mehr in Mode zu kommen. Durch diese Schnelligkeit gibt es eine Reizüberflutung, mit deren Verarbeitung das menschliche Gehirn überfordet ist. Für den nächsten Teil gibt es nur ein Motto : Back to the roots!!! Note 4
  [Urs] Kritik identisch wie oben. Note 4
  [Miriam] Kritik identisch wie oben. Note 4
Mirrors
03.11.2008
Viele Schock- und Überraschungsmomente, ein paar aufgeschlitzte Leichen, gruslige-schöne Sterbeszenen, wie das Aufschlitzen des Halses oder das auf- und zerreissen des Kiefers (sensationell!) sind zwar schockierend aber absolut umwerfend gemacht. Ein übernatürlicher Story, schaurig spannend präsentiert und ein einfacher, aber absolut genialer, unerwarteter Schluss, schreit geradezu nach einem 2. Teil. Note 5.0-5-01
Blindness
27.10.2008
Es ist durchaus verständlich, dass dieser Film lange Zeit als nicht verfilmbar galt. D.h. aber jetzt noch nicht, dass der Film geglückt ist. Es macht keinen grossen Unterschied, ob Blinde oder Verbrecher eingesperrt werden. Denn wenn der Mensch oder die Natur an die Grenzen stösst, kommt der Urinstinkt zum Vorschein: der Stärkere überlebt. Diese Machtspiele und wie schnell (wenn eben alle blind sind) man in dieser Situation an die Grenzen stösst, wird eindrücklich gezeigt. Auch die Kulisse (verlassene Strassen, überall Dreck und Unordnung, mangelnde Hygiene) sind beeindruckend und geben zu denken. Die Handlung ist aber eher langweilig und dürftig. Eine Forward-Taste wäre teilweise hilfreich gewesen. Der Schluss ohne jegliche Fantasie. Note 2.0-2-01
Nights in Rodanthe
23.10.2008
Wieder mal ein Film, der es beinahe mit "Message in a bottle" aufnehmen kann. Richard Gere ist immer noch sehr attraktiv und Diane Lane hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Richard Gere als Arzt kämpft mit sich selbst. Bei einer OP verlor eine Patientin unerwartet ihr Leben. Diane Lane lebt getrennt von ihrem Mann und hat so ihre Probleme, vor allem mit der Teenie-Tochter. Dass ihr Mann wieder zu ihr zurück will, vereinfacht die Situation auch nicht gerade. Da taucht Richard Gere als einziger Hotelgast bei Diane Lane auf. Ein Sturm bringt die beiden langsam aber sicher näher. Weiter soll hier nicht erzählt werden. Nur soviel: Viele romantische, Tränendrüsen drückende Momente. Unbedingt Taschentücher mitnehmen. Ein Film, der wirklich aus dem Leben gegriffen ist - leider ohne Happy End.
Note 5.0-5-02
Burn after Reading
20.10.2008
Dank John Malkovich (excellent) und David Rasche kommt doch noch etwas Stimmung und Witz auf. Es scheint aber, dass George Clooney nur die Aufgabe hat, schön und attraktiv zu sein (was er zweifellos auch ist) und Brad Pitt ausser ein paar Blödeleien auch nicht wirklich allzu viel zum guten Gelingen des Films beiträgt. Hinzu kommt, dass die Geschichte recht verwirrend ist. Note 3.0-3-01
Hellboy 2: The Golden Army
07.10.2008
Im Gegensatz zu Teil 1 ein wirklich gelungener Film. Einfach nur hinsitzen, nichts überlegen und den Film geniessen. Gute Fantasie-Kreaturen, witzige Sprüche und jede Menge Action, Kampfszenen und Specialeffects vom Feinsten. Wenn man Fantasy liebt, eine abwechslungsreiche und gute Unterhaltung. Ansonsten kann die Benotung sehr schnell und gewaltig auf die andere Seite ausschlagen. Mit der Schwangerschaft ist wohl Teil 3 eine Frage der Zeit. Note 5.0-5-01
Eagle Eye
06.10.2008
Über den Sinn des militärischen Beginns kann man sich streiten. Die Glaubwürdigkeit bleibt zwischendurch manchmal auch auf der Strecke. Wenn man aber bedenkt, was mit all unseren gespeicherten Daten, mit all den Videokameras, die zu Millionen überall auf unserer Welt installiert sind, mit Computern, Satelliten, Mikrofonen etc., eventuell einmal in der Zukunft möglich wäre, ist das sowohl faszinierend und erschreckend zugleich. Was der Film an Spannung erzeugt (und zwar nonstop die ganze Länge) ist schon lange nicht mehr dagewesen. Es ist ein Film ohne grosse Ansprüche - einfach hinsitzen und 2 Stunden geniessen (sogar mit Happy-End). Note 5.0-6-03
  [Gastkritik] Ein unterhaltsamer sehr spannender Film zu einem brisanten Thema, welches schon in Staatsfeind No. 1 aufgearbeitet wurde. Dem Film gebe ich grundsätzlich die Note 5. Eine halbe Note Abzug gibt es für die Tatsache, dass die Actionszenen für meine Verhältnisse zu schnell geschnitten waren und so ihren Reiz verlieren. Die andere halbe Note Abzug gibt es für die Tatsache, da ein an und für sich guter Schluss (Tod des Hauptdarstellers) mit einem sinnlosen "amerikanisierten" Happy End kaputt gemacht wird.  
  [Gastkritik] Ich kam schon lange nicht mehr so begeistert aus einem Kino. Dieser Film war einfach nur spannend - und das nicht nur 10 Minuten lang. Einfach super!  
Wall-E
30.09.2008
Wall-E ist ja wirklich ganz niedlich - für Kinder sicher ein "härziger" Kerl. Der Film ist mit viel Liebe zum Detail gezeichnet worden. Pixar hat aber schon wesentlich bessere Filme produziert. Der Anfang auf der Erde mag ja noch gehen (einige wenige gelungen Gags), aber im Weltraum wird der Film definitiv zu langweilig. Die Message "haltet Sorge zu unserer Erde" kommt viel zu wenig rüber. Warum es eine Deutsche und eine Original-Englische Version gibt, ist angesichts der Tatsache, dass neben den beiden Wörtern "Wall-E" und "Eve" nur wenige Sätze gesprochen werden, gar etwas übertrieben. Zu wenig Spannung, zu wenig Dialoge. Alles nur rührend und schön bis kitschig. Note 2.0-2-01
Die Drachenjäger
18.09.2008
Wenn die Schwerkraft aufgehoben wird, schweben Teile der Welt in einem faszinierenden Universum durch den Raum, und Drachen bedrohen ein paar skurrile Menschen. Die fantastischen Welten sind beeindruckend und stimmungsvoll. Die Drachen hingegen sind eher nur gereizte Haustiere. Gesamthaft ein nicht allzu spannender Film, aber die visuellen Effekte sind hervorragend gemacht. Note 4.0-4-01
Babylon A.D.
15.09.2008
Vin Diesel als Leibwächter Toorop, der einen äusserst attraktiven Auftrag erhält: Für eine hohe Belohnung und ein sauberes Stafregister die junge Frau Aurora (Melanie Thierry) sicher nach New York zu bringen. Warum und wer es allerdings auf Aurora abgesehen hat, bleibt lange unklar. Eine zuerst düstere Zukunft verwandelt sich schon bald in unglaubwürdige Science Fiction mit schlechter Action die (wieder einmal mehr) zu computeranimiert ist. Vin Diesel überzeugt auch nicht mehr wie früher. Zwar immer noch der coole Typ, aber zu wenig drive. Der Schluss - fehlt wieder einmal. Na ja, der Film ist zwar nicht langweilig, aber irgendwie wirr. Note 3.0-3-01
Wanted
08.09.2008
Zur Geschichte und zur Logik: Vergesst es einfach! Total anspruchslos und realitätsfremd. Aber das wusste man ja schon. Stattdessen konzentriert Euch einfach auf die Action und geniesst es. Die Szenen sind wirklich gelungen - z.T sogar brilliant. Es fehlt aber doch etwas Abwechslung (die Ausbildung von James McAvoy zum Killer dauert zu lange und mit übertrieben vielen Faustschlägen). Coole Schiess-Szenen à la "Shoot'em up" und "Matrix". Angelina Jolie spielt eine taffe Schönheit, die im Film kaum mehr als ein paar Worte spricht. Der nackte Ausstieg aus der Wanne war wohl der Leckerbissen des Films. Zwar immer noch ein Traumfrau, aber ihren Höhepunkt hatte sie wohl mit Lara Croft erreicht. Die Note ist aufgerundet. Note 5.0-5-02
  [Gastkritik] Action! Action! Action! Story brauchts nicht. Popcorn-Kino wie es sein sollte. Angelina Jolie definitiv noch immer eine sehr attraktive Frau.  
All the Boys Love Mandy Lane
06.09.2008

10 kleine Negerlein - irgendwie kommt mir das äusserst bekannt vor. Ein paar Teenies verbringen ein Wochenende auf einer Ranch und werden dann eine(r) nach dem anderen abgeschlachtet. Unscharfe, körnige Bilder toppen den Quatsch noch. Einziges Highlight ist der überraschende Schluss. Aber den kann man sich auch noch schenken. Note 1.0-1-01
You Don't Mess With the Zohan
01.09.2008

Ein paar herzhafte Lacher sind garantiert. Auch sonst gibt es viele, wenn auch zum Teil übertriebene oder obszöne Gags. Und dann gibt es noch die Szenen, die zwar auch lustig sind, aber leider so oft wiederholt werden, dass diese einfach nur noch als blöd und dämlich ausarten. Adam Sandler spielt irgendwie noch einen coolen, sexuell aufgeladenen Typen. Die Frisur als Friseur passt ausgezeichnet zu ihm und macht ihn viel männlicher als in früheren Filmen. Ähnlichkeiten mit "Borat" und einen Hauch von "Tropic Thunder". Note 3.0-3-02
The Dark Knight
25.08.2008
Heath Ledger als Joker ist ohne Frage genial. Das Bat-Mobil sowie das Bat-Motorrad sind klasse. Auch die Stuntszenen und Special Effects können sich durchaus sehen lassen. Doch die Story lässt zu wünschen übrig und der Film wird unnötig in die Länge gezogen. Note 4.5-4-04
  [Gastkritik] Ich bin ja eigentlich kein Fan von Comicverfilmung. Diese aber hier stellt eine grosse Ausnahme dar. Die Actionszenen sind sensationell gemacht und die Spannung wird stets aufrecht erhalten. Absolutes Highlight ist aber Heath Ledger in seiner letzten Rolle als Joker. Wie er diesen "kranken" Spinner darstellt ist schlichtwegs genial. Es würde mich nicht wundern, wenn es dafür einen Post Mortem Oscar geben würde. Alles in allem sehr gute Unterhaltung.  
  [Gastkritik] Hinter dem Joker steckte ein talentierter, unterdessen LEIDER verstorbener Schauspieler. Der Film beinhaltete gute Aktion-Szenen. Für mich war es manchmal nur einwenig brutal. Ich habe schon besseres gesehen... Der Film ist aber okay...  
  [Gastkritik] Definitiv großes Kino, mit einer komplexen Story und faszinierenden Charakteren. Natürlich leistet der verstorbene Heath Legder einen beträchtlichen Beitrag dazu. Sowohl die optische Erscheinung, wie auch die charakteristische Eigenschaften, die er sich zu eigen macht, beherrscht er wie kein Anderer. Das irre Genie wird durch seine Gesten zum Leben erweckt. Das ständige Schmatzen, das Lecken der Lippen und die immer wieder hervorschnellende Zunge, bringen berechtigt Unruhe unter die Zuschauer... und treibt die Spannung in brillianter Form in die Höhe. Wie schon bereits erwähnt sind die Stuntszenen und Special Effects sehr gelungen, daran gibts nichts auszusetzen.  
Tropic Thunder
19.08.2008
Sorry Leute, den Film konnte ich leider .... eh zum Glück nicht fertig schauen. Mitten im Film machten die Lautsprecher einen so fürchterlichen Lärm, dass die Leute aus dem Kino flüchteten. Die Vorstellung war dann glaube ich auch zu Ende, hab das Kino vorher verlassen. Noch etwas zum Film selbst: Guter Start mit viel Action und Geballer im Dschungel. Zwei Minuten später glaubte man sich im Film "Kill Bill 1" (Kopfschuss mit Fontänen von Blut, Eingeweide, etc.) und wieder 5 Minuten später wusste man nicht mehr ob der Film jetzt ernst oder zum Lachen sei. Ben Stiller ist im falschen Film und irgendwie passt auch sonst nichts zusammen. Einmal ernst, dann wieder komisch und geschmacklos und ein andermal wieder lustig. Ich schätze, die Note würde so bei 1 liegen, möchte es aber ehrlich gesagt auch gar nicht mehr herausfinden. Note 0.0-0-01
(keine Wertung)
The Nanny Diaries
18.08.2008
Die Hauptfigur Annie (Scarlett Johansson) ist eine doch recht unbeholfene junge Frau, die durch Zufall zum Kindermädchen wird. Ohne jeglichen Biss und Selbstvertrauen wird Annie von reichen Eltern herumkommandiert und schikaniert wo es nur geht. Die Geschichte ist sehr monoton und langatmig. Erst am Schluss blüht der Film noch auf, leider viel zu spät. Die Moral des Films: Nehmen sich die Eltern nicht genug Zeit und geben sie ihrem Kind keine Liebe, gibt es in jeder Beziehung sehr viele Scherben und Probleme. Note 3.5-3-02
  [Gastkritik] Ist ganz okay - unterhaltsam - aber nicht speziell. Bei solchen Geschichten weiss man immer, was am Schluss passiert...  
Superhero Movie
14.08.2008
Der Film bietet viele Lacher und Witziges - vielfach unter der Gürtellinie. Gleichzeitig ist vieles aber einfach nur blöd, ganz à la "Scary Movie" oder "die nackte Kanone", mit dem Urgestein des schlechten Witzes, Leslie Nielsen. Man muss diese Art von Blödelei einfach lieben, dann ist auch die Bewertung um einiges höher. Sonst lässt man es, wie ich erwartet habe, lieber bleiben. Note 3.0-3-01
12 in a Box
11.08.2008
In einem abgelegenen Herrenhaus bekommen 12 Leute die Chance, sich je 1 Million Pfund zu verdienen. Der einzige Haken: niemand darf weg, wer unverhofft dazustösst muss bleiben, 96 Stunden lang. Eigentlich ein einfache Sache. Doch dann fiel jemand tot um – und alles wurde ein wenig komplizierter. Der Film erinnert stark an "Death at a Funeral". Auch dort war englischer Humor nicht meine Wellenlänge. Zwar gibt es viele witzige und lustige Szenen, gesamthaft gesehen ist der Film aber eher langweilig. Note 3.0-3-01
The Chronicles of Narnia: Prince Caspian
08.08.2008
Eines vorweg: Wer Narnia 1 nicht gesehen hat, könnte mit Teil 2 Mühe bekommen. Der Film ist sehr lang (ca. 145 Min). Irgendwie wurde mit Kindern ein Erwachsenen-Film gedreht. Und Kinder auf einem Schlachtfeld, das passt einfach nicht. Auf dem Schlachtfeld ist dann zusätzlich noch ein unnötiges, heilloses Chaos. Gefechtseinlagen, da wird einem schwindlig (es wird einfach wahllos nur dreingeschlagen. Im ganzen Film hat es so viele verschiedene Fabelwesen, wild durcheinander gemischt, dass einem fast schlecht wird. Mäuse als Soldaten, einfach lächerlich! Nahaufnahmen gibt es leider nur von Löwe Aslan, die sind aber wie im ersten Film absolut perfekt. Special Effects sind natürlich cool, aber generell herrscht durchwegs zu wenig Spannung und sozusagen keine Handlung. Note 2.5-2-02
The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor
05.08.2008
Gelungener Film mit viel Action und Special Effects. Aber wieder einmal mehr: Viele Computer-Animationen sind viel zu schnell. Das ständige und übertriebene "Geballer" ist völlig unnötig. Die Yetis mögen ja gelungen sein, aber irgendwie sind die im falschen Film (Im Himalaja sind Mumien irgendwie nicht zu Hause). Alles in Allem aber sicher gute Unterhaltung mit ein paar gelungenen, witzigen Szenen. Note 4.0-4-02
  [Gastkritik] Gross angekündigt, aber im Vergleich zu Teil 1 schwächer. Die sehr schnell gedrehten, computeranimierten Szenen ermüden das Auge und denk Kopf sehr. Ein bisschen weniger, wäre hier mehr gewesen. Die verschiedenen Kreaturen sind aber sehr gut gemacht. Insgesant ein gut gemachter Actionfilm mit zuweilen auch amüsanten Szenen.  
The Bank Job
05.08.2008
Zwei treffende Sätze aus der Presse: Ein furioser, raffinierter und vor Überraschungen nur so strotzender Thriller. "Bank Job" entwickelt eine hinreißend verzwickte Story über Korruption, Mord und heiße Sexskandale, und schlägt dabei einen cleveren Haken nach dem anderen. Da kann ich nichts mehr dazufügen. Eine wirklich spannende und kurzweilige Geschichte.

Note 5.0-5-02
  [Gastkritik] Dieser Film hat mich sehr angenehm überrascht. Ohne grosses Werbebudget und ohne grosse Schauspielnamen präsentiert sich ein Juwel unter den verfilmten Bankräubergeschichten. Der Spannungsbogen bleibt von Anfang bis Ende erhalten. Sehr positiv ist anzumerken, dass der Film trotz zwei Stunden Laufzeit ohne "ermüdenden" Längen auskommt. Wer mal wieder ein gut gemachten spannenden Film sehen möchte,sitzt hier genau richtig.  
The Incredible Hulk
04.08.2008
Das Gute vorweg: Es hat sozusagen keine zu schnellen Computer-Animationen (aber eben doch ein paar). Hulk ist mehr oder weniger realistisch, sein Gegner noch etwas cooler. Leider verschmelzen all die Comic-Figuren irgendwie miteinander. Man hat manchmal das Gefühl, es handle sich um Spiderman, Superman oder sogar einen Roboter von Transformers. Wie in jedem Film natürlich auch hier ein paar super Special-Effects, aber sonst eine langweilige, eher zu lange Geschichte. Note 3.0-3-01
The X-Files
28.07.2008
Ach nein, wieder einmal ein absoluter Tiefflieger. Vor lauter Schnee war wohl auch entsprechend ein gigantischer Absturz vorprogrammiert. Ein auf Mistery getrimmter Film, jedoch ohne jegliche Spannung oder Überraschungsmomente. Elend lange Dialoge, drückende Stimmung, harziges Vorwärtskommen, sehr wenige Szenen mit Musik. Es hat definitiv schon bessere Filme über Organhandel gegeben. Note 1.0-1-01
Mamma Mia
21.07.2008
Als NICHT-Musical- und Meryl Streep-Fan war ich sehr skeptisch. Dank den perfekt in den Film integrierten, mitreissenden ABBA-Rhythmen hatte ich aber ein fulminantes Filmerlebnis. Meryl Streep hat mich mit Ihren Gefühl- aber auch Power-Songeinlagen begeistert. Jeder ABBA-Song war ein Erlebnis. Die grichische Kulisse schlicht perfekt. Diese Liebeskomödie trifft wirklich mitten ins Herz. Viele romantische Schmelz-Momente. Ein locker- leichtes und fröhliches Sommer-Musical. Nicht nur, aber doch eher für Liebhaber von ABBA-Songs. Dann aber sehr zu empfehlen. Note 6.0-6-01
Get Smart
17.07.2008
Steve Carell spielt an der Seite von Anne Hathaway einen tapsigen, aber cleveren Superagenten. Alles in Allem viele lustige und komische Momente. Der Film erinnert immer wieder mehrheitlich an die "Nackte Kanone", zwischendurch auch an "James Bond". Diese kinderkompatible Action-Komödie ist eher für jugendliche gedacht, welche an diesem Blödelklamauk noch die helle Freude haben. Note 3.0-3-01
Nim's Island - die Insel der Abenteuer
14.07.2008
Abgesehen davon , dass Jodie Foster eine wirklich gute schauspielerische Leistung vollbracht hat, ist es ein durchwegs süsser und härziger Kinderfilm. Ein glücklicher Vater mit seiner Tochter auf einer einsamer Insel. Liebe Tiere, schöne Landschaften, unspektakuläre Mini-Abenteuer, sogar Piraten kommen vor. Zum Schluss ein schönes, normales Happy End. Alles eben Kindergerecht verpackt. Note 3.0-3-01
Kung Fu Panda
07.07.2008
Die Animation von Po ist wirklich gut gelungen. Der Panda ist zwar tollpatschig und verfressen, doch ist der Film recht unterhaltend, gespickt mit vielen lustigen Szenen. Die Action-Sequenzen waren aber vielfach einfach zu schnell. Dagegen konnten die Zeitlupen-Sequenzen voll überzeugen, wirklich genial. Verglichen mit “Ratatouille“ oder “The Incredibles” kann “Kung Fu Panda” aber nicht mithalten. “Ratatouille“ war um einiges süsser und vor allem lustiger, “The Incredibles“ spannender und mehr für Erwachsene gemacht. Für Kinder ist “Kung Fu Panda“ aber sicher ein gelungener Film. Note 4.0-4-01
Hancock
03.07.2008
In was für einen Film bin ich da nur geraten: Superman? Batman? Hulk? Saw 4 zensuriert? Irgendwie alles wild durcheinander gemischt. Fantasy finde ich ja toll, aber muss gleich dermassen übertrieben werden? Die Computeranimation ist wieder einmal mehr viel zu schnell, entsprechend unscharf und chaotisch. Sicher, es hat auch ein paar super Gags und ausser einem Durchhänger läuft wirklich immer was. Aber die Auflösung des Rätsels Lösung ist unvollständig und lässt zu wünschen übrig. Note 3.0-3-01
Bienvenue chez les Ch'tis
30.06.2008
Eine gelungene Komödie mit vielen Szenen zum schmunzeln und lachen. Mit dem verkorksten Dialekt hoch oben im Norden wird gespielt. Dementsprechend gibt es auch lustige Missverständnisse und komische Situationen noch und noch. Vor allem hat man nicht das Gefühl, dass alles nur steiff und künstlich gespielt ist. Die Herzlichkeit und der französische Charme tragen zum guten Gelingen des Films wesentlich bei. Auch wenn die Ch'tis zum teil nicht verständlich sind, unbeding in der Originalfassung schauen. Die Entscheidung für die nächst höhere Note wirklich nur ganz knapp verpasst. Note 4.0-4-01
Dan in Real Life - Dan mitten im Leben
24.06.2008
Der verwitwete Dan (Steve Carell) verguckt sich während eines Familientreffens ausgerechnet in die hübsche Freundin (Juliette Binoche) seines coolen Bruders. Sehr eindrücklich und realistisch wird gezeigt, welchem Kampf und welch innerer Zerreissprobe Dan ausgeliefert ist. Dieser Teil ist zwar gut, aber es dreht sich alles zu lange darum, wie die beiden die gegenseitige Zuneigung unterdrücken müssen. Der Film ist denn auch mehr unter Drama als unter Liebesfilm einzuordnen. Das Ganze scheint ausweglos zu sein, doch das Happyend kommt, wenn alles eskaliert, am Schluss dann doch noch. Note 4.0-4-01
The Happening
16.06.2008
Bleibt bloss weg von diesem Film. Zum Glück geht dieser Schwachsinn nur 90 Minuten. Zum Geschehen: Irgend etwas bedroht die Menschheit, Überall sterben Menschen und zwar jedesmal, wenn der Wind kommt. Ein paar Schock-Szenen sollten wohl für das nötige Nervenkitzel sorgen. Nur: Was es ist, wer warum angegriffen wird, wie oder durch wen oder was es genau passiert und wie es bekämpft wird: Fehlanzeige! Alles nur fauler Zauber. Der Film zeigt nicht mal andeutungsweise um was es sich handelt. Schwachsinn hoch drei. Note 1.0-1-01
Forgetting Sarah Marshall (nie wieder Sex mit der Ex)
15.06.2008
Irgendwie kommen wir seit Jahren nicht von der gleichen Story los: Ein glückliches Paar – er/sie geht fremd – Streit – Trennung – er/sie unglücklich, er/sie verliebt sich neu - langes hin und her, wer soll es denn nun definitiv sein - Happyend mit neuen oder alten Liebe. Varianten: einmal bleibt er am Ende unglücklich, einmal sie und in einem dritten Film finden beide wieder zusammen. Wenn dann nur noch komische, blöde und sehr wenige lustige Szenen darin vorkommen, nützen auch die hübschesten Schauspielerinnen nichts (Mila Kunis, Kristen Bell). „Forget this Film“ – der Titel wäre passender. Note 2.0-2-01
21
09.06.2008
Begabte Studenten lernen das Auswendiglernen der Karten, vereinbaren Geheimzeichen und haben dann in den Casinos von Las Vegas mathematisch kalkuliert alles und jederzeit durch Spitzel im Griff und sahnen grosszügig ab. Auch wenn Las Vegas eine super Stadt ist, wird trotzdem viel zu lange das glamuröse Leben in der Spielerstadt gezeigt und viel zu wenig auf die "kriminelle Handlung" eingegangen, also beinahe kein Katz- und Mausspiel der Spieler und den Casino-Besitzer. Nun, diese Zockerfilme sind ja nicht wirklich neu. Gab es auch schon im Fernsehen und dann erst noch spannender und interessanter. Note 3.0-3-01
Made of Honor - Verliebt in die Braut
02.06.2008
Wieder einmal mehr ein Liebesfilm. Ich versuche es mal so: Nehmen wir mal an, ich erzähle während 2 Stunden, dass ich in den Zoo gehe und dort ganz viele tolle Tiere sehe. Die Tiere allerdings sehe ich nur die letzten 10 - 15 Minuten. Demzufolge waren auch nur diese letzten Minuten wirklich toll. Der ganz grosse Teil des Films ist leider ein langweiliges Katz- und Mausspiel. Note 3.0-3-01
Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
26.05.2008
Nummer 1-3 waren definitiv um einiges witziger, spannender und der Realität näher als jetzt Nummer 4. Mit Computeranimationen wird auch nicht gespart, was sich leider auch auf die Qualität des Films auswirkt. Entweder ist der Film zu lang(atmig) oder es hat zuwenig Action. Was die Sci-Fi-Einlage am Schluss noch soll, ist auch nicht wirklich nötig. Alles in allem aber dennnoch gutes Pop-Corn Kino. Note 3.7-4-03
  [Gastkritik] Ich weiss gar nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Meiner Meinung nach hat Steven Spielberg versucht, das Genre Abenteuerfilm neu zu erfinden, in dem er computeranimierte Szenen und Science Fiction Element integriert hat. Genau das hat mich aber an dem Film gestört, somit ging der Flair und das Spezielle der Filme 1-3 verloren. Würde ich den Film für sich betrachten, wäre es ein guter Actionfilm mit Note 4. Da ich aber mit den Teilen 1-3 vergleiche, kann ich nur die 3 vergeben.  
What happens in Vegas
19.05.2008
Eine recht witzige Komödie mit ein paar super Gags. Erfreulich ist vor allem Ashton Kutcher, der wie es scheint, tatsächlich doch noch erwachsen wird. Die Wortgefechte von Kutcher und Diaz sind recht amusant und kurzweilig. Aber: die Romantik und das Knistern (und somit auch Tempo-Taschentücher) fehlen völlig. Note 4.0-4-01
Daddy ohne Plan
05.05.2008
Ich bin enttäuscht. Die Vaterrolle von Dwayne "The Rock" Johnson wird ihm nur schwer abgenommen. Fast schon steif und kalt. Der "Kindergartencop" mit Arnold Schwarzenegger oder "Babynator" von Vin Diesel sind viel witziger. Die plötzlich vor die Tür gestellte Tochter Peyton (Madison Pettis) ist wieder einmal mehr das Highlight des Films. Trotzdem, ein schwacher Film.
Note 3.0-3-01
Iron Man
01.05.2008
Auch dieser Film ist mit über 2 Stunden eindeutig zu lang. Zwar wird es nie langweilig, aber ein bisschen mehr Fantasie und Action hätten dem Film sicher problemlos einen Punkt mehr gegeben. Die Entstehung von Iron Man selbst, mit anschliessendem weiterentwickelten Folgemodell sowie der Bösewicht sind, was die Special-Effects betrifft, natürlich einsame Spitze. Gesamthaft gesehen aber doch einiges von "Transformers" entfernt. Note 3.5-4-02
Street Kings
28.04.2008
"Street Kings", so werden die Polizisten von Los Angeles genannt. Detective Ludlow (Keanu Reeves) knallt Verdächtige gerne kaltblütig ab. Ganz nach dem Motto: zuerst mal schiessen und dann die Fragen stellen. Als sein ehemaliger Kollege kaltblütig ermordert wird, gerät er unter Druck und zum Hauptverdächtigen. Lodlow hat aber nur ein Interesse: Die Mörder zur Strecke zu bringen. Cooler Sound und eine gute, harte und kurzweilige Unterhaltung von Anfang bis zum Schluss. Note 5.0-5-01
Knut und seine Freunde
26.04.2008
Zum Knutschen härzig und mit einem grossen Jöh-Faktor. Obschon der Film zwei Parallel-Geschichten zeigt (einmal eine Eisbärmutter mit 3 Jungen in der Arktis und 2 von der Mutter verlassene Braunbären in Russland) ist Knut der absolute Hauptdarsteller, der sich im Berliner Zoo im Schlaraffenland befindet und rund um die Uhr gehegt, gepflegt und verwöhnt wird. Bei den Bären in der Wildnis wird zu wenig (eindrücklich) der harte und zum Teil brutale Ueberlebenskampf gezeigt. Umweltprobleme werden nur am Rande erwähnt. Note 4.0-4-01
Fool's Gold
25.04.2008
Die gesamte Kritik wurde der Presse entnommen - treffender könnte ich es nicht sagen: Einfallslose, langatmige 112 Minuten. Ausser ein paar schöne Strand- und Unterwasserbilder und die perfekten, gebräunten Körper der Hauptdarsteller bekommt man leider nichts geboten. Auch das romantische Knistern bleibt völlig aus. Ein total unterforderter Donald Sutherland und eine möchtegern Paris Hilton - so genervt hat schon lange keine Kinofigur mehr. Auch toll: Die dunkelhäutigen Soft-Bösewichte sind auch Gangster-Rapper und heissen dann auch noch "grosser Hase". Bösewichte beinahe zum Knutschen. Note 2.0-2-01
Definitely, Maybe
21.04.2008
Ohne die zehnjährige Maya (Abigail Breslin), ein aufgewecktes Mädchen, wäre der Film nichts anderes als eine trockene und lahme Komödie. Sagte ich Komödie? Zum Grück bringt Maya etwas pep und frische in die Story. Maya hatte in der Schule das erste Mal Sexunterricht. Sie will nun vom Vater (Ryan Reynolds) alles wissen und auch, warum all seine Bekanntschaften der letzten 15 Jahre in die Brüche gingen. Die Schnittechnik (erzählen in der Gegenwart mit laufender Rückblende in die Vergangenheit) liebe ich normalerweise gar nicht. Hier ist es aber toll umgesetzt und keineswegs störend. Leider sind nur die letzten 15 Minuten des Films wirklich brilliant. So reicht es nur für unteres Mittelmass. Note 3.0-3-01
Be Kind Rewind
14.04.2008
Ein paar quälende Lacher und eine Idee, welche von und für Kinder gemacht wäre - leider setzen Erwachsene die Idee um, was mehr komisch als lustig ist. Wo die Science Fiction sein soll, keine Ahnung. Und den Schluss muss man sich auch noch selber denken. Aber: ich habe den ganzen Film ausgehalten, ein anderes Paar hat in der Pause den Saal verlassen. Note 1.0-1-01
Untraceable - bei Mausklick Mord
08.04.2008
Die Idee ist genial aber gleichzeitig auch abgründig krank: Morden übers Internet. Je mehr Benutzer sich einloggen, desto schneller stirbt das Opfer. Es bleibt nur zu hoffen, dass sowas nie Realität wird. Nichts desto trotz, ein wirklich durchwegs spannender Thriller. Auch dank der überzeugenden Hauptdarstellerin Diana Lane. Leider bekommt der Bösewicht viel zu schnell ein Gesicht und der Schluss ist, wie schon in der Presse bemängelt, kurz und fantasielos. Note 4.7-5-03
  [Gastkritik] Der Film hat das gehalten, was ich mir von ihm versprochen habe. Der Spannungsbogen wird den ganzen Film hoch gehalten. Viele Leute mögen sich daran stören, dass die Identität des "kranken" Täters zu früh preisgegeben wird, mich hat das jetzt nicht gestört. Der Film zeigt der Menschheit aber in schockierenderweise auf, zu was Sensationsgeilheit und Freude am Leid anderer in extremis führen können. Einziger Wermutstropfen am Film war das kurze und aprupte Ende.  
Jumper
31.03.2008
Super Idee - sau schlecht umgesetzt. Es wird gejumped was das Zeug hält, nur hat man es dann irgendwann gesehen. Für was diese Weltenhüpferei gut sein soll, wird nicht erklärt. Die 20 Sonnenuntergänge mit der Freundin habe ich auch nicht gesehen. Ausser ein paar gute Effekte bietet der Film leider gar nichts. Note 2.0-2-01
Michael Clayton
25.03.2008
Ein Chemiekonzern hat wegen eines giftigen Pflanzenschutzmittels eine Sammelklage in Milliardenhöhe am Hals. An und für sich eine gute Voraussetzung für einen spannenden Film. Leider ist das Gegenteil der Fall. Sehr wenig Handlung, langweilig, zeitweise zum einschlafen. Der Film ist sehr dialoglastig, die Story hätte um einiges gekürzt werden können. Der Schluss wird am Anfang gezeigt (ich liebe solche Zeitsprünge). Das Finale dauert viel zu kurz. Das Biest und Clayton Auge in Auge, dies hätte man gerne länger ausgekostet. Michael Clayton's Spielschulden, die Bar und sein Freund Arthur ist nur Beigemüse und hätte problemlos gegen einen bissigeren George Clooney ausgetauscht werden können. Note 3.3-2-03
  [Gastkritik] Mir hat es einfach gefallen: etwas verwirrend im ersten Teil (Bar, Pferde, Buch mit rotem Umschlag, Insektizide, Fahrerflucht - Häh?!), spannend im zweiten und überhaupt - was interessiert einen die Handlung, wenn man diese Augenwiede von einem George im Grossformat geniessen kann? Eben - what else (is missing)?  
  [Gastkritik] Ein Film, in welchem viel, sehr viel gesprochen wird und indem ich mich während der 1. Hälfte gefragt habe: "Worum geht es eigentlich?" Diese Frage wird jedoch sehr schnell in der 2. Hälfte beantwortet. Die Handlung ist ähnlich derjenigen von "Erin Brockovich" (mit Julia Reoberts), nur ist die Handlung eben viel mehr "verschachtelt". Wenn die Geschichte etwas weniger komplex erzählt worden wäre, hätte ich eine 5 gegeben. George Clooney gefällt als "Müllmann mit Krawatte und Anzug", allerdings wird er meiner Meinung nach von Tim Wilkinson (Arthur, psychotischer Freund von Michael Clayton) an die Wand gespielt.  
The Spiderwick Chronicles
20.03.2008
Man muss sie eben lieben: Fantasy-Filme. Alle anderen sollen besser die Finger davon lassen, sie würden es absoluten Quatsch finden. Eine Mischung von Jumanji und Narnja, mit der Beigabe von Pumuckl und natürich mit Kreatuen und Monster, Kobolde und Feen. Die Familienprobleme sind in diesem Film aber unnötiges Beigemüse. Ein separater Film unter dem Titel "Liebesdrama" wäre sinnvoller gewesen. Alles in allem aber ein kurzweiliger Film. Note 4.0-4-01
Horton hört ein Hu
17.03.2008
Ein weiterer Animationsfilm, wie schon viele andere seiner Klasse. Nichts Spektakuläres, komische Kreaturen und kein Humor. Na ja, der Film ist ja für 6-jährige zugelassen. Die finden den Film sicher toll. Note 2.0-2-01
In the Walley of Elah
10.03.2008
Eine an und für sich tragische Geschichte: Der Sohn von Hank (Tommy Lee Jones) kehrt nach 18 Monaten im Irak in die Staaten zurück und wird dann plötzlich vermisst. Der Vater nimmt die Suche nach seinem Sohn auf. Irgendwie ist es heute Mode, jede Filmszene unnötig lange bis sehr lange zu zeigen, bis dann endlich der nächste Schnitt kommt (ganz à la "No Country for old man"). Diese Filmtechnik wird in Kritiken mit Maximum-Punktzahlen bewertet und nennt sich Machart. Das Thema Irakkrieg spielt rein zufällig (weil ein paar Videos auf dem Handy des Sohnes gefunden wurden), die Mutter hat eine absolute Nebenrolle und Tommy Lee Jones ist eine Schlaftablette geworden. Ausser 2 Action-Szenen und eine verkohlte, verstückelte Leiche ist absolute Langeweile angesagt. Note 2.0-2-01
10'000 B.C.
07.03.2008
Zwar sind die Special Effects mit den Mammuts und DEM Säbelzahntiger gelungen (ein mickriger Säbelzahltiger mit zwei kurzen, harmlosen Auftritten, hätte man auch weglassen können). Ein weiteres Bonsai-Highlight sind die blutrünstigen straussenähnlichen Dinovögel im Bambusgehölz. Nach unzähligen, sehr schnellen Sequenzen, wo man nicht viel mehr als einen Schatten sieht, kommt dann tatsächlich noch der Moment, wo man die Vögel in voller Grösse sieht - wow! Das war es dann leider auch schon. Der ganze Film erinnert leider sehr an "Apocalypto" von Mel Gibson. Bei einem Zulassungsalter von 12 Jahren aber natürlich in der Sandmännchen-Version. Sehr enttäuschender Film von Roland Emmerich. Note 3.0-2-03
  [Gastkritik] Bis jetzt war ja Roland Emmerich immer für spektakuläre Filme bekannt. Was er einem hier aber präsentiert ist eine bessere "Gute Nacht Geschichte". Da ich kein grosser Fan des Erzählstils in Filmen bin, kam die erste Enttäuschung für mich sehr früh. Auch die paar (computertechnisch wirklich gut gemachten) Tiere (Mammut, Säbelzahntieger etc. für maximal 10 Minuten) können diesen File nicht retten.  
No Country for old man
03.03.2008
Na ja, ich wurde ja gewarnt. Obschon der Trailer viel versprach, ist im Film selbst nicht viel übrig geblieben. Es wird zwar immer wieder Spannung erzeugt, aber diese wird dann auch sofort wieder zunichte gemacht. Elend lange Szenen in denen überlegt und überlegt und überlegt wird. Dann wieder Ratlosigkeit und Hilflosigkeit. Vor allem Tommy Lee Jones als Sheriff ist mehr als hilflos und hat sowieso kein Interesse, vor der Pensionierung noch ein Risiko einzugeben. Auch der Killer wird nie gejagt. Der ganze Film dann auch noch ohne Musik - sehr mühsam. Und zum Schluss hört alles dann auch noch irgendwo ohne Vorwarnung auf. Ein wirklich sehr spezieller Film. Note 2.0-2-01
John Rambo
25.02.2008
John Rambo ist mehr oder weniger die Wiederholung von Teil 2. Nur einfach alles brutaler und blutiger. Einwohner werden gefangen genommen, sinnlos enthauptet, zerstückelt, zerfetzt oder sonst einfach nur so zum Spass hingemetzelt. Na ja, irgendwie muss der Film ja dem Zulassungsalter von 18 Jahren gerecht werden. Nur nötig wären solche Szenen absolut nicht. Der alte Rambo, der noch mit List Fallen baute, im Dschungel absolut unbesiegbar und eins mit der Natur war, ist Vergangenheit. Heute wird nur noch herumgeballert, was das Zeug hällt. Zwar gute Unterhaltung mit viel harter Action (wenigstens im 2. Teil) aber sonst eher enttäuschend. Note 3.0-3-01
P.S. I love you
18.02.2008
Gerry (Gerard Butler) stirbt an einem Gehirntumor und Holly (Hilary Swank), erst 29 Jahre alt, bleibt allein zurück. Mit seinem Tod zerbricht etwas in ihr. Sie zieht sich zurück und verlässt das Haus nicht mehr. Bis eines Tages ein Brief ankommt - mit Gerrys Handschrift. All die Briefe beanspruchen etwas gar viel Zeit. Aber der Film hat doch einiges mehr Witz und jene romantische und emotional traurige Momente als "27 Dresses". Aber beide Filme können es nie mit "Message in a buttle" oder "Sleepless in Seattle" aufnehmen. Note 4.0-1-01
27 Dresses
17.02.2008
Ein ganz normaler Liebesfilm - mehr leider nicht. Der Film ist unnötig in die Länge gezogen, hat keine wirklich witzigen Szenen und Romantik und Herz-Schmerz mit Tränen kommen eigentlich auch nicht vor. Ähnliche Filme haben bedeutend mehr Witz und Romantik. Note 3.5-3-02
Cloverfield
15.02.2008
Eine absolute Zumutung. Ich kann mich jetzt noch nicht erholen. Ein kurzer Filmausschnitt mit einer verwackelten HandyCam kann sicher die Dramatik des Geschehens steigern. Wenn aber der ganze Film so amateurhaft gedreht wird, nervt dies mit der Zeit gewaltig und es kann einem speiübel werden. Absolut anstrengend und eine einzige Katastrophe. Ansonsten wäre aber ohne weiteres eine 4 oder sogar eine 5 machbar gewesen. Note 1.0-1-01
Charlie Wilson's War
12.02.2008
Der Film soll auf einer wahren Geschichte beruhen und sich ziemlich genau so zugetragen haben. Wie man auch lesen kann, soll der Film gehobene Unterhaltung bieten und man sollte was von der Weltpolitik verstehen um alles Pointen mitzubekommen. Mag sein, dass Weltpolitik-Interessierte den Film als geistreich und amüsant empfinden (vorausgesetzt, man kann perfekt Englisch). Es ist wirklich erstaunlich, wie ein amerikanischer Politiker (Tom Hanks) es Ende der 70er Jahre geschafft hat, die afghanischen Mudschaheddin im Kampf gegen die sowjetische Invasion, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, mit Geld und Waffen zu versorgen. Die endlosen Dialoge sind aber recht langweilig und unspektakulär (Sandmännchen lässt grüssen). Was Julia Roberts als Gelsellschaftsdame im Film zu suchen hat, ist mir aber schleierhaft (ausser dem super Honorar, welches sie wahrscheinlich erhalten hat, gibt es keinen Grund, dass sie auch noch mitspielt). Einzig der CIA-Mann (Philip Seymour Hoffman) peppt den Film mit seinen Sprüchen und hitzigen Wortgefechten erfreulich auf. Aber eben: endlose, nie endende Dialoge. Und auf Englisch war es einfach too much. Note 3.0-3-01
The Bucket List
04.02.2008
Die Geschichte erzählt die neu entdeckte Lebenslust zweier unheilbar Krebskranken, die nur noch 6 Monate leben werden. Ein im Prinzip ernstes Thema wurde spassig und amusant in eine tolle Geschichte eingepackt. Dazu kommt noch die geniale schauspielerische Leistung von Jack Nicholson. Dieser sorgt auch dafür, dass die Benotung um einen Punkt besser ausfällt. Seine Sprüche und die ganze Mimick amüsieren einfach immer wieder. Note 4.0-5-02
  [Gastkritik] Das Thema der zwei krebskranken Männer, die nur noch kurz zu leben haben, hätte man durchwegs witziger gestalten können. Leider verstricken sich die zwei sehr guten Hauptdarsteller immer wieder in sinnlos lange Diskussionen, welche mich gelangweilt haben.  
The Mist
28.01.2008
Ein missglücktes Experiment des Militärs schafft einen von todbringenden Monstern bewohnten Nebel. Die Überlebenden verschanzen sich in einem Supermarkt. Bald ist nicht mehr klar, ob die wahren Monster drinnen oder draussen sind. Eindrücklich wird gezeigt, wie im Supermarkt langsam aber sicher sich 2 Fronten bilden: Die einen betrachten alles realistisch und wissenschaftlich, die anderen fallen in einen religiösen, stumpfsinnigen Wahn, sagen dies sei eine Strafe Gottes und schreien nach Menschenopfern. Auch wenn der Film gar etwas lang geraten ist, er ist recht spannend und die Monster sehen cool aus. Am Schluss wird ein eventueller Neuanfang überraschend und brutal zunichte gemacht. Note 5.0-1-01
National Treasure: Book of Secrets
26.01.2008
Wenn Ihr den ersten Teil in guter Erinnerung habt, ist es gut so, einen Kinobesuch könnt Ihr Euch sparen. Zwar ist der Film irgendwie eine Mischung aus Indiana Jones und Jumanji, war eigentlich noch viel verspricht. Doch wird alles unnötig in die Länge gezogen, die Special Effects und die Rätsel sind zwar gut aber dünn gesäht und auch Action ist nicht gerade üppig ausgefallen. Irgendwie sind glaube ich die Ideen ausgegangen. Note 3.0-1-01
I am Legend
14.01.2008
An der schauspielerische Leistung von Will Smith gibt es nichts zu rütteln. Auch die Kulisse der ausgestorbenen Stadt ist Extraklasse. Überall Unkraut und tausende von Autos, die vor sich hin rosten. Wo wohl all die vielen Leichen geblieben sind? Blutrünstige Zombies und Hunde machen Will Smith nachts das Leben schwer. Nicht wirklich was Neues: "28 days later", "28 weeks later", "Resident Evil". Alles schon x-mal dagewesen: zu künstliche und zu schnelle Szenen. Note 3.5-3-02
  [Gastkritik] Dieser Film lebt von der ganz hohen Schauspielkunst von Will Smith (was ich ihm ehrlich gesagt, nicht zugetraut hatte). Es ist schon bedrückend, dieses Alleinsein in einer Stadt wie New York, der ständige Überlebenskampfwegen der "Zombies" sowie die Ohnmacht von Robert Neville (Will Smith), dass sich während ca. 3 Jahre ein Tag dem andern gleicht, mitzuerleben. Hervorragend umgesetzt. Die ursprüngliche Thematik selbst, wurde aber von "28 Days Later" mehr oder weniger kopiert. Das gibt bei mir Punkteabzug. Ebenso einen Punkt Abzug für die teilweise unnötig unruhige und hektische Kameraführung.  
Keinohrhasen
07.01.2008
Ludo (Til Schweiger) ist wieder einmal mehr der Mann, der vom Sex nicht genug kriegen kann - was ihm eines Tages zum Verhängnis wird. Eine Richterin verdonnert ihn zu 300 Stunden Sozialarbeit in einem Kinderhort. Anna (Nora Tschirner), welche den Hort leitet, hat mit Ludo noch eine Rechnung aus der Kindheit offen und macht ihm die Hölle heiss. Irgendwann entwickeln sich dann aber Gefühle. Eine schon x-fach gesehene Liebesgeschichte: Zwei treffen und verlieben sich früher oder später. Er macht einen Seitensprung und sie erwischt ihn dabei, danach etwas turbulente Zeit und am Schluss wieder Versöhnung. Happy end an allen Fronten. Wäre es nicht Til Schweiger mit viel Charm, Witz und Schalk und mit einem gut gebauten Körper und wären da nicht auch noch die vielen Kinder, die ein paar lustige Momente dazu beitragen, bliebe nicht mehr viel übrig. Note 4.0-1-01